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GP Singapur 2012 (Training 1)

"Disco-Vettel" setzt erste Bestzeit

Sebastian Vettel - Formel 1 - GP Singapur  2012 Foto: xpb 93 Bilder

Im ersten Training zum Grand Prix von Singapur ist Sebastian Vettel die schnellste Runde gefahren. Der Heppenheimer dabei aber nur fünf Hundertstel schneller als Lewis Hamilton im McLaren. Die beiden Mercedes landeten im hinteren Mittelfeld.

21.09.2012 Tobias Grüner

Anderthalb Stunden bevor die Formel 1-Autos das erste Mal auf die Piste gelassen wurden, ging in Singapur die Welt unter. Ein tropischer Regensturm zog blitzend und donnernd über die Metropole. Die Marshalls versuchten ihr Bestes, den Asphalt rechtzeitig zum Anpfiff des esten Trainings wieder trocken zu bekommen, doch in der ersten Hälfte der Auftaktsitzung mussten die Piloten die Intermediate-Gummis aufschnallen.

Vettel ganz knapp vor Hamilton

Als endlich die größten Pfützen verdunstet waren ging es dann auf Slicks weiter. Dabei lieferte sich Sebastian Vettel einen interessanten Kampf mit Lewis Hamilton um die Bestzeit. Mehrmals wechselte die Führung zwischen dem Red Bull und dem McLaren hin und her. Am Ende hatte der Heppenheimer, der in Singapur mit einem neuen blinkenden Helm unterwegs ist, die Nase um 49 Tausendstel vorne.

Jenson Button auf Rang drei folgte mit einem Respektsabstand von knapp neun Zehnteln. Fernando Alonso, der schon zwei Mal in Singapur gewinnen konnte, schaffte es als Vierter ebenfalls gerade so, den Abstand unter einer Sekunde zu halten. Dem Rest des Feldes gelang das nicht.

Beide Force India in den Top Ten

Pastor Maldonado bewies auf Rang fünf, dass er ein Spezialist für winklige Stadtkurse ist. Er blieb im teaminternen Williams-Duell deutlich vor Bruno Senna, der das erste Training auf Rang elf beendete. Mark Webber auf Rang sechs blieb ebenfalls deutlich hinter seinem Teamkollegen Sebastian Vettel zurück. Allerdings gehört Singapur auch nicht zu den Lieblingsstrecken des Red Bull-Piloten.

Enger wurde es wieder einmal im internen Duell bei Force India zur Sache. Nico Hülkenberg auf Rang sieben und Paul di Resta auf der acht trennten nur drei Zehntel. Das Mercedes-Kundenteam hinterließ einen guten Eindruck. Auch Toro Rosso-Rookie Daniel Ricciardo, der zum ersten Mal in Singapur unterwegs war, konnte mit einem guten neunten Platz überraschen. Den letzten Platz in den Top Ten sicherte sich Sergio Perez im Sauber.

Lotus und Mercedes mit Luft nach oben

Bei Lotus lief es dagegen noch nicht besonders vielversprechend. Die schwarz-goldenen Autos landeten mit Kimi Räikkönen und Romain Grosjean nur auf den Plätzen zwölf und 15. Grosjean, der nach seiner Monza-Sperre wieder ins Cockpit zurückkehrte, hatte sichtlich Probleme mit der engen Strecke in Singapur. Bei einem wilden Sprung durch die Schikane flogen die Funken.

Sorgenfalten müssen auch die Fans von Mercedes haben. Trotz des neuen Auspuffs konnten sich Michael Schumacher und Nico Rosberg im Training noch nicht unter die ersten Zehn schieben. Allerdings war die Piste auch noch sehr rutschig. Zudem können die Anhänger darauf hoffen, dass die neuen Teile erst noch richtig abgestimmt werden müssen und es damit noch Luft nach oben gibt.

Bei Timo Glock lief es dagegen besser als erwartet. Auf Rang 19 konnte der Deutsche nicht nur seinen Teamkollegen Charles Pic sowie die beidem HRT-Autos hinter sich lassen, sondern auch die beiden Caterham.

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