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GP Singapur

Alonso Schnellster in Training 2

Foto: dpa

In der zweiten Nachtsession in Singapur konnte sich Renault-Pilot Fernando Alonso an die Spitze der Zeitentabelle setzen. Der Spanier war in seiner schnellsten Runde allerdings 13 Hundertstel langsamer als Lewis Hamilton in der ersten Test-Session.

26.09.2008 Tobias Grüner

Im zweiten Training ging es schon deutlich gemäßigter zu. Während bei der ersten Ausfahrt noch viele Dreher zu beobachten waren, hatten die Piloten die Strecke am späten Abend deutlich besser im Griff. Nur Toyota-Pilot Timo Glock schleuderte sein Sportgerät kurz vor dem Ende der Session noch einmal um die eigene Achse und verlor beim Kontakt mit der Mauer den Frontflügel.

Kopfschmerzen bei Rosberg

Hinter der Bestzeit von Alonso liefen wie schon im ersten Training Lewis Hamilton und Felipe Massa nur knapp hintereinander auf den weiteren Plätzen ein. Die Bestzeit des Spaniers war allerding eine halbe Quali-Runde. Technikchef Pat Symonds gab anschließend zu, das Auto abgetankt zu haben. "Immerhin wissen wir jetzt, dass wir auch mit leichtem Auto schnell sind. Es sieht so aus, als lägen wir vor unsem Hauptkonkurrenten Toyota", so die Einschätzung des Ingenieurs.

Symonds warnte allerdings vor Williams: "Die sehen wirklich stark aus." Beim britischen Rennstall sorgte erneut Nico Rosberg für Hoffnung. Nach Platz sechs im ersten Test konnte sich der Wiesbadener in der zweiten Session sogar auf Rang fünf verbessern. "Ich bin zufrieden. Nur von den ganzen Wellen bekomme ich Kopfschmerzen", sagte der sichtlich durchgeschüttelte Williams-Pilot.

"Das ist wie Rallye-Fahren", meinte Red Bull David Coulthard zum Waschbrett-Asphalt. Die physisch sehr anstrengende Strecke war allerdings nicht der Grund für den Crash von Teamkollege Mark Webber nach nur vier Runden im ersten Test: "Das war meine eigene Schuld, ich habe einfach einen halben Meter zu spät gebremst." Nachdem das Auto wieder aufgebnaut war konnte der Australier im zweiten Training immerhin noch 25 Minuten die Strecke kennenlernen.

Von den anderen deutschen Piloten schaffte es nur Glock auf Rang zehn in die Top Ten. Monza-Sieger Sebastian Vettel beendete den Tag auf Rang 13 und ließ dabei immerhin Nick Heidfeld (16) und Adrian Sutil (20) hinter sich. Für Heidfeld-Fans allerdings noch kein Grund zur Beunruhigung. Teamkollege Robert Kubica zeigte auf Rang sechs das Potenzial des BMWs. "Es ist wirklich sehr wellig, du bist dauernd in der Luft", kommentierte der Pole die ersten Kilometer.

Nur wenige Überholmanöver erwartet

Der unebene Asphalt könnte auch erneut zu Problemen beim Überholen führen: "Die Geraden sind zu kurz und in den Bremszonen ist es sehr wellig", analysierte BMW-Technikchef Willy Rampf. Nach den ersten Datenauswertungen sei die Bremsbelastung vergleichbar mit Bahrain, also relativ hoch.

In einem Punkt, gibt Rampf zu, habe sich BMW dieses Mal verrechnet. "Wir haben eine Rundenzeit von 1:47.0 Min. erwartet." Die breite Strecke und der bessere Grip ließen die Zeiten allerdings schon im ersten Training auf 1:45.5 Min. fallen. Zur Ehrenrettung der BMW-Ingenieure muss allerdings erwähnt werden, dass die Simulation bei der Valencia-Premiere noch aufs Zehntel genau richtig lag.

Probleme gibt es außerdem mit den Reifen. Renault-Pilot Nelson Piquet berichtete nach seiner Fahrt mit den weichen Gummis von extremen Körnen - und zwar an allen vier Reifen gleichzeitig. Schon ab der zweiten Runde bauen die mit einer weißen Linie gekennzeichneten Bridgestone Pneus so stark ab, dass sie extrem langsamer sind als die harten Reifen sind. "Der Abstand ist so groß wie noch nie in dieser Saison", sagte Piquet. Das könnte auch Auswirkungen auf die Strategie der Teams haben.

-> GP Singapur: Ergebnis 2. Freies Training
-> GP Singapur: Ergebnis 1. Freies Training

-> Formel 1 Datenbank

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