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GP Ungarn 2015 (Qualifying)

Hamilton deklassiert Konkurrenz

Hamilton - Rosberg - Vettel - GP Ungarn - Qualifying Foto: xpb 107 Bilder

Lewis Hamilton hat sich beim GP Ungarn die Pole-Position gesichert. Der Weltmeister nahm Nico Rosberg im entscheidenden Moment eine halbe Sekunde ab. Sebastian Vettel wurde Dritter vor seinem alten Teamkollegen Daniel Ricciardo im Red Bull.

25.07.2015 Andreas Haupt

Drei Trainingsbestzeiten und dazu die schnellste Runde in allen drei Qualifikationsteilen: Lewis Hamilton fertigt in Ungarn die Konkurrenz ab – inklusive seines Stallrivalen Nico Rosberg.

Vettel "Best of the rest"

Am Samstagnachmittag eroberte Hamilton auf dem Hungaroring in 1:22.020 Minuten seine neunte Pole-Position in dieser Saison. In seiner Karriere war es bereits die 47. Der Weltmeister und Ungarn-Spezialist, er gewann in Budapest schon vier Mal, brummte Rosberg im entscheidenden finalen Run über eine halbe Sekunde auf.

"Es ist ein sehr gutes Wochenende bisher für mich. Ich liebe die Strecke. Es fühlt sich ein bisschen so an wie im Go-Kart. Mit den hohen Temperaturen haben wir sehr viel Grip", berichtete Hamilton. "Es ist ein hin und her dieses Wochenende. Ich verstehe nicht wirklich, warum es nicht funktioniert. Ich habe mich einfach nicht wohlgefühlt", sagte dagegen ein geknickt wirkender Rosberg.

Hinter den Silberpfeilen reihte sich Sebastian Vettel ein, und holte damit das Optimum aus seinem Paket heraus. Für mehr als den Titel "Best of the rest" reicht es für Ferrari in Ungarn nicht. Immerhin lag man im Gegensatz zum Freitag wieder vor Red Bull. Daniel Ricciardo geht als Vierter neben Vettel in den zehnten GP des Jahres.

Die dritte Startreihe ist in finnischer Hand. Kimi Räikkönen setzte sich in seinem Ferrari gegen Valtteri Bottas im Williams durch. Im Quali-Duell gegen Vettel musste Räikkönen aber die achte Niederlage einstecken.

Auf dem siebten Platz sortierte sich Daniil Kvyat im zweiten Red Bull ein. Dahinter wurde Felipe Massa Achter. Die Top 10 komplettierten Max Verstappen und Romain Grosjean.

Mangelende Trainingszeit wirft Force India zurück

Nico Hülkenberg schrammte knapp am Sprung unter die ersten zehn vorbei. Im zweiten Quali-Durchgang fehlten dem langen Rheinländer in seinem Force India gerade einmal 21 Tausendstel auf Grosjean, der als letzter in Q3 aufstieg.

Das verpasste zweite Training wegen der ausgiebigen Analyse des Perez-Unfalls vom Vortag war wahrscheinlich einer der Gründe für das vorzeitige Ende. Hülkenbergs Teamkollege Sergio Perez schnitt zwei Positionen schlechter ab. Der Zeitabstand war mit über sechs Zehntel relativ groß. Im Gegensatz zu Grosjean verpasste Pastor Maldonado Q3. Der Venezolaner wurde nur 14.

Alonso rollt aus und schiebt McLaren

Einmal mehr erlebte McLaren-Honda eine Pleite. Fernando Alonso rollte rund acht Minuten vor Ende von Q2 kurz vor der Einfahrt der Boxengasse aus, was eine Unterbrechung auslöste. Zuvor hatte der Spanier sein Team noch angefunkt, es solle bitte in den Daten nach dem Motor schauen.

In der prallen Hitze und 33 Grad war sich Alonso nicht zu schade, seinen McLaren zurück in die Box zu schieben. Zunächst ohne Hilfe, später erbarmten sich noch ein paar Streckenposten. Die Fans quittierten Alonsos Einsatz und Kämpferherz mit Applaus, der Doppelweltmeister grüßte freundlich zurück. Zwar brachten er und seine Helfer den MP4-30 zurück, für eine weitere Ausfahrt reichte es allerdings nicht mehr.

Sauber und Manor ganz hinten im Feld

Im ersten K.O.-Durchgang hatte es bereits Jenson Button erwischt, der von der 16. Position aus ins morgige Rennen gehen wird. In den Freien Trainings sah es für McLaren noch wesentlich besser aus, man träumte gar vom Sprung in die Top 10. Den Aufstieg in den zweiten Quali-Teil verpasste Button um 0,116 Sekunden - wahrscheinlich auch wegen eines technischen Problems.

Ebenfalls das vorzeitige Aus musste Sauber verkraften. Nach den Trainingseindrücken war diese Tatsache jedoch keine Überraschung. Marcus Ericsson war im internen Duell gegen Felipe Nasr der etwas schnellere Mann und holte im Quali-Duell seinen vierten Erfolg gegen den Brasilianer. Die letzte Startreihe nehmen wie gewohnt die Manor-Piloten ein. Roberto Merhi setzte sich gegen Will Stevens um 0,333 Sekunden durch. Die 107-Prozent-Hürde (1:28.692 Minuten) unterbot der letztplatzierte Stevens um etwas mehr als sieben Zehntel.

FahrerTeamQ1Q2Q3
1. Lewis HamiltonMercedes1:22.8901:22.2851:22.020
2. Nico RosbergMercedes1:22.9791:22.7751:22.595
3. Sebastian VettelFerrari1:23.3121:23.1681:22.739
4. RicciardoRed Bull1:24.4081:23.2301:22.774
5. RäikkönenFerrari1:23.5961:23.460123.020
6. Valtteri BottasWilliams1:23.6491:23.5551:23.222
7. Daniil KvyatRed Bull1:23.5871:23.5971:23.332
8. Felipe MassaWilliams1:23.8951:23.5981:23.537
9. Max VerstappenToro Rosso1:24.0321:23.7811:23.679
10. Romain GrosjeanLotus1:24.2421:23.8051:24.181
11. Nico HülkenbergForce India1:24.1151:23.826
12. Carlos SainzToro Rosso1:24.6231:23.869
13. Sergio PerezForce India1:24.4441:24.461
14. Pastor MaldonadoLotus1:23.8951:24.609
15. Fernando AlonsoMcLaren1:24.563-
16. Jenson ButtonMcLaren1:24.739
17. Marcus EricssonSauber1:24.843
18. Felipe NasrSauber1:24.997
19. Roberto MerhiManor1:27.416
20. Will StevensManor1:27.949
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