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GP Türkei - Training 1

Vettel mit heftigem Abflug im ersten Training

Sebastian Vettel Foto: xpb 27 Bilder

Sebastian Vettel sorgte im ersten Training für eine Schrecksekunde. Der Red Bull-Pilot flog auf nasser Piste am Ausgang der Kurve 8 ab und beschädigte sein Auto schwer. Das Training wurde daraufhin unterbrochen. Schnellster war Fernando Alonso im Ferrari.

06.05.2011 Bianca Leppert

In Istanbul sah es am Freitagmorgen zunächst nach einem gemächlichen ersten Training aus. Bei nur 10 Grad und Regen herrschte wenig Betrieb auf der Strecke. Doch Sebastian Vettel zog nach 60 Minuten alle Aufmerksamkeit auf sich. Der amtierende Weltmeister kam mit seinem Red Bull am Ausgang der berüchtigten Kurve 8 mit Intermediates von der Strecke ab und schlug heftig in die Leitplanken ein. (Bilder gibt es hier.) Sein Auto wurde dabei stark beschädigt. Ob er im zweiten Training starten kann, ist damit fraglich. Die Sitzung wurde für zwölf Minuten unterbrochen.

Erster Einsatz der Regenreifen

Bei Dauerregen am Bosporus hatten die Profilreifen in Istanbul ihren ersten Auftritt der Saison. Wo sonst T-Shirts, kurze Röcken und Sonnenbrillen das Bild bestimmen, lagen Schals, Wollmützen und Regenschirme im Trend. Fernando Alonso kam mit diesen Bedingungen am Freitagmorgen am besten zurecht. Er drehte seine schnellste Runde in 1.38,670 Minuten auf Intermediates.

Auf Platz zwei landete Nico Rosberg im Mercedes GP mit 1,402 Sekunden Rückstand. Michael Schumacher war ihm dicht auf den Fersen. Die Silberpfeil-Teamkollegen trennten 0,258 Sekunden. Schumacher sorgte mit einigen teils heftigen Drehern für Unterhaltung auf den spärlich besetzten Tribünen. Auf der vierten Position komplettiert Nick Heidfeld das deutsche Trio. Hinter ihm platzierte sich sein Renault-Teamkollege Vitaly Petrov.

McLaren ging es ruhig an

Rang sechs des nur wenig aussagekräfigen Klassements ging an Kamui Kobayashi im Sauber vor Felipe Massa im Ferrari. Daniel Ricciardo machte als Ersatzpilot mit dem achten Platz erneut ordentlich Druck auf Toro Rosso-Stammpilot Sebastien Buemi. Der Schweizer wurde Neunter. Nico Hülkenberg übernahm das Cockpit von Adrian Sutil und beendete das Training als Zehnter. Mark Webber reihte sich auf dem elften Platz ein.

Während Buemi mit 22 Umläufen die meiste Erfahrung auf nasser Piste sammelte, ging es McLaren sehr ruhig an. Jenson Button absolvierte gerade einmal vier Runden, Lewis Hamilton gar nur eine Installationsrunde. Als der Engländer kurz vor dem Ende der Sitzung zu Startübungen noch einmal auf die Piste wollte, wurde er von der roten Ampel an der Boxenausfahrt gestoppt. Das Team hatte Hamilton zu spät rausgeschickt.

Auch für Pastor Maldonado nahm das Training kein gutes Ende. In seiner Auslaufrunde rutschte der Williams-Pilot von der Bahn und schlug leicht mit dem Heck in die Bande. Williams war eines der Teams, die mit vielen neuen Teilen nach Istanbul reisten. Bei den widrigen Bedingungen konnten aber nur wenig Schlüsse aus den Veränderungen am Auto gezogen werden.

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