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GP Österreich 2015 (Qualifying)

Hamilton holt Österreich-Pole

Hamilton - Rosberg - Vettel - GP Österreich - Qualifying - Formel 1 - Sonntag - 20.6.2015 Foto: xpb 49 Bilder

Mercedes startet beim GP Österreich 2015 aus der ersten Startreihe. Im Qualifying setzte sich Lewis Hamilton erneut gegenüber Nico Rosberg durch. Sebastian Vettel ist "Best of the rest".

20.06.2015 Andreas Haupt

Lewis Hamilton bleibt in der 2015er Saison eine Macht. Im Qualifying zum GP Österreich 2015 schnappte sich der Titelverteidiger in seinem Mercedes AMG W06 die Bestzeit in 1:08.455 Minuten und hat damit am Sonntag beste Chancen auf den fünften Saisonsieg.

Seine schnellste Runde fuhr Hamilton bereits im ersten Run in Q3. Im zweiten Anlauf kurz vor Schluss patzte der Doppelweltmeister. Beim Anbremsen zu Kurve eins brach im abrupt das Heck aus, was einen Highspeed-Dreher zur Folge hatte. Nico Rosberg konnte Hamiltons Fehler allerdings nicht ausnutzen. Weil auch er einen Fehler machte.

Nach einer absoluten Bestzeit im Mittelsektor übertrieb es Rosberg im Schlussabschnitt der 4,326 Kilometer langen Strecke und rutschte in der letzten Kurve hinaus. In seinem ersten Run fehlten dem Mercedes-Fahrer zwei Zehntel auf seinen Stallrivalen, um dessen 45. Karriere-Pole zu verhindern. "Ich wusste, dass mir zwei Zehntel auf Lewis gefehlt haben. Bis zur letzten Kurve war ich genau diese schneller. Es ist sehr frustrierend", sagte Rosberg.

Vettel näher an Mercedes dran

Auf dem dritten Rang landete Sebastian Vettel mit einem Abstand von 0,355 Sekunden auf Hamilton. Damit ist Ferrari zwar deutlich näher dran an Mercedes als in den vergangenen Qualifyings, doch so richtig ärgern konnten die Italiener die Silberpfeile noch nicht.

Neben Vettel wird Felipe Massa in den GP Österreich 2015 starten. Im vergangenen Jahr hatte der kleine Brasilianer in der Steiermark noch die Pole-Position geholt. Eine starke Vorstellung lieferte Nico Hülkenberg im Force India ab, der die beiden Williams mit dem fünften Platz splittete. Für Valtteri Bottas blieb nur Rang sechs. Dahinter reihte sich Max Verstappen im Toro Rosso ein, noch vor Daniil Kvyat im Red Bull, der allerdings wegen eines Motorwechsels noch zehn Plätze nach hinten muss. Felipe Nasr und Romain Grosjean wurden in Q3 Neunter und Zehnter.

Ricciardo startet aus der vorletzten Reihe

Am finalen Durchgang vorbei schrammte Pastor Maldonado. Der Venezolaner, am Vortag noch Gesamtvierter, erreichte im zweiten Qualifikations-Teil die elftbeste Zeit in seinem Lotus E23. Auf seinen Teamkollegen Grosjean fehlten ihm vier Zehntel.

Ebenfalls nicht in die Top 10 schaffte es Marcus Ericsson im Sauber. Auch Carlos Sainz scheiterte in seinem Toro Rosso an der Q3-Hürde – im Gegensatz zu seinem Teamkollegen Max Verstappen. Der Niederländer brummte dem Spanier im zweiten Durchgang satte acht Zehntel auf

Einen gebrauchten Tag erwischte wie schon in Kanada Daniel Ricciardo. Der dreifache GP-Sieger fuhr in Q2 nur auf die 14. Position. Aufgrund eines Motorwechsels (5. Einheit) rückt der Australier in der Startaufstellung noch weiter zurück. Er wird das Rennen am morgigen Sonntag aus der vorletzten Reihe in Angriff nehmen. Seitlich versetzt von ihm wird Fernando Alonso in den GP Österreich gehen. Auch der Spanier wird von den Kommissaren zurückgestuft. Grund sind der 5. Einsatz des V6-Turbos, der MGU-H, des Turboladers und Getriebes.  

Räikkönen scheitert in Q1

Das Qualifying begann zunächst auf feuchter Strecke, da der Asphalt zwischen dem dritten Training und der Qualifikation nicht ganz abtrocknete. Unter diesen Bedingungen zeigten sich vor allem die beiden Toro Rosso stark. Auf den Intermediate-Gummis drehte Max Verstappen die schnellste Zeit.

Als erster Fahrer wechselte Felipe Nasr im Sauber auf Trockenreifen. Er entschied sich direkt für die weichste Mischung. Bottas und Massa zogen auf den Softreifen nach, ehe der Rest ebenfalls auf Slicks wechselte.

In Folge dessen purzelten die Zeiten, weil die nassen Flecken mehr und mehr verschwanden. Die Verhältnisse forderten ein ganz prominentes Opfer in Q1: Kimi Räikkönen. Der Finne mühte sich auf den Supersoftreifen vergebens und schaffte nur die 18.-beste Zeit mit 1:12.867 Minuten. "Ich weiß nicht, wie das möglich ist", sagte Räikkönen über Boxenfunk auf seine Position angesprochen. Durch die Rückversetzungen der Red Bull- und McLaren-Piloten darf der Iceman aber vier Positionen weiter vorn starten.

Mit dem Weltmeister von 2007 verabschiedeten sich auch Sergio Perez (Force India) und Jenson Button. Der McLaren-Pilot startet damit vom letzten Platz, weil er wegen des Wechsels von Motor, MGU-H, MGU-K und Turbolader 25 Strafplätze aufgebrummt bekommt. Da Button nicht weiter als auf die 20. Position strafversetzt werden kann, muss er im Rennen noch eine Stop-and-Go-Strafe absitzen. Wie gewohnt war auch für die Manor-Fahrer Roberto Merhi und Will Stevens nach dem ersten Abschnitt Schluss.

FahrerTeamQ1Q2Q3
1. Lewis HamiltonMercedes1:12.2181:09.0621:08.455
2. Nico RosbergMercedes1:10.9761:08.6341:08.655
3. Sebastian VettelFerrari1:11.1841:09.3921:08.810
4. Felipe MassaWilliams1:11.8301:09.7191:09.192
5. Nico HülkenbergForce India1:11.3191:09.6041:09.278
6. Valtteri BottasWilliams1:11.8941:09.5981:09.319
7. Max VerstappenToro Rosso1:11.3071:09.6311:09.612
8. Daniil Kvyat*Red Bull1:12.0921:10.1871:09.694
9. Felipe NasrSauber1:12.0011:09.6521:09.713
10. Romain GrosjeanLotus1:11.8211:09.920
11. Pastor MaldonadoLotus1:11.6611:10.374
12. Marcus EricssonSauber1:12.3881:10.426
13. Carlos SainzToro Rosso1:11.1581:10.465
14. Daniel Ricciardo*Red Bull1:11.9731:10.482
15. Fernando Alonso**McLaren-Honda1:12.5081:10.736
16. Sergio PerezForce India1:12.522
17 Jenson Button**McLaren-Honda1:12.632
18. Kimi RäikkönenFerrari1:12.867
19. Roberto MerhiManor F11:14.071
20. Will StevensManor F11:15.368
* 10 Plätze Strafe
** 25 Plätze Strafe
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