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GP Russland 2016 (Ergebnis Qualifying)

Rosberg vorn, Hamilton wieder Pech

Sebastian Vettel - Nico Rosberg - Valtteri Bottas - Formel 1 - GP Russland - 30. April 2016 Foto: sutton-images.com 70 Bilder

Nico Rosberg holte sich die Pole beim Grand Prix von Russland. Etwas außer Konkurrenz - Lewis Hamilton wurde vom gleichen Technikproblem wie im China-Qualifying eingebremst. Weil Sebastian Vettel auf Platz zwei eine Strafe büßen muss, rückt Valtteri Bottas auf.

30.04.2016 Bianca Leppert

Nico Rosberg hat diese Saison einfach einen Lauf. Der WM-Führende sicherte sich in Sochi die zweite Pole in Folge und die 24. seiner Karriere. Rosberg setzte die Bestzeit von 1:35.417 Minuten bereits im ersten Versuch.

Hamilton wieder mit Technikproblem

"Ich war mir sicher die Runde würde reichen, weil Ferrari in Q2 weit weg war und Lewis nicht gestartet ist", sagte Rosberg. "Ich habe mich nur auf mich selbst konzentriert und weiß nicht, was bei Lewis los war. Die anderen hatten Pech, das macht mein Rennen etwas einfacher, aber ein Formel 1-Rennen ist nie einfach."

Sein härtester Widersacher Lewis Hamilton kämpfte einmal mehr mit stumpfen Waffen. Er konnte Q3 erst gar nicht in Angriff nehmen. Mercedes meldete nach Q2 den gleichen Defekt wie in China. Dort fiel die MGU-H aus - allerdings gleich zu Beginn des Qualifyings, was ihm den letzten Startplatz einbrachte. In Sochi kann er das Rennen immerhin von Platz zehn aufnehmen. Sollte nicht noch weiterer Ärger drohen. Weil Hamilton in Q1 eine Anweisung von Renndirektor Charlie Whiting nicht befolgt hatte, muss er bei den Kommissaren antreten. Er war in Kurve 2 neben die Strecke gefahren.

Vettel zurückversetzt wegen Getriebewechsel

Hinter Rosberg erzielte Sebastian Vettel mit sieben Zehnteln die zweitschnellste Rundenzeit. Das bringt dem Ferrari-Piloten aber herzlich wenig. Wegen eines Getriebewechsels muss er fünf Plätze weiter hinten starten. "Ich hätte mir gewünscht, die Lücke wäre etwas kleiner", sagte Vettel. "Aber für uns war das das Maximum. Wir haben auch von Lewis profitiert. Morgen starten wir von der sauberen Seite." Von den vielen technischen Problemen will er sich nicht demotivieren lassen. "Ich bin nicht frustriert. Es ist nie schön, dass so etwas passiert. Aber das gibt es nun mal."

Lachender Dritter ist Valtteri Bottas im Williams. Trotz knapp einer Sekunde Rückstand auf die Pole-Zeit darf er neben Rosberg aus der ersten Reihe starten. "Wir haben ein paar neue Teile am Auto, es fühlt sich besser an. Die Strecke liegt uns auch", meint der Finne. Williams machte damit wieder einen Schritt nach vorne und setzte sich von Konkurrenten wie Toro Rosso ab.

Es folgen Landsmann und Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen und Felipe Massa im Williams, die von Rang drei und vier in den Grand Prix von Russland gehen werden. Daniel Ricciardo holte für Red Bull mit Platz fünf die Kohlen aus dem Feuer. Zwischenzeitlich haderte er mit seinem rechten Rückspiegel, der abkrachte und schließlich davonflog. Dahinter überraschte Sergio Perez im Force India mit einer beeindruckenden Vorstellung mit Position sechs.

Vierte Reihe mit explosiver Mischung

Die vierte Startreihe birgt eine explosive Mischung: Vettel startet neben Red Bull-Pilot Daniil Kvyat, mit dem er bereits in der ersten Kurve in China aneinandergeriet. Max Verstappen bescherte Toro Rosso mit Platz neun ebenfalls ein gutes Resultat, wird sich aber erst mal verteidigen müssen. Der Niederländer hat Hamilton im Nacken.

Auf dem elften Platz folgt Carlos Sainz im Toro Rosso, der im Gegensatz zu Teamkollege Verstappen nicht ins Finale einziehen konnte. Dem Spanier fehlte knapp ein Zehntel auf die Zeit von Verstappen. Auch McLaren gelang einmal mehr nicht der Sprung in Q3. Jenson Button landete auf dem zwölften Platz, Fernando Alonso geht von Rang 14 ins Rennen. Bei Button war es mit 0,095 Sekunden knapp daneben. Alonso teilt sich die Startreihe mit Nico Hülkenberg, der ausgerechnet an seinem 100. Grand Prix Wochenende nur mit der 13. Position Vorlieb nehmen muss. Schon am Vortag berichtete er, dass sich sein Auto anders verhalte als das von Perez.

Im ersten Trainingsabschnitt waren die beiden Renault, Sauber und Manor auf den Abschussplätzen. Dabei hatte Kevin Magnussen die Oberhand über Jolyon Palmer, bei Sauber war Felipe Nasr besser als Marcus Ericsson unterwegs. Der Schwede wurde Letzter. Manor war mit Pascal Wehrlein und Rio Haryanto schneller.

FahrerTeamQ1Q2Q3
1. Nico RosbergMercedes1:36,1191:35,3371:35,417
2. Sebastian Vettel*Ferrari1:36,5551:36,6231:36,123
3. Valtteri BottasWilliams1:37,7461:37,1401:36,536
4. Kimi RäikkönenFerrari1:36,9761:36,7411:36,663
5. Felipe MassaWilliams1:37,7531:37,2301:37,016
6. Daniel RicciardoRed Bull1:38,0911:37,5691:37,125
7. Sergio PerezForce India1:38,0061:37,2821:37,212
8. Daniil KvyatRed Bull1:38,2651:37,6061:37,459
9. Max VerstappenToro Rosso1:38,1231:37,5101:37,583
10. Lewis HamiltonMercedes1:36,0061:35,820keine Zeit
11. Carlos Sainz Jr.Toro Rosso1:37,7841:37,652
12. Jenson ButtonMcLaren1:38,3321:37,701
13. Nico HülkenbergForce India1:38,5621:37,771
14. Fernando AlonsoMcLaren1:37,9711:37,807
15. Romain GrosjeanHaas1:38,3831:38,055
16. Esteban GutierrezHaas1:38,6781:38,115
17. Kevin MagnussenRenault1:38,914
18. Jolyon PalmerRenault1:39,009
19. Felipe NasrSauber1:39,018
20. Pascal WehrleinManor1:39,399
21. Rio HaryantoManor1:39,463
22. Marcus EricssonSauber1:39,519
* + 5 (Getriebe)
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