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GP Spanien 2012 (Training 2)

Button Schnellster vor Vettel und Rosberg

Formel 1-Training, Barcelona, 11.05.2012 Foto: xpb 88 Bilder

Im zweiten Training zum Großen Preis von Spanien konnte Jenson Button die Tagesbestzeit fahren. Der britische McLaren-Pilot verwies das deutsche Duo Sebastian Vettel (Red Bull) und Nico Rosberg (Mercedes) auf die weiteren Plätze.

11.05.2012 Tobias Grüner

Das Rennwochenende von Barcelona scheint wieder einmal einige Überraschungen bereit zu halten. Am ersten Trainingstag präsentierte sich das Formel 1-Feld dicht gestaffelt wie selten. Die ersten zehn Piloten trennte nicht einmal eine Sekunde. Die schnellsten fünf Fahrer des Freitags kamen aus vier verschiedenen Teams. Ein klarer Favorit für den Rennsonntag ist noch nicht in Sicht.

Im zweiten Training hatte Jenson Button die neue Nase seines McLarens vorne. Obwohl er sich über Funk immer wieder über massives Untersteuern beklagte, fuhr der Weltmeister von 2009 in 1:23.399 Minuten die Tagesbestzeit. Teamkollege Lewis Hamilton landete eine halbe Sekunde dahinter auf Position vier, fiel am Nachmittag aber vor allem durch Ausrutscher und Abflüge auf.

Vettel und Rosberg im McLaren-Sandwich

Mitten in das McLaren-Sandwich konnten sich noch zwei deutsche Piloten schieben. Red Bull-Pilot Sebastian Vettel fehlten anderthalb Sekunden auf die Button-Bestzeit. Nico Rosberg verpasste die Vorgabe in seinem Silberpfeil um dreieinhalb Zehntel. Beim Kampf um die Pole Position ist mit den beiden deutschen Youngstern aber zu rechnen.

Ihre Teamkollegen konnten die Pace nicht ganz mitgehen. Red Bull Nummer-zwei Mark Webber wurde nur Siebter und leistete sich dabei einen heftigen Abflug ins Kiesbett. Michael Schumacher im zweiten Silberpfeil konnte sein Auto zwar auf der Piste halten, fuhr aber mit knapp sieben Zehnteln Rückstand seinen eigenen Ansprüchen etwas hinterher.

Etwas besser lief es bei Lotus. Kimi Räikkönen und Romain Grosjean, die zuletzt in Bahrain gemeinsam auf dem Podium landeten, kamen im zweiten Training nur durch fünf Hundertstel getrennt auf die Plätze fünf und sechs. Vor allem Grosjean hat in dieser Saison schon zeigen können, dass er im Qualifying ein Kandidat für die Plätze in der ersten Reihe ist.

Ferrari verpasst die Top Ten-Plätze

Bei Ferrari lief dagegen nicht viel zusammen. Mit hohen Erwartungen in das Spanien-Wochenende gestartet kamen Felipe Massa und Fernando Alonso nur auf die Plätze elf und 14. Lokalmatador Alonso musste allerdings seinen schnellen Run auf weichen Reifen wegen Verkehr abbrechen. Auf den Onboard-Aufnahmen konnte man aber erkennen, dass der Spanier trotz der Updates am Steuer alle Hände voll zu tun hatte, um das störrisch Pferdchen aus Maranello zu bändigen.

Einer der Piloten, die sich noch vor dem Ferrari-Duo platzieren konnte, war Nico Hülkenberg. Wie schon im ersten Training landete der Force India-Pilot auf einem guten zehnten Platz. Allerdings konnte der Rheinländer am Nachmittag nur 22 Runden zurücklegen. Das Team hat nur zwei Versionen der neuen Auspuff-Version in Barcelona fertig und wollte kein Risiko eingehen.

Timo Glock kam als fünfter Deutscher auf Rang 21. Dabei war der Marussia-Pilot aber wieder schneller als Teamkollege Charles Pic. In Bahrain war die Reihenfolge kurz umgekehrt, bis Glock bei den Tests in Mugello festgestellt hatte, dass das Heck des Franzosen deutlich stabiler ist und die Bremsen besser zupacken. Der erste Eindruck aus dem Training täuschte allerdings. Die Probleme sind noch längst nicht abgestellt, wie Glock anschließend verriet.

Die Bilder des Trainings haben wir für Sie in unserer großen Fotogalerie.

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