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GP Ungarn 2010 - Ergebnis Training 2

Sebastian Vettel nicht zu schlagen

Sebastian Vettel Foto: xpb 24 Bilder

++ Neue Fotos ++ Red Bull gibt beim GP Ungarn den Ton an. Sebastian Vettel lieferte im zweiten Training die Tagesbestzeit ab und setzte sich mit einer halben Sekunde Vorsprung gegen Fernando Alonso im Ferrari durch. Mark Webber wurde Dritter.

30.07.2010 Bianca Leppert

Der Kampf um die Bestzeit im zweiten Freien Training in Budapest war zunächst ein interner Kampf zwischen Sebastian Vettel und Mark Webber. Die Red Bull-Stallgefährten lieferten sich im zweiten Training ein wahres Duell und machten die Bestzeit anfangs unter sich aus. Kaum hatte einer der beiden eine neue schnellste Runde gedreht, löste ihn der andere innerhalb kurzer Zeit wieder ab.
 

Alonso schob sich noch zwischen die Red Bull

Letztlich behielt Vettel die Oberhand und war mit 1.20,087 Minuten Schnellster. Webber musste sich am Ende allerdings nur mit Platz drei zufrieden geben, weil Fernando Alonso im Ferrari zum Angriff ansetzte. Wirklich bedroht fühlen, müssen sich die Bullen dadurch aber nicht. Alonso fehlte eine halbe Sekunde auf die Bestzeit von Vettel. Der viertplatzierte Felipe Massa hatte sogar knapp neun Zehntel Rückstand. Die Autos der beiden Top-Teams waren im zweiten Training übrigens ohne F-Schacht unterwegs, der in Ungarn mehr Nach- als Vorteile bringt.

Vitaly Petrov dürfte die beachtliche 1,1 Sekunden-Lücke zur Spitze zunächst einmal nicht so wichtig sein. Er überraschte damit, dass er seinen Teamkollegen Robert Kubica im Griff hatte und sich Platz fünf noch vor Lewis Hamilton im McLaren sicherte. Damit mischte er sich direkt in die Spitzengruppe. Sicherlich ein positives Signal im Kampf um sein Cockpit für 2011, auch wenn er mehrmals neben der Piste räuberte.

Keine gutes Ergebnis für McLaren

Sein Renault-Teamkollege Robert Kubica lauerte erst hinter Hamilton auf dem siebten Rang. Nico Hülkenberg gewann mit Position acht genau wie Rookie-Kollege Petrov das Duell mit erfahreneren Teamkollegen. Er nahm Rubens Barrichello rund zwei Zehntel ab. Bei McLaren sorgt sicher nicht nur Platz sechs von Hamilton für Kopfzerbrechen, sondern auch der neunte Rang von Jenson Button. Button klagte mehrmals über den schlimmen Verkehr. Michael Schumacher macht die Top Ten mit einem Rückstand von 1,6 Sekunden auf die Spitze komplett. Nico Rosberg erging es auf Position 13 noch schlechter.

Bei Force India stand der angeblasene Diffusor auf dem Prüfstand. Während im ersten Training nur ein Funktionstest gemacht wurde, peilte man im zweiten Training mit Adrian Sutil eine Verbesserung der Rundenzeit durch das Update an. Liuzzi war noch mit der alten Version unterwegs. Allerdings kostete Sutil ein elektrisches Problem viel Zeit und mehr als der 16. Platz war nicht drin. Am Samstag kommt der Diffusor wohl nicht zum Einsatz, heißt es aus dem Team.

Timo Glock musste sich einmal mehr Jarno Trulli im Lotus geschlagen geben. Trullis Teamkollege Heikki Kovalainen hatte dagegen kaum Zeit in diesen Kampf der Neulinge einzusteigen. Wieder einmal ging wertvolle Zeit aufgrund eines Hydraulikproblems verloren. Der Finne bildete das Schlusslicht und kam nicht über fünf Runden hinaus.

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