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GP Deutschland - Ergebnis Qualifying

Webber auf Pole - WM-Favoriten in Reihe zwei

Mark Webber Foto: dpa 32 Bilder

Mark Webber hat sich im Qualifying zum Großen Preis von Deutschland am Samstag (11.7.) die erste Pole Position der Saison gesichert. Die beiden WM-Kandidaten Jenson Button und Sebastian Vettel teilen sich am Nürburgring nur die zweite Startreihe.

11.07.2009 Tobias Grüner

Am Samstag schlug wieder einmal das feucht-kalte Eifelwetter zu. Bei Temperaturen von 14°C und zwischenzeitlichen Regenschauern war es für die Piloten schwer, die richtige Taktik zu finden. Am besten kam am Ende Mark Webber zurecht, der sich zwölf Hundertstel vor Rubens Barrichello die Pole Position sicherte.

"Es ist fantastisch. Wir waren das ganze Wochenende schon schnell. Ich hoffe es reicht jetzt auch auf den ersten Sieg", blickte der Australier auf das Rennen am Sonntag. Auch Rubens Barrichello zeigte sich mit Rang zwei zufrieden. "Wir hatten etwas Glück heute. Das sah zwischenzeitlich nicht so gut aus, aber am Ende hat es doch noch gepasst. Morgen wollen wir natürlich viele Punkte sammeln."

WM-Favoriten in Reihe zwei

Die beiden Nummer 1-Piloten Jenson Button und Sebastian Vettel finden sich erst in der zweiten Reihe wieder. Dabei verdrängte der WM-Spitzenreiter seinen jungen Herausforderer nur um sieben Tausendstel auf Rang vier. "Ich bin nicht ganz zufrieden", klagte der Heppenheimer vor seinem ersten Formel 1-Auftritt am Nürburgring. "Das war ein bisschen Lotterie heute. Ich dachte, ich hätte noch zwei Runden, doch es war nur noch eine und die war nicht die schönste."

Button zeigte sich deutlich zufriedener. "Ich denke mit Rang drei sollte man sich nicht beklagen." Nur das Wetter hatte es dem Briten angetan. "Zwölf Grad mitten im Juli - das ist schlimmer als in England."

Beide Silberpfeile in den Top Ten

Hinter dem Spitzenquartett meldete sich auch McLaren-Mercdes zurück. Beide Silberpfeile erreichten nach langer Zeit wieder einmal die Top Ten. Mit Lewis Hamilton auf Rang fünf und Heikki Kovalainen auf Startplatz sechs winkt Mercedes beim Heimspiel eine fette Punktausbeute.

Neben Vettel bot überraschenderweise Adrian Sutil den meisten Grund zur Freude. Der Gräfelfinger fuhr auf Platz sieben das beste Qualifying seiner Karriere. "Das war wunderbar heute. Daran könnte ich mich gewöhnen. Q1 war schon sehr gut und in Q2 haben wir die richtigen Entscheidungen getroffen." Am Ende verdrängte der Force India-Pilot sogar das Ferrari-Duo Felipe Massa und Kimi Räikkönen auf die Plätze acht und neun. "Jetzt wollen wir natürlich auch die ersten Punkte." Den letzten Top Ten-Platz sicherte sich Nelson Piquet.

Chaos in der zweiten Runde

Für Nick Heidfeld reichte es dagegen wieder einmal nicht, in die letzte Runde des Qualifyings vorzustoßen. Obwohl der Mönchengladbacher als Regenspezialist gilt, verpasste er im zweiten Durchgang das rettende Ufer um sechs Zehntel. "Das Timing hat einfach nicht gepasst. Wir hätten etwas früher auf Slicks wechseln sollen", klagt der 32-Jährige. "Ich habe dem Team die Entscheidung überlassen." Auf Platz elf muss sich der BMW-Pilot die sechste Startreihe mit dem zweifachen Weltmeister Fernando Alonso teilen.

Mit Nico Rosberg musste noch ein weiterer Deutscher beim Heimspiel frühzeitig die Segel streichen. Der Williams-Pilot kam mit den wechselnden Bedingungen im Q2 gar nicht zurecht und startet am Sonntag nur von Rang 15. "Das ist ein ganz neues Gefühl, nicht im Q3 zu sein. In Q1 ging es noch, in Q2 war es dann nur noch Chaos." Genau wie Heidfeld klagte Rosberg, zu spät auf Slicks gewechselt zu haben. Auch Teamkollege Kazuki Nakajima verfehlte auf Platz 13 die Top Ten.

Regen im ersten Abschnitt

Zur Mitte des ersten Qualifying-Abschnitts erreichte einer dieser typischen Eifelschauer die Strecke. Auf der rutschigen Strecke konnte am Ende keiner der Piloten mehr seine Zeit verbessern. Leidtragender der Bedingungen war unter anderem Timo Glock, der sich nicht mehr von Rang 19 nach vorne arbeiten konnte. "Wie in Silverstone war schon das ganze Wochenende schlecht. Ich weiß auch nicht, woran es liegt." Am Ende wurde der Kölner auch noch von den Stewards zu einer Strafe von drei Startplätzen verdonnert. "Ich werde wohl aus der Box ins Rennen gehen", kündigte der Kölner an.

Auch Robert Kubica blieb mit dem überarbeiteten BMW-Sauber bereits in der ersten Runde hängen. Sechs Hundertstel fehlten dem Polen am Ende auf das rettende Ufer. Neben Kubica und Glock mussten auch die beiden Toro Rosso-Piloten Sebastien Buemi (17) und Sebsatien Bourdais (20) frühzeitig aufgeben. Mit Fisichella flog außerdem der zweite Force India-Pilot schon in Q1 raus.

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