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GP Singapur 2012 (Training 3)

Vettel macht Trainings-Hattrick perfekt

Sebastian Vettel Helm Singapur 2012 Foto: Red Bull 81 Bilder

Nachdem Sebastian Vettel schon am Freitag zwei Mal von der Spitze der Zeitentabelle grüßte, gab es im dritten Freien Training am Samstag die nächste Bestzeit. Damit ist der Weltmeister im Red Bull auch der große Favorit für das Qualifying.

22.09.2012 Tobias Grüner

Normalerweise ist das dritte Freie Training am Samstag auf eine Stunde angesetzt. In Singapur wurde die letzte Testmöglichkeit vor dem Qualifying auf 57 Minuten verkürzt. Vitaly Petrov hatte sich mit seinem Caterham im letzten Streckenabschnitt in die Bande geschmissen. Nach einem kurzen Versuch, das Auto in die Garage zu schleppen, musste der Russe den Caterham schließlich in der Boxeneinfahrt abstellen.

Die Rennleitung entschied deshalb, die Session vorzeitig zu stoppen, um das havarierte Auto aus dem Gefahrenbereich zu entfernen und keine Kollision an der schwer einzusehenden Unfallstelle zu riskieren. Für einige Piloten wie zum Beispiel Jenson Button, Mark Webber oder Pastor Maldonado kam der Unfall zum falschen Zeitpunkt. Sie mussten ihren Qualifying-Testrun mit den superweichen Reifen abbrechen und landeten dadurch nicht in den Top Ten.

Vettel fährt dritte Trainingsbestzeit

Sebastian Vettel hatte sich schon etwas früher entschieden, die rot-markierten Gummis aufzuschnallen. Wie schon in den ersten beiden Sessions am Vortag sicherte sich der Weltmeister auch am Samstag die Bestzeit. Seine schnellste Runde absolvierte der Heppenheimer mit 1:47.947 Min. - so schnell war an diesem Wochenende noch niemand unterwegs.

Die größte Gegenwehr erwartet Vettel im Qualifying wie erwartet von den beiden anderen Singapur-Spezialisten Lewis Hamilton und Fernando Alonso, die im dritten Training mit drei bzw. sechs Zehntel auf die weiteren Plätze kamen.

Hülkenberg weiter gut unterwegs

Auf Rang vier landete im dritten Training Nico Hülkenberg. Der Rheinländer im Force India konnte damit seine gute Form vom Vortag bestätigen. Die Chancen für den Youngster stehen gut, dass es auch im Qualifying für einen Platz in den vorderen Reihen reicht.

Direkt hinter Hülkenberg gab auch Kimi Räikkönen ein Lebenszeichen ab. Nach verhaltenen Zeiten in den ersten Trainings scheint Lotus endlich etwas Speed gefunden zu haben. Während die ersten fünf Piloten innerhalb einer Sekunde landeten, hatte Felipe Massa auf Rang sechs schon 1,5 Sekunden Rückstand auf Vettel.

Bester Mercedes-Pilot war Nico Rosberg, der hinter dem zweiten Force India von Paul die Resta auf Rang acht landete. Michael Schumacher im anderen Silberpfeil kam auf den zehnten Platz. Für Mercedes wird der Einzug ins Q3 allerdings nicht so einfach. Wie erwähnt kamen Webber und Button mit der härteren Mischung nur auf die Plätze elf und zwölf.

Glock mit kuriosem Defekt

Für Timo Glock war das dritte Training schon nach 24 Minuten beendet. Beim Anbremsen von Kurve 20 gab sein Motor plötzlich Vollgas. Um den Marussia vor der Bande zu stoppen, musste der Hesse voll in die Eisen steigen. Unter extremer Rauchentwicklung vermied Glock den Einschlag und weitere Beschädigungen. Warum der Motor plötzlich hochdrehte, müssen die Ingenieure jetzt herausfinden.

Um den notgestoppten Marussia von der Strecke zu bergen, schwenkten die Marshalls gelbe Flaggen. Sebastian Vettel verbesserte in dieser Phase trotzdem seine Bestzeit. Über Funk erklärte er, dass er die Situation im Griff hatte und vom Gas gegangen war. Ob die FIA-Stewards sich die Situation noch einmal näher anschauen oder gar eine Strafe droht, ist noch unklar.

Perez und Webber touchieren die Bande

Neben Glock und Petrov sorgten auch Mark Webber und Sergio Perez für Schreckmomente. Beide Piloten gingen mit zu viel Schwung in die Linkskurve in die Unterführung und rutschten mit dem rechten Hinterad gegen die Bande. Bei Webber verlor der Reifen direkt Luft. Sowohl der Sauber als auch der Red Bull mussten in der Garage auf weitere Schäden untersucht werden. Beide konnten anschließend aber noch einmal auf die Strecke gehen.

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