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GP Spanien 2013 (Ergebnis Training 1)

Regen verhindert Update-Tests

McLaren - Formel 1 - GP Spanien - 10. Mai 2013 Foto: xpb 93 Bilder

Eigentlich wollten alle Formel 1-Teams im ersten Training von Barcelona neue Teile testen. Doch ein halbstündiger Regenschauer vor der Sitzung durchkreuzte das Erprobungsprogramm nachhaltig. In der unbedeutenden Zeitentabelle lag am Ende Fernando Alonso vorne.

10.05.2013 Tobias Grüner

Am Freitag (10.5.2013) war auf dem Circuit de Catalunya alles bereit für eine aufregende erste Trainingssitzung. Die Teams hatten pünktlich zum Europa-Auftakt jede Menge Technik-Updates fertig, die nur auf den ersten Test warteten. Pirelli brachte sogar extra einen zusätzlichen Satz Slicks nach Barcelona, damit die Ingenieure viele Daten sammeln und die Fans viele Runden sehen können.

Doch daraus wurde nichts. Das Wetter spielte nicht mit. Eine Stunde vor Beginn der ersten Sitzung ging über der Strecke ein heftiger Schauer nieder, der den ganzen Kurs unter Wasser setzte. "Wir haben es zu Beginn der Sitzung probiert rauszufahren, aber das Wasser hat uns die Pitot-Rohre verstopft, mit denen wir die Geschwindigkeit messen. Deshalb sind wir danach erst einmal nicht mehr gefahren", entschuldigte sich McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh.

Test im Regen auf eigene Gefahr

Jenson Button und Sergio Perez warteten lange im Motorhome darauf, dass die Strecke abtrocknet. Am Ende kamen beide gerade einmal auf sechs Runden. Die Konkurrenz traute sich auf der feuchten Piste etwas häufiger raus - auf eigene Gefahr. Immer wieder sah man kleine Ausrutscher neben die Strecke. Die Piloten mussten am Lenkrad ordentlich arbeiten, um die Autos überhaupt auf der Bahn zu halten.

Bei den meisten Teams gab es von den Technik-Updates noch nicht genügend Ersatzteile. Die oberste Devise lautete deshalb, das Material wieder heil zurück an die Box zu bringen. Das gelang immerhin. Erst mit abtrocknender Piste wurden die Piloten etwas mutiger. Langsam bildete sich eine weniger feuchte Ideallinie heraus.

Eine gute Viertelstunde vor Ende der Sitzung war es Jean-Eric Vergne, der sich als erster Pilot mit Slicks auf die Bahn traute. Sofort sanken die Rundenzeiten. Und so wechselte auch der Rest des Feldes innerhalb von Minuten auf die Trockenreifen, um irgendwie die verlorene Zeit wieder aufzuholen.

Alonso an der Spitze des Klassements

Am Ende lagen zwei Ferrari in der Zeitentabelle ganz vorne. Fernando Alonso fuhr eine 1:25.252 Min., womit er seinen Teamkollegen Felipe Massa zwei Zehntel hinter sich ließ. Das Klassement besitzt allerdings nur wenig Aussagekraft. Zum Vergleich: Die Pole Position-Zeit aus dem Vorjahr lag bei 1:22.2 Minuten.

Bester deutscher Pilot war am Ende Adrian Sutil (Force India) auf Rang 5. Nico Rosberg (Mercedes) landete auf Rang 9. Nico Hülkenberg im Sauber wurde Zwölfter. Weltmeister Sebastian Vettel verzichtete mit seinem Red Bull komplett auf schnelle Runden. Er fand sich am Ende auf Rang 19 wieder. Jenson Button ließ sich als einziger Pilot sogar gar keine Zeit notieren.

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