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GP Singapur - Training 1

Hamilton Schnellster im 49-Minuten-Test

Lewis Hamilton - GP Singapur - 23. September 2011 Foto: dpa 61 Bilder

Lewis Hamilton hat das erste Kräftemessen in Singapur für sich entschieden. WM-Kandidat Sebastian Vettel wurde vier Zehntel hinter dem Briten Zweiter. Nach zahlreichen Problemen mit der Strecke blieben den Piloten in der ersten Sitzung allerdings nur 49 Minuten zum Testen.

23.09.2011 Tobias Grüner

Das Rennwochenende von Singapur ist mit 30 Minuten Verspätung gestartet. Nachdem die Fahrer des Porsche Cups zuvor etwas zu rabiat über die Piste geräubert sind, mussten die Marshalls noch kurz vor dem ersten Training die Kerbs in den Kurven drei und 14 abschrauben. Um nicht das gesamte Tagesprogramm nach hinten zu verschieben, entschied sich die Rennleitung, den Singapur-Aufgalopp auf 60 Minuten zu verkürzen.

Verkürzte Sitzung wird zwei Mal unterbrochen

Während die fleißigen Arbeiter an den Streckenbegrenzungen werkelten, saßen die Piloten in den Garagen auf glühenden Kohlen. Die meisten Teams sind mit vielen neuen Teilen angereist, die eigentlich im ersten Training ausgiebig getestet werden sollten.

Doch als Heikki Kovalainen seinen Lotus mit brennenden Bremsen abstellen musste, stoppte das Geschehen auf der Piste erneut. Die Rennleitung unterbrach den Rennbetrieb für fünf Minuten bis das grüne Auto aus der Gefahrenzone entfernt war. "Ich bin im Rückwärtsgang steckengeblieben und dann haben die Bremsen Feuer gefangen", erklärte Kovalainen anschließend. "Zum Glück ist nicht wieder das ganze Auto abgefackelt wie letztes Jahr."

Glock beschädigt zwei Reifensätze

Auch für Timo Glock ging es mit einem Fehlstart ins Wochenende. Direkt in seiner ersten Runde aus der Box rutschte der Virgin-Pilot mit blockierenden Rädern in die Auslaufzone. Zwar konnte sich der Odenwälder noch zurück an die Box schleppen, doch der erste Reifensatz war nach nur wenigen Metern hinüber. Als Glock gerade seinen zweiten Run angefangen hatte, fuhr ihm auch noch Mark Webber mit seinem Red Bull auf das Hinterrad.

Webber bezahlte die ungestüme Fahrweise mit einem zersplitterten Frontflügel, Glock war mit einem Plattfuß hinten rechts auch nicht besser dran. Um nicht noch einen dritten Satz frischer Reifen zu riskieren, stellte der 29-Jährige seinen Virgin in der Garage ab und beendete die Sitzung vorzeitig.

Viele Piloten nutzten im ersten Training sogar nur einen Satz. Die öffentlichen Pisten präsentierten sich zu Beginn noch sehr staubig. Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass die Strecke im Laufe des Rennwochenendes stark an Grip zulegt und die Messdaten aus dem ersten Training schnell überholt sind.

Acht Minuten vor dem Ende sorgten dann erneut die Kerbs für Ärger. Eine Schraube hatte sich gelockert und stand rund fünf Zentimeter aus den provisorisch montierten Randsteinen. Um keine Beschädigungen an den Autos zu riskieren, ließ die Rennleitung erneut die roten Flaggen schwenken.

Hamilton vier Zehntel vor Vettel

Die Zeitentabelle ist wegen des Staubs, der unterschiedlichen Testprogramme und der verkürzten Sitzung noch weniger aussagekräftig als üblich. Ganz vorne tauchte am Ende der Name von Lewis Hamilton ganz oben im Zeitenklassement auf. Mit seiner Bestzeit in 1:48.599 Minuten konnte der McLaren-Pilot seinen Red Bull-Konkurrenten Sebastian Vettel um vier Zehntel hinter sich lassen. Zum Vergleich: Die Pole Position-Zeit von Fernando Alonso im Vorjahr war noch einmal mehr als drei Sekunden schneller.

Mark Webber auf Rang drei fehlten bereits 1,4 Sekunden auf die Vorgabe von Hamilton. Alonso war noch einen weiteren Platz dahinter fast zwei Sekunden von der Bestzeit entfernt. Von den deutschen Piloten machte vor allem Adrian Sutil eine gute Figur. Der Force India-Pilot ließ sich mit 3,652 Sekunden Rückstand die siebtbeste Zeit notieren. Michael Schumacher wurde im Mercedes Achter. Teamkollege Nico Rosberg sicherte sich den letzten Top-Ten-Platz.

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