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GP San Marino

Wieder Schumi-Sieg in Imola

Foto: dpa 36 Bilder

Die Hoffnung der Formel 1 auf einen anderen Sieger währte beim Großen Preis von San Marino nur bis zum ersten Boxenstopp, dann fuhr Michael Schumacher Jenson Button und dem Rest des Feldes auf und davon zum 74. GP-Sieg.

25.04.2004

Als Jenson Button schon in der achten Runde zum Boxenstopp abbog, und dieser auch noch fast zehn Sekunden dauerte, war das Rennen entschieden. Der nach dem Start hinter Button zweitplatzierte Michael Schumacher übernahm die Führung und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab. Wie 1994 auf dem Weg zu seinem ersten Titel hat Schumacher nun die vier ersten Rennen des Jahres hintereinander gewonnen.

Der Weltmeister nahm Jenson Button eine halbe Sekunde pro Runde ab, dem auf Platz drei liegenden Williams-BMW von Juan Pablo Montoya sogar eine volle Sekunde. Den Kolumbianer ließ Schumacher bei einem frühen Überholversuch nach dem Start in die Wiese rutschen, dann machte er sich an die Aufholjagd. "Jenson war unglaublich Am Anfang verschwand er vor mir im Nichts. Dann haben wir unser Tempo gefunden und er etwas nachgelassen", sagte Schumacher.

Jenson Button fuhr mit dem zweiten Rang das beste Ergebnis in der fünfjährigen Geschichte von BAR ein. Auch für den Engänder ist dieser zweite Platz das beste Resultat seiner Karriere. Teamkollege Takuma Sato musste auch Platz acht liegend mit Motorschaden aufgeben. Wegen eines Getriebe-Problems hatte der Japaner den Honda-Zehnzylinder zuvor mehrfach überdreht.

Montoya Dritter und sauer

Juan Pablo Montoya erbte mit Rang drei den letzten Platz auf dem Treppchen, war aber nicht zufrieden: "Ich dachte, ich kann Michael überholen. Dann hat er mir einen Schubs gegeben und ich war auf dem Gras. Das ist schon enttäuschend." Ralf Schumacher kollidierte beim Versuch, Fernando Alonso aufzuhalten in der 51. Runde in der Piratella. Den Deutschen hatten anschließend die Rennkommissare auf dem Kieker, er wurde im Ziel Siebter.

Die beiden Renault arbeiteten sich mit zunächst vollen Tanks und schnellen Boxenstopps in die Spitzenpositionen. Alonso kam auf Platz vier, Jarno Trulli wurde für Ferrari-Mann Rubens Barrichello zum unüberwindlichen Hindernis. Trulli kam als bestplatzierter Italiener beim Heimspiel auf Platz fünf.

Nur ein Pünktchen für Silber

Erst der Motorschaden von Sato ließ den vom vorletzten Startplatz aus gestarteten Kimi Räikkönen im McLaren-Mercedes auf den achten Platz vorrücken und den ersten WM-Punkt der Saison sammeln. McLaren-Kollege David Coulthard musste nach einer Kollision in der ersten Runde den Frontflügel wechseln und ging als Zwölfter leer aus. Ohne Resultat blieb Nick Heidfeld. Sein Jordan-Ford rollte in der 51. Runde in der Tosa-Kurve mit abgerissener Antriebswelle aus.

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