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GP Spanien 2013 (Ergebnis Qualifying)

Beide Mercedes in der ersten Reihe

Nico Rosberg -  Formel 1 - GP Spanien Foto: Mercedes 82 Bilder

Nico Rosberg hat in Barcelona die dritte Mercedes-Pole Position in Folge geschafft. Mit Teamkollege Lewis Hamilton dahinter startet auch der zweite Silberpfeil in Reihe eins. Sebastian Vettel ist erster Verfolger auf Rang drei.

11.05.2013 Tobias Grüner

Die erste Reihe von Barcelona strahlt ganz in Silber. Nach Pole Positions in China und Bahrain steht auch beim GP Spanien ein Mercedes ganz vorne in der Startaufstellung - genauer gesagt sogar gleich zwei. Nico Rosberg hatte am Ende die silberne Nase um zweieinhalb Zehntel vor Teamkollege Lewis Hamilton.

In den drei Trainingssitzungen hatte es noch nicht nach dem überragenden Qualifying-Ergebnis ausgesehen. "Wir haben im Training mit mehr Sprit getestet, deshalb wussten wir nicht genau, wo wir sind. Unsere Achillesferse ist immer noch das Rennen", warnte Teamchef Ross Brawn vor zu großer Euphorie. Zuletzt standen in Shanghai 2012 zwei Mercedes in der ersten Reihe.

Rosberg mahnt zur Vorsicht

"Das ganze Wochenende lief für uns ideal. Trotzdem war das Ergebnis jetzt eine kleine Überraschung für uns", erklärte Rosberg anschließend zufrieden. "Ich hatte eine gute Runde. Zwei Silberpfeile ganz vorne ist natürlich toll für das Team. Aber wir müssen vorsichtig sein. In Bahrain hat man gesehen, dass sich das im Rennen schnell ändern kann."

Der Titel "Best of the Rest" ging an Sebastian Vettel. Der Weltmeister musste sich mit mehr als drei Zehnteln Rückstand mit Rang drei begnügen. "Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis. Wenn man sich die Rundenzeiten von Mercedes anschaut, dann war Rang drei heute das Maximum. Im Gegensatz zu den anderen haben wir nur weiche Reifen genutzt und die harten für das Rennen aufgehoben. Das wird sicher interessant morgen."

Neben dem Heppenheimer startet Kimi Räikkönen auf Rang vier. Der Finne zeigte in den Trainings eine gute Longrun-Pace und wird am Sonntag sicher ein gewichtiges Wort um den Sieg mitsprechen.

Ferrari-Piloten eine Tausendstel auseinander

Fernando Alonso und Felipe Massa setzten im Q3 die fünft- und sechstschnellsten Runden. Das Duell wurde mit dem kleinsten aller möglichen Abstände zu Gunsten des Lokalmatadors entschieden - nur eine Tausendstel trennte die beiden roten Autos. "Es ist nicht enttäuschend, es ist das, was wir im Moment drauf haben", kommentierte Lokalmatador Alonso. "Auf eine Runde sind wir nicht so schnell wie die anderen, aber wenn auf den Longruns die Reifen anfangen abzubauen, sind wir wieder schneller als die anderen. Das hat die Erfahrung gezeigt. Morgen wollen wir den Fans hier ein gutes Rennen zeigen."

Nach dem Qualifying gab es allerdings noch ein Nachspiel für Massa. Die Rennleitung setzte den Brasilianer drei Plätze zurück. Er hatte im Q2 den Red Bull von Mark Webber behindert. So rückten Romain Grosjean und der eingebremste Webber von den Plätzen 7 und 8 je einen Rang nach vorne. Auch Sergio Perez profitierte von der Massa-Strafe. Er startet vor dem Ferrari auf Rang acht.

Der letzte Top Ten-Platz ging an Paul di Resta. Knapp außerhalb der ersten Zehn starten die beiden Toro Rosso von Daniel Ricciardo und Jean-Eric Vergne von elf und zwölf. Adrian Sutil im zweiten Force India konnte seine guten Trainingseindrücke auf Rang 13 nicht bestätigen. "Ich war leider eingeklemmt. Normalerweise bin ich auf einem Niveau mit Paul (di Resta)."

Enttäuschung für Button und Sauber

Auch für Jenson Button gab es eine Enttäuschung. Während McLaren-Teamkollege Perez den Sprung in die Top Ten schaffte, war das Qualifying für den Weltmeister von 2009 schon nach der zweiten Runde beendet. Gut drei Zehntel fehlten dem Briten. Am Freitag hatte er noch das Ziel geäußert, dank des großen Update-Pakets locker in das Q3 zu fahren.

Sauber ist ebenfalls nicht aus seiner Krise herausgekommen. Die Änderungen am Auto für Barcelona blieben ohne Wirkung. Nico Hülkenberg startet nur von Rang 15. "Wir waren einfach nicht schnell genug. Ich habe alles aus meinem Sauber rausgequetscht. Auch im Rennen sieht es nicht viel besser aus. Wir müssen irgendwie mehr Speed finden", erklärte der Rheinländer enttäuscht.

Teamkollege Esteban Gutierrez hatte sich mit seiner Rundenzeit sogar nur für Rang 16 qualifiziert. Doch nach der Sitzung ereilte den Mexikaner das gleiche Schicksal wie Massa. Er wurde drei Plätze nach hinten auf Rang 19 strafversetzt. Gutierrez stand Kimi Räikkönen im Weg.

Vorjahressieger auf Rang 18

Dass die beiden Williams dadurch einen Platz nach vorne dürfen, dürfte beim Traditionsteam keine Euphorie auslösen. Vor 12 Monaten stand Pastor Maldonado an gleicher Stelle noch auf Pole Position und feierte seinen ersten Rennsieg. Jetzt war für den Venezolaner schon nach dem Q1 Schluss. Auch das Duell gegen Teamkollege Valtteri Bottas ging verloren. Zuletzt flogen beide Williams in Monza 2009 in der ersten Quali-Runde raus. Damals am Steuer: Nico Rosberg und Kazuki Nakajima.

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