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GP Singapur

Überholen soll erleichtert werden

Foto: Red Bull 29 Bilder

Verschiedene Umbaumaßnahmen sollen beim kommenden Nachtrennen in Singapur für mehr Action sorgen. Auch zum Thema Sicherheit haben sich Veranstalter und FIA Gedanken gemacht.

02.02.2009 Tobias Grüner

Die Nachtpremiere in Singapur hat in der vergangenen Saison alle begeistert: Fans waren fasziniert von den spektakulären Bildern, die Teams lobten die besondere Atmosphäre und die Piloten genossen die Abwechslung und die neuen Herausforderungen eines Nachtrennens. Zum ganz großen Spektakel fehlte nur noch das ein oder andere Überholmanöver. Das soll sich 2009 ändern.

Um für mehr direkte Zweikämpfe zu sorgen, wollen die Veranstalter leichte Modifikationen am Streckenlayout vornehmen. Zusammen mit der FIA wurden bereits erste konkrete Maßnahmen abgesprochen: So soll der Scheitel der Kurve eins nach Start und Ziel versetzt werden, um die Piloten stärker zum Abbremsen zu zwingen.

Formel 1: Sebastian Vettel (Red Bull) in Singapur 2:28 Min.

Veränderte Winkel

Die enge Kurve nach der kurzen Anderson Bridge (Kurve 13) soll dagegen leicht erweitert werden, um auf der anschließenden Geraden höhere Geschwindigkeiten von bis zu 275 km/h zu erreichen. Mit einer veränderten Geometrie will man beim Anbremsen auf Kurve 14 eine neue Überholmöglichkeit schaffen.
 
Außerdem soll der wellige Waschbrett-Asphalt auf der Vollgaspassage zwischen den Kurven fünf und sieben geglättet werden. Auf dem hügeligen Untergrund schlugen die Boliden trotz maximaler Bodenfreiheit mit dem Unterboden auf und sorgten für Kopf- und Rückenschmerzen bei den Piloten. Außerdem wurde das Auto beim Anbremsen gefährlich unruhig.

Boxengasse wird renoviert

Auch an der Boxengasse sind Veränderungen geplant. Da die Fahrer auf der Ideallinie im vergangenen Jahr die Boxeneinfahrt querten und die langsamen Piloten damit gefährdeten, soll dieser Bereich entschärft werden. 2009 ist eine komplett neue Einfahrt vorgesehen.

Auch an der Ausfahrt sahen die Veranstalter und die FIA Möglichkeiten zur Verbesserung: Hier wurden die Piloten in der letzten Saison mitten in der Bremszone auf Kurve eins auf die Strecke geleitet. Beim nächsten Grand Prix finden sich die Fahrer dagegen in Kurve zwei wieder, wenn sie wieder auf die Strecke einbiegen.

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