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GP Spanien

Schumi holt die Pole

Foto: dpa

Michael Schumacher startet am Sonntag (9.5.) beim Großen Preis von Spanien in Barcelona von der Pole Position. Der Ferrari-Pilot erzielte am Samstag in der Qualifikation zu seinem 200. Grand Prix mit 1:15,022 Minuten die schnellste Zeit und eroberte sich zum 59. Mal die beste Startposition.

08.05.2004

Nachdem Michael Schumacher vor zwei Wochen in Imola das Trainingsduell gegen Jenson Button verloren hatte, rückte der Weltmeister damit in Barcelona die Maßstäbe wieder zurecht "Ich bin überrascht dass der Vorsprung so groß ausfiel", strahlte Schumacher. "Man muss aber auch sehen, das Jenson Button keine problemfreie Runde hinbekommen hat." Juan Pablo Montoya wird morgen beim GP von Spanien neben Schumacher in der ersten Startreihe stehen. Erneut im Schatten seines Teamkollegen stand Ralf Schumacher. Der Deutsche, der den sechsten Startplatz schaffte, klagte über ein "nervöses Auto", räumte aber auch ein: "Ich habe keine Überrunde geschafft." Im Trainingsduell gegen Ralf Schumacher gegen Montoya steht es jetzt 5:0 für den Südamerikaner.

Sein bislang bestes Trainuingsergebnis in der Formel 1 erzielte Takuma Sato im BAR-Honda: Der Japaner holte Rang drei und verkürzte damit im Trainingsduell gegen Jenson Button auf 2:3. "Vor allem wenn man bedenkt, dass ich gestern Nachmittag im Frein training wegen eines technischen Problemes nur vier Runden drehen konnte, ist das sehr gut", meinte Sato. "Auf der anderen Seite haben wir in Barcelona im Winter extrem viel getestet. Bei den Testfahrten hatte Sato mit 1.13,4 Minuten markierte er inoffiziellen Rundenrekord auf dem schnellen und fahrerisch sehr anspruchsvollen Kurs. Nicht in Schwung kam der zuletzt sehr starke BAR-Pilot Jenson Button. Der Brite ärgerte sich heute morgen grün und blau über die freche "Bild"-Schlagzeile "Sex-Massagen gegen Schumi", in der seine Freundin Louise Griffith detailliert über seine private Rennvorbereitung berichtet hatte. Button dachte sogar daran, dei deutsche Presse mit einem Interview-Boykott zu strafen. Am Nachmittag rodelte er im zweiten Sektor der Piste ins Gras, verlor rund zwei Sekunden und landete schließlich auf Rang 14, einen Platz vor dem tapferen Nick Heidfeld im unterfinanzierten und untermotorisierten Jordan-Ford.

Silberpfeile mit bescheidenem Ergebnis

Ebenfalls erneut eine enttäuschende Leistung lieferten die Silberpfeile ab: David Coulthard startet als Zehnter, Kimi Räikkönen als 13. Bei McLaren-Mercedes mangelt es zur Zeit aber nicht nur am Speed, auch die Maläsen mit der Technik nehmen kein Ende. Nachdem Räikkönen gestern im Freien Training mit Elektrikschaden gestoppt wurde, hatten die Techniker heute Sorgen mit dem Kühlwasserkreislauf. Das Leck konnte aber noch rechtzeitig gefunden und abgedichtet werden.

Lokalmatador Fernando Alonso bereitete seinen zahlreichen Fans heute keine Freude: Der Spanier im Renault muss mit Startplatz acht vorlieb nehmen. Jarno Trulli schaffte immerhin Rang vier. Teamchef Flavio Briatore nahm Alonso in Schutz: "Als Fernondo auf seiner schnellen Runde war, hat der Wind besonders stark aufgefrischt. Das hat ihn Zeit gekostet."

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