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GP Spanien 2011 - Training 1

Red Bull setzt erste Duftmarke

Sebastian Vettel Foto: Grüner 70 Bilder

Mark Webber war im ersten Freien Training zum GP Spanien nicht zu schlagen. Sogar Sebastian Vettel blieb deutlich hinter seinem Red Bull-Teamkollegen zurück. Allerdings sollte man die Zeiten der ersten 90 Minuten in Barcelona nicht überbewerten.

20.05.2011 Tobias Grüner

Im ersten Training zum GP Spanien hat Red Bull wieder einmal bewiesen, dass der RB7 aktuell die Messlatte im Feld ist. Mit mehr als einer Sekunde Vorsprung sicherte sich der Vorjahressieger die erste Bestzeit des Wochenendes und verwies Teamkollege Sebastian Vettel auf Rang zwei.

Der beste Nicht-Red Bull-Pilot war wie schon in der Qualifikation von Istanbul Nico Rosberg auf Rang drei. Der Deutsche schlug im verbesserten Silberpfeil ein schnelles Tempo an und platzierte sich eine Zehntel vor Lokalmatador Fernando Alonso im Ferrari.

Perez wieder schnell in Barcelona

Auf Rang fünf tauchte überraschenderweise der Name von Sauber-Rookie Sergio Perez in der Zeitentabelle auf. Schon bei den Wintertestfahrten hatte der Mexikaner in Barcelona mit schnellen Zeiten geglänzt.

Während Sauber mit dem Abstand von gut 1,8 Sekunden leben kann, dürften am McLaren-Kommandostand erste Sorgenfalten aufgekommen sein. Lewis Hamilton auf Rang sechs und Jenson Button auf Platz neun blieben deutlich zurück. Auch die beiden deutschen Routiniers, Michael Schumacher und Nick Heidfeld auf den Plätzen sieben und acht verloren knapp zwei Sekunden auf die Bestzeit.

Update-Pakete werden erstmals getestet

Die Zeiten standen im ersten Kräftemessen von Barcelona allerdings nicht unbedingt im Vordergrund. Fast alle Teams waren mit technischen Updates an den Circuit de Catalunya gereist. Die 90 Minuten am Vormittag wurden intensiv dazu genutzt, um die Standfestigkeit und die Effizienz der neuen Teile zu erproben.

Bei Sauber und Toro Rosso splittete man die beiden Autos jeweils auf. Ein Fahrer war mit dem neuen Paket, der andere mit dem alten Auto unterwegs. Bei Force India kamen die alten Teile ebenfalls zum Vergleich zum Einsatz. Allerdings war weder bei Adrian Sutil noch bei Nico Hülkenberg ein großer Sprung zu erkennen. Auf den Plätzen 14 und 15 war das deutsche Duo weit von den Top Ten entfernt.

Auch bei Ferrari und Mercedes wurde im ersten Training intensiv getestet. Die silbernen und roten Autos schlichen rundenlang mit Halbgas über die Strecke, um detaillierte Daten über die Aerodynamik zu gewinnen. Felipe Massa landete mit Platz 16 allerdings ungewöhnlich weit hinten.

Lotus auf dem Vormarsch Richtung Mittelfeld

Ganz hinten fanden sich mal wieder die drei Neulinge der vergangenen Saison ein. Allerdings scheint Lotus mit dem neuen Auspuff-Diffusor-Paket ein großer Sprung gelungen zu sein. Heikki Kovalainen lag auf Rang 19 nur zwei Zehntel hinter Jaime Alguersuari, der das Ende des Mittelfelds markierte.

Für den einzigen größeren Aufreger des Trainings sorgte Pastor Maldonado. Der Venezolaner versenkte seinen Williams 30 Minuten vor dem Ende der Session im Reifenstapel. Der Rookie, der diese Saison schon häufiger durch Ausrutscher aufgefallen ist, war zuvor etwas zu schnell in Kurve 12 eingebogen, rödelte durchs Kiesbett und beschädigte beim Einschlag die Front des Williams leicht.

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