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GP San Marino

Alonso schlägt im zweiten Training zurück

Foto: dpa

Weltmeister Fernando Alonso rückte die Formel 1-Welt im zweiten Freien Training in Imola wieder gerade. Der Spanier im Renault schlug Michael Schumacher um drei Zehntelsekunden und verwies den Ferrari-Star auf Rang zwei.

21.04.2006

Der Renault-Pilot fuhr seine Bestzeit erst knapp eine Minute vor dem Trainingsende. Bis dahin führte Michael Schumacher die Zeitenliste an. Alonso distanzierte den siebenmaligen Weltmeister um 0,328 Sekunden und legte insgesamt 15 Runden zurück; zwei mehr als Schumacher. "Es gibt keinen Grund zu Pessimismus", sagte Schumacher am Freitag bestens gelaunt. "Ziel ist nun, um die Pole-Position und den Sieg mitzufahren."

Drittschnellster wurde BMW-Testfahrer Robert Kubica (+ 0,378 Sekunden) vor Honda-Testpilot Anthony Davidson. Hinter Ferrari-Nummer zwei Felipe Massa belegten Giancarlo Fisichella, Jarno Trulli und Alexander Wurz die weiteren Plätze. Juan Pablo Montoya war auf Rang neun bester McLaren Mercedes-Pilot. Teamkollege Kimi Räikkönen belegte Rang zwölf, knapp hinter dem Trainingsschnellsten aus dem Vorjahr, Jenson Button. BMW-Pilot Nick Heidfeld komplettierte die Top Ten.

Ralf Schumacher mit Problemen

Teamkollege Jacques Villeneuve kam auf Platz 15. Heidfeld hielt sich mit seiner Kilometerleistung stark zurück: Der Mönchengladbacher absolvierte nur sieben Runden. Ebenfalls sehr zurückhaltend: Mark Webber im Williams (sechs Runden) und Ralf Schumacher im Toyota (fünf Runden). Bei Schumacher sorgte eine spinnende Elektronik für eine lange Parkzeit. "Ich sehe darin kein Problem. Ich bin ja schon ein paar Mal in Imola gefahren", sagte der jüngere Schumacher.

Honda-Testfahrer Anthony Davidson leistete sich wie schon am Vormittag eine Exkursion ins Grüne. Nach nur zehn Minuten drehte sich der Engländer in der Piratella-Kurve. Auch McLaren-Mercedes-Star Kimi Räikkönen hatte einen "Big Moment“, als er ausgangs der neugestalteten Varianta Alta-Schikane sein stark übersteuerndes Auto nur mit großem Können vor einem Dreher bewahrte. Fernando Alonso fungierte ebenfalls einmal als Rasenmäher.

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