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GP Ungarn 2012 (Training 3)

Red Bull zurück an der Spitze

Mark Webber - Red Bull - Formel 1 - GP Ungarn - Budapest - 27. Juli 2012 Foto: xpb 99 Bilder

Nach durchwachsenen Leistungen am Freitag hat sich Red Bull im dritten Training wieder an der Spitze zurückgemeldet. Mark Webber fuhr die Bestzeit. Sebastian Vettel landete hinter Lewis Hamilton auf Rang drei. Bei Mercedes gibt es Grund zur Sorge.

28.07.2012 Tobias Grüner

Die Formel 1-Fans können sich kurz vor der Sommerpause noch einmal auf ein spannendes Qualifying freuen. Im dritten Freien Training, der Generalprobe für den Kampf um die besten Startpositionen, lagen am Ende 14 Piloten innerhalb von nur einer Sekunde. Die Kandidatenliste für die Pole Position ist lang.

Red Bull auf dem Vormarsch

Mark Webber fuhr am Samstagvormittag die schnellste Runde auf dem Hungaroring. 1:21.550 Min. - schneller war an diesem Wochenende noch keiner. Teamkollege Sebastian Vettel landete zwölf Hundertstel dahinter auf Rang drei und bewies damit, dass die leichte Red Bull-Schwächeperiode vom Freitag beendet ist. Schon bei den Rennen zuvor deutete sich an, dass der RB8 im Vergleich zur Konkurrenz gewinnt, wenn mehr Gummi auf die Bahn kommt.

Mitten in das Red Bull-Sandwich schob sich auch noch Lewis Hamilton. Mit 93 Tausendsteln Rückstand schrammte der McLaren-Pilot nur einen Wimpernschlag an seiner dritten Trainingsbestzeit des Wochenendes vorbei.

Mit Bruno Senna auf Rang vier tauchte ein ungewohnter Name relativ weit vorne auf. Schon am Freitag war der Brasilianer gut unterwegs. In dieser Saison hatte es der Williams-Pilot allerdings noch nie im Qualifying in die Top Ten geschafft.

14 Fahrer innerhalb einer Sekunde

Platz fünf in der bunt gemischten Zeitentabelle ging an Fernando Alonso. Sein Rückstand von gut drei Zehnteln muss die Ferrari-Fans noch nicht beunruhigen. Das Unternehmen dritte Pole Position in Folge scheint für den Spanier allerdings kein Selbstläufer zu werden. Auch die beiden Lotus-Piloten, Kimi Räikkönen und Romain Grosjean, wollen im Kampf um die erste Startreihe ein Wörtchen mitreden. Im dritten Training landeten die schwarz-goldenen Autos auf den Plätzen sechs und sieben.

Nico Hülkenberg auf Rang 14 war ebenfalls weniger als eine Sekunde von der Webber-Vorgabe entfernt. In seiner schnellsten Runde hatte der Force India-Pilot auch noch Pech mit dem Verkehr. Der Start von einem Top Ten-Platz liegt also durchaus in Reichweite.

Mercedes fährt noch hinterher

Deutlich schwieriger scheint sich das Mercedes-Werksteam in Budapest zu tun. Michael Schumacher und Nico Rosberg verlegten sich im letzten freien Training zunächst auf Longruns mit den härteren Reifen. Bei der anschließenden Bestzeitenjagd auf weichen Gummis kamen die Silberpfeile aber nicht richtig in Schwung und landeten abgeschlagen auf den Plätzen 17 und 18.

Langsamer als Mercedes waren nur die drei neuen Teams Caterham, Marussia und HRT. Timo Glock verlor das Duell gegen seinen Teamkollegen Charles Pic und ließ sich die 22. Zeit notieren.

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