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GP Ungarn

Alonso jagt Renault auf Pole

Renault-Pilot Fernando Alonso holte mit einer makellosen Fahrt und einer Rundenzeit von 1.21,688 Minuten die Pole Position für den Großen Preis von Ungarn. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Ralf Schumacher und Mark Webber. WM-Leader Michael Schumacher kam nur auf Rang acht.

23.08.2003

Bei strahlendem Sonnenschein und einer Lufttemperatur von 32 Grad holte sich Renault-Pilot Fernando Alonso mit einer fehlerfreien Fahrt die zweite Pole Position seiner Karriere nach Malaysia 2003. "Eine gute Startposition ist in Ungarn schon fast die halbe Miete. Daher bin ich sehr zufrieden. Unser Chassis ist wie gemacht für die kurvenreiche Piste in Ungarn. Die gute Balance hat uns die Pole-Position beschert", so Alonso.

Auch sein italienischer Teamkollege Jarno Trulli lag klar auf Pole-Kurs, überfuhr das Auto allerdings zu stark, fabrizierte in der Folge einige kleine Fehler und landete schlussendlich nur auf dem sechsten Startplatz.

Ralf Schumacher: "Saubere Runde"

Williams-BMW-Pilot Ralf Schumacher war mit Platz zwei rundum zufrieden: "Das war eine saubere Runde. Was ich nicht verstehe: Im ersten Sektor lag ich klar vorne, bis ins Ziel habe ich dann noch ziemlich viel Zeit verloren – obwohl sich das Auto gut anfühlte. Der Nachteil am zweiten Startplatz: Ich stehe morgen auf der schmutzigen Seite der Strecke."

Jaguar-Pilot Mark Webber sorgte mit seiner gewohnt aggressiven Fahrweise für eine kleine Überraschung: Seine Rundenzeit von 1.22,027 Minuten reichte für Startplatz drei. "Ein tolles Ergebnis, nachdem wir am Freitag viele kleine Probleme im Auto hatten. Der Jaguar war hervorragend abgestimmt und die Michelin-Reifen haben perfekt gehaftet."

Montoya vier Plätze vor Michael Schumacher

Die WM-Führenden lieferten sich ein packendes Duell, hatten jedoch mit dem Kampf um die Pole-Position nichts zu tun. Ferrari-Pilot Michael Schumacher und McLaren-Mercedes-Fahrer Kimi Räikkönen waren nur durch eine Hundertselsekunde getrennt. Beide nehmen den GP von Ungarn von den Startplätzen sieben und acht in Angriff. Schumacher büßte durch einen Verbremser in der zweiten Kurve und Quersteher in den Kurven fünf und elf viel Zeit ein. Besser erwischte es Williams-BMW-Pilot Juan Pablo Montoya: Der Kolumbianer distanzierte seine beiden Mitstreiter mit einer Rundenzeit von 1.22,180 Minuten um eine halbe Sekunde und konnte sich so für den vierten Startplatz qualifizieren.

McLaren-Mercedes-Pilot Kimi Räikkönen, der das Qualifying auf Grund des schlechten Ergebnisses vom Vortag bereits als neunter Pilot in der Startreihenfolge in Angriff nehmen musste, erreichte mit seiner Rundenzeit von 1.22,742 Minuten nur den siebten Platz. Ferrari-Pilot Rubens Barrichello übertraf die Zeit seines Teamkollegen Michael Schumacher um mehr als eine halbe Sekunde und belegte den fünften Schlussrang – zeitgleich mit dem viertplatzierten Williams-BMW-Piloten Juan Pablo Montoya.


Das deutsche Sauber-Duo Nick Heidfeld und Heinz-Harald Frentzen klassierte sich auf den Rängen elf und 17. Frentzen verschenkte eine bessere Platzierung durch einen massiven Quersteher bereits in der zweiten Kurve. Deutlich besser erging es seinem Teamkollegen Nick Heidfeld: Mit einer Rundenzeit von 1.23,621 Minuten bestätigte der Mönchengladbacher die aufsteigende Formkurve der Schweizer.

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