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GP Türkei

Leichter Sieg für Raikkönen

Ohne große Mühe sicherte sich Kimi Räikkönen im McLaren-Mercedes in Istanbul seinen fünften Saisonsieg. Fernando Alonso hielt mit Platz zwei den Schaden in Grenzen. Eine Ausfall verbuchte dagegen nach einer Kollision Michael Schumacher.

21.08.2005

McLaren-Mercedes feierte in der Türkei einen ungefährdeten Sieg. Kimi Räikkönen ließ sich beim Start kurz von Renault-Mann Giancarlo Fisichella überrumpeln, dann konterte der WM-Verfolger und setzte sich zügig vom Feld ab. Fisichella ließ Teamkollege Fernando Alonso passieren. Der Spanier konnte Räikkönen nicht gefährden, rettete aber Rang zwei und büßte im WM-Kampf lediglich zwei Zähler auf den Finnen ein.

Die Freude von McLaren-Chef Ron Dennis wurde durch Juan Pablo-Montoya getrübt, der sicher auf Rang zwei lag und dem bei einem allzu knappen Überrundungsmanöver Tiago Monteiro ins Heck fuhr. Der anschließende Dreher brachte Alonso in Schlagdistanz, ein weiterer Fahrfehler des Kolumbianers drei Runden vor dem Ziel schenkte dem Spanier Platz zwei und verhinderte einen McLaren-Doppelerfolg.

Schumi gibt freiwillig auf

Für Michael Schumacher war nach dem verpatzten Training auch das Rennen zum Vergessen. Nach Motorwechsel aus der letzten Reihe von Platz 19 gestartet, arbeitete sich der Weltmeister in Runde eins bis auf Platz zwölf vor. Eine Weile hing er hinter Teamkolege Barrichello fest. Ein allzu optimistisches Überholmanöver von Mark Webber zwang Schumacher in einen Dreher. "Ich habe ihn nicht neben mir gesehen, sonst hätte ich sicher nicht reingezogen", sagte Schumacher.

Beim folgenden Boxenstopp wechselte das Team gleich drei Reifen. Doch eine Runde später steuerte Schumacher wieder die Box an. Die Servolenkung war defekt. Das Team reparierte den F2005 und schickte Schumacher mit 19 Runden Rückstand wieder ins Rennen. Sieben Runden vor Schluss gab Schumacher endgültig auf. Er hatte mehr Runden gefahren als Massa und die beiden Williams, damit muss er beim kommenden GP in Monza (4.9.) wenigstens nicht als Erster in die Qualifikation.

Geheimnisvolle Reifenschäden bei Williams

Zweikampf-Kontrahent Mark Webber erging es noch schlechter. Der Australier musste nicht nur nach der Kollision den Frontflügel wechseln lassen, er erlitt auch zwei Reifenschäden hinten rechts und gab aus Sicherheitsgründen das Rennen ebenso auf wie Teamkollege Nick Heidfeld, den das gleiche Schicksal ereilte. "Wir dachten eigentlich, wir wären auf der sicheren Seite", sagte Heidfeld. Bei Williams herrschte über die Ursachen ebenso Rätselraten wie bei Reifenpartner Michelin. Die anderen Teams hatten keinerlei Probleme mit der Haltbarkeit ihrer Pneus.

Wenig Spaß hatte auch der dritte Deutsche. Ralf Schumacher wurde schon nach dem Start in ein Getümmel verwickelt, bei dem Felipe Massas Sauber den Frontflügel verlor und die Splitter des Spoilers über die komplette Kurve verteilte. Der jüngere Schumacher kam als unscheinbarer Zwölfter ins Ziel, während Teamkollege Jarno Trulli mit Platz sechs immerhin drei Punkte sammelte.

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