Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

GP Ungarn 2013 (Qualifying)

Hamilton schnappt sich Hungaro-Pole

Lewis Hamilton GP Ungarn 2013 Foto: xpb 73 Bilder

Lewis Hamilton hat sich in Budapest die dritte Pole Position in Folge gesichert. Im Qualifying konnte der Brite überraschend Sebastian Vettel um 4 Hundertstel hinter sich lassen. Selbst bei Mercedes hatte man solch eine Leistung nicht für möglich gehalten.

27.07.2013 Tobias Grüner

Mercedes-Sportchef Toto Wolff war sich vor dem Qualifying zum GP Ungarn sicher. "Mit der Pole Position haben wir heute nichts zu tun." Doch offenbar hat sein Pilot Lewis Hamilton das Memo nicht bekommen. Nach Silverstone und dem Rennen am Nürburgring raste der Brite zum dritten mal in Folge auf den ersten Startplatz. "Pole Position?", fragte der Engländer nach seiner letzten Runde selbst überrascht über Funk nach. "Ja, damit haben wir auch nicht gerechnet. Wir sind genauso überrascht wie Du", antwortete sein Renningenieur.

In den Trainingssitzungen hatte noch Red Bull den besten Eindruck hinterlassen. Mercedes werkelte lange an der Longrun-Pace und dem Reifen-Management herum und verzichtete auf schnelle Runs mit wenig Sprit. Trotzdem kam am Ende der erste Startplatz heraus. 4 Hundertstel fehlten Sebastian Vettel auf den ersten Startplatz.

Hamilton überrascht von Pole Position

"Ich habe das nicht für möglich gehalten", erklärte Hamilton anschließend. "Wir haben einige Technik-Updates mitgebracht. Das Team hat hart gearbeitet", freute sich der Engländer anschließend. "Es wird aber schwer, die Spitze zu halten. Die anderen schlagen ein wahnsinnig schnelles Renntempo an."
 
"Ich bin etwas angefressen, dass es nicht ganz reicht. Das hat zwischendurch ganz gut ausgesehen. Vielleicht war ich nicht aggressiv genug", haderte Vettel. "Aber es nützt nichts, jetzt nach Gründen zu suchen. Die Runde war nicht schlecht. Rang 2 ist eine gute Ausgangslage für morgen. Das Auto ist gut gerüstet für das Rennen. Ich freue mich schon auf die Hitzeschlacht."

Direkt hinter den beiden Weltmeistern geht Romain Grosjean von Platz 3 ins Rennen. Der Franzose, der schon am Nürburgring auf dem Podium stand, kommt in Ungarn offenbar deutlich besser zurecht als Lotus-Teamkollege Kimi Räikkönen, der nur auf Platz 6 ins Rennen geht. "Das war ein gutes Wochenende bis jetzt. Auch meine Runde war ordentlich. Leider hat es nicht ganz gereicht, noch ein Stück weiter nach vorne zu kommen", zeigte sich Grosjean sogar etwas enttäuscht.

Rosberg mit Bremsbalance-Problemen

Rang 4 ging an Nico Rosberg im zweiten Mercedes, der im entscheidenden letzten Versuch nicht mit Teamkollege Hamilton mithalten konnte. "Ich bin ein bisschen enttäuscht, weil es eigentlich ganz gut ausgesehen hat. Aber am Ende ist es nicht ganz optimal gelaufen. Ich hatte ein kleines Bremsbalance-Problem. Aber für morgen ist sicher noch etwas drin."

Der beste Ferrari-Pilot ist wieder einmal Fernando Alonso auf Rang 5. Wie so oft hatte der Spanier aber mit der Verteilung der Plätze in der ersten Reihe nichts zu tun. Felipe Massa landete hinter Räikkönen sogar nur auf Rang 7. Die letzten drei Plätz in den Top Ten gingen an Daniel Ricciardo, Sergio Perez und Mark Webber. Der Red Bull-Pilot konnte im Q3 keine gezeitete Runde fahren. Am Red Bull streikten sowohl KERS als auch das Getriebe.

Für Adrian Sutil auf Rang 11 und Nico Hülkenberg auf Startplatz 12 endete das Qualifying schon nach der zweiten Runde. Beiden fehlten nur wenige Tausendstel zum Einzug in die Top Ten. Obwohl Überholen auf dem kurvigen Hungaroring keine leichte Aufgabe ist, könnten beide von frischen Reifen am Start und einer alternativen Strategie profitieren und vielleicht doch noch in die Punkte fahren.

Taktik entscheidet am Hungaroring

Durch die große Hitze, den riesigen Rundenzeit-Unterschied zwischen den beiden Reifenmischungen und der längeren Boxenstopp-Zeit durch das neue verringerte Tempolimit wird die Taktik am Sonntag zu einem entscheidenden Thema. Mercedes zeigte sich in den Longruns deutlich langsamer als Red Bull und Lotus. Vettel muss am Start von der dreckigen Seite allerdings aufpassen, dass er nicht von Grosjean geschluckt wird.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden