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GP Monaco

Renault macht das Tempo

Foto: dpa

Giancarlo Fisichella und Fernando Alonso fuhren in ihren Renault im 4. Training die schnellsten Zeiten. Michael Schumacher kam auf Rang neun. Villeneuve, Coulthard und Ralf Schumacher crashten.

21.05.2005

Das letzte Kräftemessen vor dem ersten Qualifying zum Großen Preis von Monaco am Samstagvormittag wurde wieder einmal zur sicheren Beute der Renault-Piloten: Giancarlo Fisichella markierte mit einer Rundenzeit von 1.13,988 Minuten die absolute Bestzeit im monegassischen Leitplankenkanal, sein spanischer Teamkollege Fernando Alonso folgte mit einem Abstand von sechs Hundertstelsekunden auf Position zwei. McLaren-Mercedes-Pilot Kimi Räikkönen sicherte sich mit 1.14,258 Minuten den dritten Platz.

Kurz vor Ende der zweiten Trainingssitzungen kam es zu einem spektakulären Unfall, in den drei Piloten verwickelt waren: Red Bull-Pilot David Coulthard und Toyota-Pilot Ralf Schumacher mussten am Ende der langen Bergauf-Geraden zum Casino wegen des langsam fahrenden McLaren-Piloten Juan-Pablo Montoya das Tempo reduzieren, der von hinten heranstürmende Sauber-Pilot Jacques Villeneuve konnte nicht mehr ausweichen und krachte Coulthard ins Heck, woraufhin sich der Schotte in den Toyota von Ralf Schumacher drehte. Beide Autos blieben mit Beschädigungen liegen, das Training wurde mit der roten Flagge abgebrochen.

Jacques Villeneuve sah den Zwischenfall so: "Weil Montoya langsam fuhr, haben Ralf Schumacher und vor allem David Coulthard stark verzögert. Da auch keine gelbe Flagge geschwenkt wurde, hatte ich keine Chance, um den Aufprall zu verhindern. Das Auto ist stark beschädigt, die vorderen Aufhängungen müssen getauscht werden, das ist natürlich ein großer Nachteil für das Qualifying, weil wir das Auto erst im Zeittraining noch einmal checken können."

Montoya mit Highspeed-Dreher im Tunnel

Abgesehen von diesem Crash gab es nur kleinere Ausrutscher zu verzeichnen: Den spektakulärsten Fahrfehler leistete sich McLaren-Mercedes-Pilot Juan-Pablo Montoya, als er sich im zweiten gezeiteten Training bei der Anfahrt zur Schikane nach der Tunnel-Passage verbremste, seinen McLaren-Mercedes in einen Dreher zwang und in der Auslaufzone mit demolierter hinterer rechter Felge zum Stillstand kam.

Nach einem kurzen Reparaturstopp konnte der Kolumbianer das Training jedoch fortsetzen und landete schließlich noch auf Position sieben. WM-Leader Fernando Alonso belegte im ersten gezeiteten Training nur Platz vier, nachdem er sich einen Verbremser in der Schikane hinter der Tunnel-Passage leistete.

Deutsche haben wenig zu melden

Die deutschen Piloten hatten an der Spitze des Feldes nicht viel zu melden: Ferrari-Pilot Michael Schumacher kam mit einem Rückstand von fast einer Sekunde nur auf Platz neun, sein brasilianischer Teamkollege Rubens Barrichello kam über Platz zwölf nicht hinaus. Williams-BMW-Pilot Nick Heidfeld sortierte sich mit einer Rundenzeit von 1.15,196 Minuten nur auf Platz elf ein, Teamkollege Mark Webber sorgte mit Position fünf immerhin für einen Lichtblick aus BMW-Sicht. Toyota-Pilot Ralf Schumacher verbuchte mit einer Rundenzeit von 1.14,459 Minuten Platz sechs in der abschließenden Trainingssitzung. Teamkollege Jarno Trulli war als Vierter wieder einmal schneller.

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