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GP Türkei

Toro Rosso startet mit alten Autos

Foto: Red Bull 50 Bilder

Sebastian Vettel und Sebastien Bourdais müssen beim GP Türkei am kommenden Wochenende (11.5.) noch einmal mit den alten Toro Rosso STR2-Ferrari antreten.

05.05.2008 Michael Schmidt

Das neue Modell STR3, dass stark an den Red Bull RB4 angelehnt ist, hat zwar den Crashtest mit der Nase erfolgreich bestanden, doch es fehlen immer noch genügend Ersatzteile für das Auto. Vor allem Querlenker für die Aufhängungen sind knapp. Für einen Grand Prix braucht man mindestens fünf Satz Querlenker. "Mit zwei Satz brauchst du gar nicht erst antreten", sagt Teamchef Franz Tost. "Ein Unfall, und du schaust zu."

Querlenker-Knappheit bei Red Bull

Die Teileknappheit hat seinen Grund nicht nur in dem Crash von Bourdais bei den Testfahrten in Barcelona vor dem GP Spanien. Das A-Team Red Bull hat in dieser Saison bereits exorbitant viele Querlenker verbraucht. David Coulthard war in Melbourne, Sepang und Barcelona in Kollisionen und Unfälle verwickelt. Als bei einem Abflug in Malaysia zum zweiten Mal die Druckstreben der Aufhängungen kollabiert waren, musste Red Bull-Designer Adrian Newey die Aufhängung umkonstruieren. Die Spurstangen wurden modifiziert. Auch die Druckstrebe erhielt ein neues Design. Dort, wo mittels Beilagscheiben die Bodenfreiheit variiert wird, sitzt jetzt ein geschlossener Ring. Zuvor war der Ring C-förmig und damit instabil.

Das Debüt des neuen Toro Rosso STR3 findet damit beim GP Monaco in Monte Carlo statt. Der Stadtkurs von Monte Carlo ist zwar nicht der ideale Ort für die Premiere eines neuen Autos, doch Toro Rosso will nicht noch einmal 14 Tage bis zum GP Kanada am 8. Juni warten. Die Fahrer brauchen ein konkurrenzfähiges Auto, weil die Konkurrenz mit ihren 2008er Modellen immer weiter davonzieht. Außerdem geht Toro Rosso nicht ganz unvorbereitet nach Monte Carlo. Vettel und Bourdais werden in der Woche nach dem GP Türkei drei Tage mit dem neuen Auto in Paul Ricard testen.

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