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GP Spanien 2014 (Training 1)

Hamilton-Bestzeit zum Auftakt

Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP Spanien - Barcelona Foto: xpb 92 Bilder

Lewis Hamilton hat sich im Auftakttraining zum GP Spanien die erste Bestzeit des Barcelona-Wochenendes gesichert. Bei Sebastian Vettel und Nico Rosberg waren die ersten Kilometer auf europäischem Boden von Problemen begleitet.

09.05.2014 Tobias Grüner

Lewis Hamilton macht in Barcelona dort weiter, wo er in Shanghai aufgehört hat. Mit einer Bestzeit von 1:27.109 Minuten landete der Mercedes-Pilot im ersten Training wieder einmal ganz oben im Klassement. Obwohl er seinen schnellen Versuch am Ende der Sitzung mehrmals abbrechen musste, hatte der Brite am Ende einen komfortablen Vorsprung von achteinhalb Zehnteln.

Schnellster Verfolger war Landsmann Jenson Button auf Rang 2. Der McLaren scheint in Barcelona im Vergleich zu China deutlich verbessert. Allerdings sind die Zeiten vom ersten Training mit Vorsicht zu genießen. Der Circuit de Catalunya präsentierte sich zum Start in das Rennwochenende noch in einem sehr staubigen Zustand. Da es in diesem Jahr nicht wie üblich Wintertestfahrten in Barcelona gab, mussten die Piloten den Asphalt erst einmal sauber fahren.

Vettel von Elektrik-Problem gestoppt

Daniel Ricciardo im Red Bull hatte auf Rang 3 bereits fast eine Sekunde Rückstand auf die Spitze. Noch schlechter lief es bei seinem Teamkollegen. Für Sebastian Vettel war die erste Sitzung bereits nach 25 Minuten beendet. Ein Elektrik-Problem legte den Red Bull vorzeitig lahm. Als der Heppenheimer sein Auto am Streckenrand parkte musste er auch noch mit einem Feuerlöscher gegen Überhitzungen im Heck kämpfen. Der Deutsche hatte bis dahin gerade einmal 4 Runden absolviert.

Etwas besser lief es für Ferrari. Fernando Alonso auf Rang 5 und Kimi Räikkönen auf Position 7 kamen ohne erkennbare Probleme durch die erste Sitzung und spulten 23 bzw. 19 Runden ab. Beide Autos waren mit zahlreichen Updates im Heck ausgerüstet. Wegen der rutschigen Strecke dürfte es für die Ingenieure allerdings schwierig werden, zu analysieren ob die neuen Teile den erhofften Fortschritt brachten.

Rosberg schafft nur 9 Runden

Im Ferrari-Sandwich ließ sich Nico Rosberg die fünftbeste Zeit notieren. Allerdings zickte dabei die Mercedes-Technik. Schon nach 9 Runden bemerkten die Ingenieure, dass die Kühlung der Hybrid-Elemente Probleme bereitet. Der Austausch im eng gepackten Silberpfeil-Heck konnte nicht vor dem Ende der ersten Sitzung abgeschlossen werden. Rosbergs Wunsch vom Vortag nach einem "normalen Wochenende ohne Komplikationen" scheint sich also nicht zu erfüllen.

Auch für Giedo van der Garde lief die erste Sitzung nicht wie geplant. Eine halbe Stunde vor dem Schluss der Sitzung versagten am Ende der langen Gerade plötzlich die vorderen Bremsen des Saubers. In Kurve 1 konnte der Testfahrer gerade noch den Einschlag in die Bande verhindern. Der Niederländer kam nach dem Schreckmoment nicht mehr zurück auf die Strecke. Auch Adrian Sutil im zweiten Sauber kämpfte sichtbar mit dem Auto. Trotz zahlreicher Updates am C33 reichte es für den Bayer nur für Rang 15 mit 2,6 Sekunden Rückstand.

Perez verliert Außenspiegel

Nico Hülkenberg im Force India war auf Rang 12 auch nicht viel besser. Der WM-Dritte muss noch etwas Zeit finden, wenn er seine Top 6-Serie aus den ersten vier Rennen am Leben halten will. Sein Force India-Teamkollege Sergio Perez sorgte für die lustigste Einlage im ersten Training. Schon in der Installationsrunde verabschiedete sich plötzlich der linke Außenspiegel und baumelte an einem Kabel hängend außen am Cockpit. Perez schnappte sich den Spiegel und fuhr einhändig zur Box zurück.

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