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GP Monaco

Montoya bester Stammfahrer am Donnerstag

Foto: dpa

McLaren-Mercedes -Fahrer Juan Pablo Montoya musste sich im zweiten Freien Training in Monte Carlo nur den Testfahrern Davidson und Wurz geschlagen geben. Weltmeister Fernando Alonso belegte Rang vier, Michael Schumacher kam auf Platz 15.

25.05.2006

Alexander Wurz setzte die Tagesbestzeit in Monte Carlo. Der Österreicher im Williams-Cosworth schaffte eine Zeit von 1.15,907 Minuten. Damit war Testfahrer Wurz um acht Zehntelsekunden schneller als Weltmeister Fernando Alonso, der mit seinem Renault im Vormittagstraining die Bestzeit erobert hatte.

Die zweitschnellste Zeit ließ ich Anthony Davidson anschreiben. Dabei war der Honda-Testfahrer in der letzten halben Stunde zum Zuschauen verurteilt, nachdem seinem Auto bei einem Leitplankenkuss in der Ste. Devote-Schikane das linke Vorderrad ausgerupft wurde. Der kleine Brite sorgte damit für eine Rote Flagge.

Bereits zehn Minuten zuvor war das Training wegen Davidson unterbrochen worden. Ausgangs der Schwimmbad-Schikane hatte der Brite einen Begrenzungspoller aus Plastik umgemäht, der daraufhin auf die Piste kullerte und den ordnungsgemäßen Trainingsbetrieb störte.

Überraschung durch Doornbos

Juan Pablo Montoya schaffte die drittbeste Zeit. Der Kolumbianer verwies damit Fernando Alonso auf Platz vier. Überraschend die Leistung des Holländers Robert Doornbos, der mit seinem Red Bull auf Rang fünf kam. Doornbos hatte lediglich 0,485 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit. Auf Platz sechs fuhr Kimi Räikkönen, dessen McLaren-Mercedes im ersten Training schon in der zweiten Runde stehengeblieben war. Ein Kabelbrand war die Ursache.

Einen gemütlichen Nachmittag verbrachte Michael Schumacher. Der Ex-Weltmeister kam nur auf Platz 15, einen Platz hinter Giorgio Mondini im Midland-Toyota. Der Schweizer zeigte bei seinem erst zweiten Einsatz als Midland-Tester eine sehr brave Leistung: Nur 1,6 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit sind für einen Monte Carlo-Neuling aller Ehren wert.

Keine Rolle spielten Toyota-Mann Ralf Schumacher als 18. und die drei BMW-Fahrer. Jacques Villeneuve kam auf Platz 20, Nick Heidfeld auf Rang 22. Testfahrer Robert Kubica leistete sich einen Ausrutscher in der Rascasse-Kurve, bei dem die linke Hinterradaufhängung brach.

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