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Trainingsanalyse GP Singapur

Vettels Gegner heißt Alonso

Fernando Alonso - GP Singapur - 23. September 2011 Foto: xpb 76 Bilder

Fernando Alonso wird beim GP Singapur der große Gegner von Sebastian Vettel. Der Ferrari hat seine alte Form wieder gefunden, und Alonso ist mit zwei Siegen und einem dritten Platz der König von Singapur. Der Vergleich der Bestzeiten und der Dauerläufe zeigt Vettel, dass die größte Gefahr von dem Mann droht, der ihm am Sonntag die vorzeitige WM-Party noch versauen könnte.

23.09.2011 Michael Schmidt

Red Bull und Ferrari blasen zum Angriff

Fernando Alonso war zufrieden. Ein normaler Freitag ohne Probleme. "Im Vergleich zu Monza habe ich ein anderes Auto. Wie erwartet sind wir auf Strecken, wo voller Abtrieb verlangt wird, wieder bei der Musik. Ich bin happy mit unserem Auto."

Wenn man den Freitagszeiten glauben darf, dann kommt es zwischen dem großen WM-Favoriten und dem Mann auf Platz zwei zum großen Duell. Beide Teams haben noch einmal mobil gemacht. Red Bull brachte zwei neue Frontflügeltypen mit nach Singapur. Ferrari modifizierte den Heckflügel und setzt wieder die Hinterachse ein, die den Ferrari F150 in Silverstone, am Nürburgring und in Budapest zu einem Siegkandidaten machte.

Wie nah Alonso wirklich an Sebastian Vettel im Red Bull dran ist, das vermag auch der Spanier nicht zu sagen. "Hier gibt es viele Faktoren, die das Bild verfälschen können. Es ist schwierig, konstante Rundenzeiten zu fahren, weil sich die Reifen dauernd ändern, weil du immer mal auf andere Autos aufläufst. Von daher ist es gerade bei den Dauerläufen schwierig, etwas herauszulesen." Alonso will deshalb auch Lewis Hamilton nicht abschreiben, obwohl dem McLaren-Piloten 0,741 Sekunden auf die Bestzeit fehlten: "Einige Leute haben vielleicht schlechter ausgesehen als sie sind, weil sie in der entscheidenden Runde genau diese Probleme hatten."

Vettel und Alonso ohne Reifenprobleme

Alonso lag in seiner schnellsten Runde um 0,201 Sekunden hinter Vettel. Beide hatten jedoch keine optimale Runde. Während der Großteil des Feldes von Problemen berichtete, den superweichen Reifen ohne Gripverlust über eine Runde zu bringen, schienen weder Vettel noch Alonso davon betrofffen zu sein. "Bei uns hat der Reifen gut gehalten", erzählte der Singapur-Sieger von 2008 und 2010. "Ich bin mit dem Reifensatz sogar in meiner dritten Runde noch grüne Sektorzeiten gefahren." Grün bedeutet persönliche Bestzeit.

Der erste Trainingstag von Singapur ließ ahnen, was uns am Sonntag erwartet. Der Abbau der Reifen ist enorm. "Normalerweiser ist das ein gutes Zeichen für uns, weil unser Auto schonend mit den Reifen umgeht." Analysiert man die Dauerläufe, so liegen Vettel und Alonso klar in Führung. Der Abstand der beiden war denkbar knapp. Vettel fuhr im Schnitt Zeiten von 1.52,80 Minuten, Alonso lag mit 1.52,85 Minuten ein Augenzwinkern zurück. Hamilton dagegen rutschte bereits in die 1,53er Zeiten ab. Der Engländer fand jedoch nie den richtigen Rhythmus.

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