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GP San Marino

Schumi siegt wieder

Foto: dpa 54 Bilder

Michael Schumacher behielt in einem packenden Duell mit Fernando Alonso in Imola die Oberhand und sicherte sich seinen ersten Saisonsieg. Wer nicht Michael Schumacher oder Fernando Alonso hieß, hatte mit dem Ausgang des vierten Saisonrennens nichts zu tun.

23.04.2006 Markus Stier

Michael Schumacher sicherte sich in Imola den 85. Grand-Prix-Sieg seiner Karriere und den ersten Ferrari-Erfolg seit Indianapolis 2005. Von der Pole Position gestartet, fuhr der Ex-Weltmeister zeitweilig einen Vorsprung von rund 14 Sekunden heraus, den Tabellenführer Fernando Alonso allerdings im Mittelteil des 62-Runden-Rennens mühelos aufholte.

Mit der Vermutung, Ferrari würde eine Dreistoppstrategie fahren, lag die Konkurrenz falsch. Als Schumacher nach seinem zweiten Boxenstopp in der 42. Runde auf die Strecke zurückkehrte, blieb er knapp vor Alonso. Der Spanier folgte dem Ferrari bis fünf Runden vor dem Ende wie ein Schatten. Erst nach einigen leichten Fahrfehlern gab der Weltmeister die Jagd auf und begnügte sich mit Rang zwei. "Ich habe auf einen Fehler von Michael gewartet, aber der kam einfach nicht. Am Ende habe ich mir gesagt: Mach lieber ein bisschen langsamer."

"Das war ein Traumresultat für uns", sagte Schumacher. Warum sein Ferrari kurz vor Rennhalbzeit plötzlich zwei Sekunden langsamer pro Runde war als zu Beginn, konnte der Sieger selbst nicht erklären: "Es gab irgendein Problem. Ich weiß nicht was, das müssen wir noch überprüfen." Die Reifen als Ursache schloss Schumacher vorerst aus: "Ich hatte ein bisschen Graining, aber das hat in den Rundenzeiten nicht sehr viel ausgemacht."

Mit 36 Punkten konnte Alonso seine Tabellenführung um einen Zähler ausbauen. Michael Schumacher arbeitete sich mit dem Sieg auf 21 Punkte und Rang zwei vor.

Button im Honda nur Siebter

Alle Fahrer außer dem amtierenden und dem enttrohnten Weltmeister hatten keine Chance auf den Sieg. Der aus Reihe eins gestartete Jenson Button musste sich mit Rang sieben begnügen. Durch einen Fehler der Boxen-Crew beim zweiten Tankstopp riss der Engländer versehentlich den Tankschlauch ab, musste anhalten und verlor so 15 Sekunden.

Die beiden McLaren-Mercedes von Juan Pablo Montoya und Kimi Räikkönen landeten auf den Rängen drei und fünf. "Am Ende war ich 30 Sekunden hinten, und dann bringst du das Auto auch nicht als Erster ins Ziel", sagte der Kolumbianer. Felipe Massa im zweiten Ferrari belegte Rang vier. Alonsos Teamkollege Giancarlo Fisichella kam auf Platz acht ins Ziel.

Für die anderen Deutschen gab es keine Punkte. Ralf Schumacher lief im Toyota trotz Startplatz sechs nur auf Rang neun ein. "Happy bin ich nicht. Wir hatten nicht genug Grip, aber ich glaube nicht, dass es mit den Reifen zu tun hatte", sagte der jüngere Schumacher-Bruder." Nico Rosberg im Williams wurde Elfter, Nick Heidfeld im BMW kam auf Platz 13.

Albers überschlägt sich

Für den einzig dramatischen Moment des Rennens sorgten Yuji Ide und Christijan Albers, die in der ersten Runde in der Tamburello-Schikane kollidierten. Albers überschlug sich in seinem MF1 ins Kiesbett, blieb aber unverletzt.

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