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GP Spanien 2016 (Ergebnis Qualifying)

Hamilton vorn, Ohrfeige für Ferrari

Lewis Hamilton - Mercedes - GP Spanien 2016 - Samstag - 14.5.2016 Foto: sutton-images.com 71 Bilder

Lewis Hamilton schlägt in Barcelona zurück: Der Weltmeister schnappte sich im Qualifying zum GP Spanien den ersten Startplatz vor Teamkollege Nico Rosberg. Ferrari erlebte ein Debakel. Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel starten nur aus der dritten Reihe hinter den beiden Red Bull.

14.05.2016 Andreas Haupt

Lewis Hamilton schwächelte bis zum Qualifying. In allen drei Trainingseinheiten lag er hinter Nico Rosberg. Doch als es am Samstagnachmittag im Zeittraining darauf ankam, packte der Titelverteidiger den Hammer aus.

Der Brite zauberte in seinem Mercedes eine Bestzeit von 1:22.000 Minuten auf den Asphalt. Da hielt der WM-Führende Rosberg nicht mehr Schritt. "Ich bin sehr glücklich mit meiner Runde. Nico hat ein sehr starkes Wochenende. Aber ich habe mich nach dem schwierigen Tag gestern Stück für Stück verbessert", äußerte sich der Pole-Setter.

Hamilton mit 3. Pole 2016 und 52. Karriere-Pole

Mit einem Rückstand von fast drei Zehnteln konnte der Seriensieger die 52. Karriere-Pole seines Stallrivalen nicht mehr verhindern. "Natürlich bin ich enttäuscht. Aber Lewis war heute einfach schneller. Zum Glück zählt es erst morgen", sagte Rosberg. Mit der Doppelspitze hat Mercedes im Rennen alle Chancen auf den 11. Sieg in Serie. Damit würden die Silberpfeile den Rekord von McLaren-Honda aus dem Jahr 1988 egalisieren.

Hinter den beiden WM-Rivalen landete Red Bull. Daniel Ricciardo schlug Max Verstappen um über vier Zehntel. Eine böse Schlappe hagelte es für Ferrari. Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel kamen nicht über die Ränge fünf und sechs hinaus. Im Gegensatz zur Konkurrenz blieb Vettel in seinem schnellsten Anlauf sogar über seinem besten Versuch aus dem dritten Training. Vielleicht brachten die um 15 Grad höheren Streckentemperaturen die roten Renner ins Straucheln. Ferraris Abstand auf Hamilton: 1,1 und 1,3 Sekunden.

Die vierte Reihe teilen sich Valtteri Bottas und Carlos Sainz. Dahinter nehmen Sergio Perez und Fernando Alonso den GP Spanien 2016 auf.

Hülk verliert zum vierten Mal gegen Perez

Im Gegensatz zu Perez scheiterte Nico Hülkenberg im zweiten Durchgang. Dem langen Rheinländer fehlten im stark überarbeiteten Force India VJM09 gerade einmal 11 Tausendstel, um noch in Q3 mitmischen zu dürfen. Der Le Mans-Sieger von 2015 geht vom elften Rang aus ins morgige Rennen und hat als erster Pilot freie Reifenwahl für den Start.

Jenson Button musste sich mit dem 12. Rang abfinden. Trotzdem keine schlechte Ausgangslage für den zweiten McLaren, um zum zweiten Mal in dieser Saison nach Punkten zu greifen. Hinter dem Weltmeister von 2009 nimmt Daniil Kvyat den GP Spanien in Angriff.

Der von Red Bull zu Toro Rosso versetzte Russe verlor in Q2 in seinem besten Run fast vier Zehntel auf Sainz im gleichen Auto. Neben Kvyat steht Romain Grosjean im ersten HaasF1-Rennwagen. Für Stallkollege Esteban Gutierrez (16.) war es die fünfte Niederlage im fünften direkten Aufeinandertreffen. Zwischen die US-Renner schob sich Kevin Magnussen im Renault, der auf einen neuen Heckflügel zurückgreift.

Williams-Kommandostand versaut Massa die Quali

Jolyon Palmer scheiterte im Renault bereits im ersten Durchgang. Wie auch Felipe Massa. Aus ersichtlichem Grund. Williams schickte seinen Routinier für den zweiten Run auf Soft-Reifen zu spät raus. Deshalb schaffte es der Brasilianer nicht mehr rechtzeitig über den Strich, um eine schnelle Runde zu beginnen.

Für Massa war es die vierte Trainingsniederlage gegen Teamkollege Bottas in diesem Jahr. Auf den 35-Jährigen wartet ein schwieriger Rennsonntag. Der Circuit de Barcelona-Catalunya ist nicht gerade dafür bekannt, dass einfach und viel überholt wird. Da hilft eventuell nur eine alternative Taktik.

Erwartungsgemäß blieb für Sauber nur die vorletzte Startreihe. Marcus Ericsson qualifizierte sich vor Felipe Nasr. Und das mit klarem Vorsprung. Der Schwede behielt mit über drei Zehntel die Oberhand über seinen brasilianischen Garagennachbar. Die letzte Reihe teilen sich die Manor-Fahrer. Pascal Wehrlein lag nach dem ersten Schuss in Q1 noch hinter Rio Haryanto, drehte das Bild aber zum Ende der ersten Quali-Session noch um. Damit steht es teamintern 4:1 für den DTM-Champion von 2015.

FahrerTeamQ1Q2Q3
1. Lewis HamiltonMercedes1:23.2141:22.1591:22.000
2. Nico RosbergMercedes1:23.0021:22.7591:22.280
3. Daniel RicciardoRed Bull1:23.7491:23.5851:22.680
4. Max VerstappenRed Bull1:23.5781:23.1781:23.087
5. Kimi RäikkönenFerrari1:23.7961:23.5041:23.113
6. Sebastian VettelFerrari1:24.1241:23.6881:23.334
7. Valtteri BottasWilliams1:24.2511:24.0231:23.522
8. Carlos Sainz Jr.Toro Rosso1:24.4961:24.0771:23.643
9. Sergio PerezForce India1:24.6981:24.0031:23.782
10. Fernando AlonsoMcLaren1:24.5781:24.1921:23.981
11. Nico HülkenbergForce India1:24.4631:24.203
12. Jenson ButtonMcLaren1:24.5831:24.348
13. Daniil KvyatToro Rosso1:24.6961:24.445
14. Romain GrosjeanHaas1:24.7161:24.480
15. Kevin MagnussenRenault1:24.6691:24.625
16. Esteban GutierrezHaas1:24.4061:24.778
17. Jolyon PalmerRenault1:24.903
18. Felipe MassaWilliams1:24.941
19. Marcus EricssonSauber1:25.202
20. Felipe NasrSauber1:25.579
21. Pascal WehrleinManor1:25.745
22. Rio HaryantoManor1:25:939
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