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Radio Fahrerlager GP Ungarn 2012

Die heißesten Storys aus Budapest

Fernando Alonso GP Ungarn 2012 Foto: Ferrari 55 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Budapest passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Gerüchteküche gesammelt. Dieses Mal unter anderem mit Lewis Hamilton, Fernando Alonso, Sergio Perez, Toto Wolff und vielen mehr...

01.08.2012 Tobias Grüner, Michael Schmidt

Besucherzahl in Budapest schwankt

Es war der 27. Grand Prix von Ungarn. Beim ersten Auftritt der Formel 1 in Budapest, damals noch hinter dem eisernen Vorhang, kamen unglaubliche 210.000 Zuschauer. Im letzten Jahr waren es bescheidene 38.000. Dieses Jahr waren die Tribünen und Wiesen um die Strecke wieder deutlich besser gefüllt. Angeblich sollen 90.000 Besucher ein Ticket gelöst haben. Der Veranstalter integrierte in den Ticketpreis auch die Busfahrt zur Strecke. Keine Parkplatzsuche, kein Stress, keine Extrakosten: Das lockte die Fans an.

2014er Motoren in Phase zwei

Auch wenn der private Motorenhersteller Pure ausgestiegen ist: Das Turbo-Zeitalter hat begonnen. Mercedes, Ferrari und Renault stecken mit ihren V6-Turbos bereits in Phase zwei der Prüfstandsarbeit. Das heißt: Die Hersteller arbeiten bereits mit den richtigen Motoren und nicht mehr mit Prototypen.

Williams unter drei Sekunden

McLaren feierte in Hockenheim einen neuen Weltrekord für Boxenstopps. Jenson Button stand bei seinem zweiten Reifenwechsel nur 2,31 Sekunden. Williams jubelte in Budapest über einen teaminternen Rekord. Zum ersten Mal gelang ein Boxenstopp in unter drei Sekunden. Es war Pastor Maldonados zweiter Stopp. Mit mehr Training, verbesserten Prozessen und neuem Material will man sich weiter steigern. "Wir haben einen Entwicklungsfahrplan, um in den mittleren Zwei-Sekunden-Bereich zu kommen", erklärte Technikchef Mark Gillan.

Button will Teamkollegen behalten

Jenson Button rät Lewis Hamilton zum Bleiben. "Er ist zwar sauschnell, aber ein guter Teamkollege, weil ich mich mit ihm im Team steigern kann. Ich will nicht für Lewis sprechen, aber an seiner Stelle würde ich bei McLaren bleiben. Ein Teamwechsel bringt immer viele Probleme mit sich. Ich habe es ein paar Mal mitgemacht. Du musst die Leute und die technische Philosophie der Ingenieure kennenlernen. Es dauert, bis man sich daheim fühlt. Lewis gehört bei McLaren seit Anfang an zur Familie."

Alonso sammelt Schumis Punkte

Laut Ross Brawn könnte Michael Schumacher in der WM-Tabelle stehen, wo jetzt Nico Rosberg rangiert. Nämlich auf Platz sechs. "Wir haben Michael durch die vielen Ausfälle zu Beginn der Saison 50 bis 60 Punkte gestohlen." Dazu die bittere Anmerkung: "Alonso und Ferrari haben diese Punkte gemacht."

Formel 1-Boom in Mexiko

Die guten Leistungen von Sergio Perez finden auch Resonanz in Mexiko. "Ich kenne zwar die TV-Zahlen nicht genau, aber man hat mir gesagt, dass sie im letzten Jahr um 40 Prozent gestiegen sind", erzählt der Mexikaner.

Wolff muss sich Kritik verkneifen

Seit dem GP Ungarn ist Toto Wolff auch offiziell Teamchef von Williams. "Ich helfe Frank im Tagesgeschäft", umschreibt der Österreicher seinen Job. Wolff gehören ungefähr 20 Prozent des britischen Rennstalls. Und was ist der Unterschied? "Bis jetzt war ich nur Investor. Dieser Job ist einfach, weil du das Team kritisieren kannst. Jetzt stehe ich selbst in der Kritik."

Bottas sorgt für Interessenskonflikt

Toto Wolff ist nicht nur Mitbesitzer bei Williams, sondern auch Teil des Managements von Williams-Testfahrer Valtteri Bottas. Einen Teil seiner Aufgaben muss der frisch gekürte Teamchef jetzt aufgeben. "Da entsteht ganz klar ein Interessenskonflikt, weil Bottas auf der Liste der Fahrer steht, die für Williams in Frage kommen. Deshalb beschränke ich mich bei ihm ausschließlich auf den finanziellen Teil. Ich bekomme fünf Prozent von seinen Einnahmen. Das Management von Valtteri übernimmt Didier Cotton. Er führt auch die Verhandlungen."

Kein Geld bei HRT

Luis Perez Sala ist Teamchef bei HRT. Der frühere Formel 1-Fahrer geht ehrlich mit seinen Zielen um. "Wenn wir einen der Marussia schlagen ist das für uns so gut wie ein dritter oder vierter Platz für ein Mittelfeld-Team." Und was passiert, wenn Sala seine Chefs um mehr Geld nachfragt. "Ich bekomme immer die gleiche Antwort", lächelt der Spanier gequält. "Sie geben mir nichts."

Verfrühtes Geburtstagsgeschenk für Alonso

Fernando Alonso feierte am Rennsonntag seinen 31. Geburtstag. Dabei war der Spanier aber nicht alleine. Auch zwei Mitglieder des Ferrari-Ingenieursteam wurden an einem 29. Juli geboren, und durften deshalb zusammen mit Alonso die Kerzen auf der Geburtstagstorte ausblasen. Von Sebastian Vettel bekam der zweifache Weltmeister übrigens nichts. "Wir haben ihm doch schon in Hockenheim ein Geschenk gemacht", erklärte der Red Bull-Pilot.

Rennautos im London Design Museum

Das London Design Museum in der Nähe der Tower Bridge hat seit vergangener Woche ein neues spektakuläres Ausstellungsstück. Williams stellte einen Formel 1-Renner aus dem Vorjahr für die Ausstellung "Design to Win" zur Verfügung. Auch das Le Mans-Siegerauto R18 e-tron mit dem Williams-Hybridsystem ist zu sehen.

Fahrerlager-Umzug in vier Tagen

Zum ersten und einzigen Mal mussten die Teams mit ihren riesigen Motorhomes innerhalb von vier Tagen von einem Fahrerlager ins nächste umziehen. Direkt nach dem Rennen in Hockenheim begann der Abbau, Donnerstag früh standen die Teamtempel in Budapest schon wieder bezugsfertig bereit.

Die Bilder vom Aufbau haben wir in unserer Fotogalerie

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