Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

GP Spanien 1. Quali

Trulli Top - Schumi nur auf Rang 7

Foto: dpa

Sensation in Barcelona: Jarno Trulli setzte beim ersten Qualifikationstraining zum GP von Spanien die Bestzeit. Der Toyota-Fahrer aus Italien war um 16 Tausendstelsekunden schneller als Lokal-Matador Fernando Alonso im Renault.

07.05.2005

Die mehr als 100.000 Fans auf den fast voll besetzten Tribünen feierten ihr Idol mit Sprechchören und Pressluftfanfaren. "Vielleicht bin ich ein wenig zu konservativ zu Werke gegangen“, sagte Alonso. "Auf jeden Fall war es erstaunlich zu sehen, dass die Tribünen zu 80 Prozent besetzt waren.“

"Das Geheimnis der schnellen Runde war, dass ich nicht allzu sehr angegriffen habe“, meinte der strahlende Trulli. "Das Ergebnis überrascht mich aber. Denn wir hatten im den Freien Trainings Probleme mit dem Auto, speziell mit dem Motor.“ Für das zweite Qualifying und das Rennen ist der Italiener sehr zuversichtlich: "Schließlich habe ich Fernando hier im letzten Jahr schon mal geschlagen.“

Schwache Vorstellung von Montya: Schmerzen nach Crash?

Kimi Räikkönen untermauerte mit Platz drei, dass Formkurve seines McLaren-Mercedes Teams ansteigt. "Ich bin enttäuscht“, ärgerte sich der Finne. "In Kurve zwei bin ich viel zu weit nach außen getragen worden. Das hat mich eine halbe Sekunde gekostet. Ich sollte eigentlich ganz vorne stehen. Für das Rennen bin ich nicht allzu optimistisch. Denn da kann immer was passieren.“

Ein schwache Vorstellung bot Juan Pablo Montoya bei seinem Comeback nach der sechswöchigen Verletzungspause. Der Kolumbianer büßte knapp 1,1 Sekunden auf seinen Teamkollegen Räikkönen ein und kam nur auf Platz zwölf. Denkbar, dass Montoya durch Schmerzen gehandicapt ist, obwohl er dies weit von sich weist. Gestern hatte Montoya einen schweren Unfall in Kurve neun scheinbar unverletzt überstanden.

Motorwechsel bei Barrichello und Heidfeld - Schumi mosert

Ferrari scheint den Weg aus der Krise doch noch nicht gefunden zu haben. Michael Schumacher kam nur auf den siebten Platz, mit sechs Zehntelsekunden Rückstand auf die Bestzeit. Schumacher hatte schon nach dem enttäuschenden Freitags-Training gemosert: "Unsere Leistung hier schaut nicht besonders vielversprechend aus. Da werden wir morgen wohl Schadensbegrenzung betreiben müssen.“ Rubens Barrichello fuhr die neuntschnellste Zeit, wird aber morgen in der Startaufstellung um zehn Plätze nach hinten strafversetzt, weil der Motor gewechselt werden muss.

Gleich um 20 Startplätze wird Nick Heidfeld nach hinten expediert werden, zumindest in der Theorie. Gleich zweimal musste das Williams-Team den BMW-Motor im Auto des Deutschen austauschen. Da ist Platz fünf im ersten Qualifying für Heidfeld nur ein schwacher Trost. Immerhin war er im direkten Vergleich mit Teamkollege Mark Webber um ein paar Hunderstelsekunden schneller.

Seine bislang beste Trainingsleistung des Jahres zeigte Ralf Schumacher mit Platz vier. Dennoch stand er Deutsche auch beim fünften Rennen des Jahres im Schatten seines langhaarigen Teamkollegen aus Italien.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden