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GP Spanien 2011 - Training 3

Vettel Schnellster - Heidfeld in Flammen

Vettel GP Spanien 2011 Foto: xpb 78 Bilder

Sebstian Vettel hat sich am Samstag die letzte Trainingsbestzeit des Wochenendes gesichert. Trotz Technikproblemen ließ er seinen Teamkollegen Mark Webber ein knappes Zehntel hinter sich. Für die spektakulärste Szene sorgte allerdings Nick Heidfeld.

21.05.2011 Tobias Grüner

Sebastian Vettel hat im dritten Training mal wieder bewiesen, dass er auf Knopfdruck Spitzenzeiten fahren kann. Wegen eines Elektrik-Problems am Renault-Motor hatte der Heppenheimer bis fünf Minuten vor dem Ende der Sitzung nur drei Installationsrunden auf dem Konto. Doch als ein Kabel gewechselt und das Auto endlich bereit war, fuhr der Heppenheimer ohne Eingewöhnungszeit direkt an die Spitze.

In der fünften seiner nur sechs Runden gelang Vettel eine 1:21.707 Min - die schnellste Zeit des bisherigen Wochenendes. Mark Webber musste sich damit erstmals geschlagen geben. Der Vorjahressieger aus Australien hatte sich am Freitag die beiden Trainingsbestzeiten gesichert. Den Hattrick verfehlte der 34-Jährige nur um 84 Tausendstel.

Red Bull eine Sekunde vor dem Rest

Der Rest der Formel 1-Welt musste wieder einmal staunend zuschauen, wie die Red Bull das Tempo diktierten. Mercedes und McLaren waren dabei die ersten Verfolger. Bei einem Rückstand von deutlich über einer Sekunde kann von Schlagdistanz allerdings keine Rede sein.

Michael Schumacher war im dritten Training der Schnellste aus der Mercedes-Armada. Der Routinier konnte dabei auch Teamkollege Nico Rosberg (Platz sechs) um drei Zehntel distanzieren. Das Silberpfeil-Duo nahm die beiden McLaren ins Sandwich. Lewis Hamilton war wieder einmal anderthalb Zehntel schneller als Teamkollege Jenson Button.

Ferrari weit zurück

Neben den Mercedes-Teams gehört auch Sauber zu den Punktekandidaten. Auf Platz sieben war Kamui Kobayashi quasi die vierte Kraft. Hinter dem Japaner platzierte sich auch Renault-Pilot Vitaly Petrov auf Rang acht in den Top Ten. Der beste Ferrari-Pilot tauchte auf Platz neun in der Zeitenliste auf. Lokalmatador Fernando Alonso lag allerdings bereits 2,5 Sekunden hinter der Spitze.

Auch Adrian Sutil muss sich Sorgen machen. Nachdem Force India das geplante Update-Paket nach dem Freitagstest wieder einpacken musste, kam der Deutsche mit den alten Teilen nur auf Rang 15. Teamkollege Paul di Resta wurde gar nur 17..

Dramatisch sieht die Situation für Virgin aus. Timo Glock blieb wie schon am Freitag mehr als sieben Prozent hinter der Bestzeit. Sollte das auch im Qualifying der Fall sein, müsste der Odenwälder im Rennen zuschauen. Auch Teamkollege Jerome D’Ambrosio und die beiden HRT-Piloten verpassten die 107 Prozent-Marke und müssen zittern.

Heidfelds Renault geht in Flammen auf

Für den Höhepunkt der dritten Trainingssitzung sorgte Nick Heidfeld. Bei der Anfahrt auf Kurve zehn, fing das schwarz-goldene Auto plötzlich Feuer im Heckbereich. Da auch am Austritt des Auspuiff-Endrohrs vor dem Seitenkasten Stichflammen zu sehen waren, ist zu vermuten, dass entweder Öl oder Benzin in den Auspuff gelangte.

Geistesgegenwärtig steuerte Heidfeld seinen Renault auf die Wiese und rettete sich unverletzt aus dem Cockpit. In wenigen Sekunden stand der gesamte Heckbereich in Flammen. Zum Glück waren die Streckenposten schnell mit Feuerlöschern zur Stelle, um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Ob Heidfeld mit dem großen Schaden im Qualifying antreten kann, ist allerdings fraglich.

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