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GP Ungarn - Ergebnis Qualifying

Sebastian Vettel vor McLaren-Duo auf Pole

Formula 1 Grand Prix, Hungary, Saturday Qualifying Foto: xpb 43 Bilder

Sebastian Vettel setzt den Red Bull-Lauf im Qualifying zum GP Ungarn fort. Der Deutsche holte seine achte Pole-Position der Saison vor Lewis Hamilton und Jenson Button. Es ist die elfte Pole-Position für Red Bull in Folge.

30.07.2011 Bianca Leppert

Aufgeben war noch nie sein Ding. Sebastian Vettel ließ die Konkurrenz im Qualifying zum GP Ungarn nur die Köpfe schütteln. Mit einer Zeit von 1:19,815 Minuten sicherte er sich die Pole-Position für das Rennen am Sonntag. Bisher war das Wochenende eher mäßig für den Deutschen verlaufen, nun ließ er McLaren und Ferrari wieder keine Chance. In dieser Saison startete in jedem Rennen ein Red Bull von der ersten Position. Die letzten zwei Poles gingen allerdings an Mark Webber.

Vettel dankt seinen Mechanikern

"Es war eine sehr gute Session, vor allem nach dem Tag gestern", meinte Vettel. "Heute morgen lief es schon besser. Ich bin sehr zufrieden. Wir haben über Nacht sehr viel am Auto geändert. Es ist schön, mit diesem Resultat Danke zu sagen."

McLaren war wie in den Trainings schnell unterwegs, aber letztlich reichte es nicht. Lewis Hamilton wurde mit 0,163 Sekunden Rückstand Zweiter. Dahinter platzierte sich sein Teamkollege Jenson Button. Nach Bremsproblemen im Training erhielt Hamilton für das Qualifying eine neue Bremse. Für das Rennen sparte sich der Brite außerdem einen Satz Reifen super-soft auf. McLaren splittete die Reifenstrategie in Q2. Button fuhr auf super-soft und Hamilton kam mit der soft-Mischung durch den zweiten Quali-Abschnitt.

Massa schlägt Alonso

Der vierte Rang ging an Felipe Massa. Zum ersten Mal gelang es dem Brasilianer Fernando Alonso zu schlagen. Der strauchelte im Qualifying überraschenderweise bei seinem zweiten Versuch und muss sich als Fünfter am Sonntag etwas weiter hinten anstellen. Mark Webber erwischte ebenfalls nicht die optimale Runde und muss sich mit Platz sechs begnügen.

Nico Rosberg und Michael Schumacher setzten in Q3 nur noch auf einen Versuch mit den super-soft-Reifen und landeten auf sieben und neun. Adrian Sutil setzte sich zwischen das Mercedes GP-Gespann auf den achten Rang und unterstrich wie am Nürburgring den Fortschritt von Force India. Der letzte Platz in den Top Ten ging an Sergio Perez im Sauber. Er beobachtete Q3 aus der Box, weil er sich die Reifen für das Rennen aufsparen wollte.

Buemi fünf Plätze zurückversetzt

Paul di Resta verpasste den Sprung in Q3 im Gegensatz zu seinem Teamkollegen Sutil und landete auf dem elften Platz. Auf den Schotten folgt Vitaly Petrov im Renault mit 0,028 Sekunden Rückstand. Nick Heidfeld verlor das Qualifying-Duell abermals gegen den Russen und wurde 14. Dazwischen schob sich Kamui Kobayashi im Sauber auf den 13. Rang. Die 15. Position sicherte sich Rubens Barrichello im Williams vor Jaime Alguersuari im Toro Rosso. Sein Williams Teamkollege Pastor Maldonado sparte sich in Q2 ebenfalls einen Satz Reifen und startete erst gar keinen Versuch, eine Zeit zu erzielen. Er belegt Platz 17.

Sebastien Buemi musste die Segel bereits nach Q1 streichen. Er schaffte es nur auf Rang 18. Allerdings muss der Schweizer von Platz 23 ins Rennen starten, da er am Nürburgring eine Strafe erhielt. Davon profitieren Heikki Kovalainen und Jarno Trulli im Lotus, die eine Position auf die Plätze 18 und 19 aufrücken. Auch Timo Glock rutscht einen Platz nach vorne und geht von Position 20 ins Rennen.

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