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GP Spanien 2012 (Training 3)

Erste Trainingsbestzeit für Vettel

Formel 1 GP Spanien 2012 Sebastian Vettel Foto: xpb 88 Bilder

Update ++ Sebastian Vettel ist im dritten Training zum GP Spanien die schnellste Zeit gefahren. In der Generalprobe zum Qualifying standen aber auch einige ungewohnte Namen ganz vorne im Klassement. Die Abstände sind eng.

12.05.2012 Tobias Grüner

Beim Europaauftakt in Barcelona steht der Formel 1 ein Quali-Krimi bevor. Im letzten Freien Training vor der Vergabe der Startplätze zeigten sich einige Piloten plötzlich in der Spitzengruppe, die man dort vorher nicht erwartet hätte.

Ganz vorne im Klassement stand am Samstagvormittag (12.5.) allerdings ein gewohnter Name: Sebastian Vettel sicherte sich nach zwei zweiten Plätzen am Freitag im dritten Training die erste Bestzeit des Vormittags. Mit 1:23.168 Minuten fuhr der Red Bull-Pilot die schnellste Runde des gesamten Wochenendes.

Sauber hinterlässt starken Eindruck

Hinter dem Weltmeister aus Heppenheim wurde es allerdings bunt. Pastor Maldonado sicherte sich im Williams Rang zwei. Der Venezolaner hatte am Ende nur anderthalb Zehntel Rückstand. Auch mit Kamui Kobayashi auf Rang drei hatten nur die wenigsten Experten gerechnet. Auch der Japaner war mit 18 Hundersteln Rückstand nicht weit von der Bestzeit entfernt. Hinter Mark Webber auf Rang vier landete mit Sergio Perez auf der Fünf auch der zweite Sauber ganz weit vorne.

Auf Rang sechs gab Fernando Alonso den spanischen Fans auf den Tribünen Grund zur Hoffnung. Nur sechs Zehntel hinter der Vettel-Vorgabe scheint das rote Auto mit den großen Updates einen Sprung nach vorne gemacht zu haben. Die siebtbeste Zeit ließ sich ebenfalls ein Fahrer mit Ferrari-Motor notieren. Jean-Eric Vergne vom Kundenteam Toro Rosso zeigte sich erstmals diese Saison etwas weiter vorne.

McLaren-Stärke wird verschleiert

Die Enttäuschung des dritten Trainings hieß McLaren. Jenson Button und Lewis Hamilton landeten nur auf den Plätzen acht und 16. Allerdings darf man die Chrompfeile nicht zu früh abschreiben. Beide Piloten gerieten bei ihrem schnellen Run auf den weichen Reifen in den Verkehr. In den ersten Sektoren hatten die McLaren-Piloten Zwischenzeiten gesetzt, die locker für die vorderen Plätze gereicht hätten.

Beim Mercedes-Werksteam scheint man sich dagegen etwas schwerer zu tun, schnelle Rundenzeiten aus dem Ärmel zu schütteln. Nico Rosberg auf der Zehn und Michael Schumacher auf Rang 17 müssen im Qualifying noch ein paar Zehntel finden, wenn es in die ersten Reihen gehen soll. Nach dem Training gab es noch Ärger weil sich Schumi und Hamilton gegenseitig im Weg standen und behakten. Die Rennleitung entschied sich nach einer Befragung beider Piloten aber dafür, keine Strafen auszusprechen.

Auch bei Lotus war im dritten Training der Wurm drin. Kimi Räikkönen landete nur auf Platz neun. Teamkollege Romain Grosjean musste sein schwarz-goldenes Auto schon nach zwei Runden abstellen. Der Benzindruck war in den Keller gegangen, wodurch der Motor einfach ausging. Eine Zeit konnte der Franzose nicht setzen.

Hülkenberg kämpft um Q3-Einzug

Nico Hülkenberg verpasste nach zwei zehnten Plätzen am Vortag die Top Ten. Der Rheinländer wurde im Force India zwölfter, konnte aber immerhin Teamkollege Paul di Resta schlagen. Im Qualifying wird es für die beiden Force Indias aber schwer, den Einzug in das Q3 zu schaffen.

Auch bei Timo Glock gibt es Sorgenfalten. Nachdem das Auto schon gestern Probleme machte, musste der Marussia-Pilot den MR-01 im Freien Training sogar komplett abstellen. In der Zielkurve fing das Heck plötzlich an zu schlingern, was auf einen Aufhängungsdefekt hindeutet.

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