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GP Ungarn 2012 (Qualifying)

Hamilton schnappt sich Ungarn-Pole

Lewis Hamilton - McLaren - Formel 1 - GP Ungarn - Budapest - 28. Juli 2012 Foto: xpb 76 Bilder

Update ++ Fotos ++ Lewis Hamilton startet den Grand Prix von Ungarn von der Pole Position. Der McLaren-Pilot verwies Romain Grosjean im Lotus und Sebastian Vettel im Red Bull im Qualifying auf die weiteren Plätze. Für Mercedes setzte es eine herbe Niederlage.

28.07.2012 Tobias Grüner

Das Qualifying von Budapest wurde am Samstag zum erwarteten Thriller. Ein dicht gestaffeltes Feld sorgte für knappe Zeitabstände. Nur einer hielt sich nicht daran: Lewis Hamilton sicherte sich mit vier Zehnteln Vorsprung ungewöhnlich deutlich den besten Startplatz. Die 22. Pole Position-Runde in seiner Karriere absolvierte der Brite in 1:20.953 Minuten - die einzige Zeit des Wochenendes unter der Marke von 1:21 Minuten.

"Es ist schön zu sehen, dass die Updates funktionieren. Das ist ein guter Schub für das Team", freute sich der Weltmeister von 2008. In Deutschland waren die McLaren noch vom Regen im Qualifying ausgebremst worden. "Jenson (Button) hat den Speed im Rennen aber schon angedeutet. Wir haben aber noch viel Arbeit vor uns. Das Rennen ist lang", warnte Hamilton vor verfrühter Euphorie.

Der Konkurrenz blieb nur noch der Kampf um den zweiten Platz. Am Ende entschied Lotus-Pilot Romain Grosjean das spannenden Duell für sich. Der Franzose ist der einzige Nicht-Weltmeister in den ersten Sechs. Entsprechend groß war die Freude über den Premierenauftritt in der ersten Startreihe "Nach dem Desaster in Deutschland ist es schön wieder hier vorne zu sein", grinste Grosjean. "Es ist etwas Besonderes, in der ersten Reihe zu stehen. Ich hoffe, dass die Pace im Rennen so gut wie immer ist."

Pole Position für Vettel außer Reichweite

Sebastian Vettel verpasste die erste Startreihe um fünf Hundertstel Sekunden. "Wir haben uns das ganze Wochenende etwas schwer getan. Der Speed ist da, aber es ist nicht leicht ihn rauszubekommen. Ich hatte einen kleinen Fehler im letzten Sektor. Platz zwei war in Reichweite. Aber vielleicht ist Rang drei gar nicht so schlecht. Ich stehe damit auf der sauberen Seite."

Vettel teilt sich die zweite Reihe mit dem zweiten McLaren von Jenson Button. Mit Kimi Räikkönen (Lotus) und Fernando Alonso (Ferrari) folgen dahinter zwei weitere Ex-Champions. Der WM-Spitzenreiter konnte nicht in den Kampf um die erste Startreihe eingreifen und muss am Sonntag von Rang sechs Schadensbegrenzung betreiben.

Auf den Plätzen acht und neun fanden sich die beiden Williams-Piloten Pastor Maldonado und Bruno Senna wieder. Für Senna war es der erste Einzug in die Top Ten in diesem Jahr überhaupt. Auch Nico Hülkenberg gelang der Sprung in die letzte Quali-Runde. Nach einem Fehler in seiner schnellsten Runde in Q3 musste sich der Force India-Pilot jedoch mit Rang zehn zufrieden geben.

Mercedes startet von weit hinten

Der erste Pilot außerhalb der Top Ten hieß überraschend Mark Webber. Der WM-Zweite verpasste den Einzug in die letzte Runde im Duell mit Senna um 18 Tausendstel. Deutlicher war die Niederlage für Mercedes. Nico Rosberg startet nur von Rang 13. Teamkollege Michael Schumacher muss noch zwei Reihen weiter hinten von Platz 17 losfahren.

"In der letzten Runde war ich unglücklicherweise hinter Maldonado, der neben der Strecke war und eine Menge Dreck auf die Strecke gelegt hat. So hat er mir meine schnellste Runde kaputtgemacht", entschuldigte Schumacher das Debakel. "Wir sind aber auch in den Longruns nicht allzu glücklich gewesen. Es sieht so aus, als ob die Strecke nicht so gut zu uns passt."

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