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GP Ungarn - Ergebnis Training 3

Formel 1-Feld bunt gemischt

GP Ungarn 2009 Foto: dpa 31 Bilder

Lewis Hamilton hat am Samstag (25.7.) in Budapest die dritte Trainingsbestzeit für McLaren gefahren. Hinter dem Weltmeister schob sich überraschend Nick Heidfeld auf Rang zwei. Die Favoriten deckten ihren Karten noch nicht auf.

25.07.2009 Tobias Grüner

Das dritte freie Training am Hungaroring endete mit einem überraschenden Bild. Dass McLaren hier gut aussehen würde, bewiesen Lewis Hamilton und Heikki Kovalainen bereits mit ihren zwei ersten Bestzeiten am Freitag. Aber hinter dem Champion, der sich erneut an die Spitze des Klassements setzen konnte, wurde das Bild im letzten Test vor dem Qualifying bunt durcheinandergemischt.

Bei deutlich kühleren Temperaturen gab BMW-Sauber in Form von Nick Heidfeld ein Lebenszeichen ab. Der Mönchengladbacher äußerte sich schon am Freitag sehr zufrieden mit seinem Auto und fuhr im dritten Training überraschend die zweitbeste Zeit. Dabei verpasste er den Richtwert von Hamilton um vier Zehntel.

Rosberg erneut schnell unterwegs

Hinter Heidfeld platzierte sich mit Nico Rosberg ein weiterer Pilot aus dem deutschen Quintett. Der Wiesbadener unterstrich die gute Form der Williams-Mannschaft mit einer weiteren guten Vorstellung. Schon am Freitag hielt sich der Williams-Pilot stets unter den ersten Drei auf.

Hinter dem viertplatzierten Heikki Kovalainen ging es ungewöhnlich weiter. Sebastien Buemi sorgte mit Rang fünf für das beste Trainingsergebnis eines Toro Rosso-Piloten in dieser Saison. Das Schwesterteam von Red Bull zeigte dabei erstmals an diesem Wochenende das Potenzial des komplett umgebauten Autos. Buemi sitzt nun quasi im gleichen Sportgerät wie Vettel und Webber vor zwei Rennen in Silverstone.

Glock mit Problemen auf Rang sechs

Hinter dem Schweizer schob sich mit Timo Glock ein dritter Deutscher unter die ersten Sechs. Der gebürtige Wiesbadener wurde allerdings lange von Hydraulikproblemen in der Box gehalten. Am Ende reichte es nur noch für zwölf schnelle Runden, um sich auf das Qualifying vorzubereiten.

Die Favoriten hielten sich dagegen noch etwas zurück. Die beiden Red Bull-Piloten Mark Webber und Sebastian Vettel sortierten sich einträchtig auf den Plätzen neun und zehn ein. Bei nur noch 21°C Außentemperatur sollte Red Bull deutlich konkurrenzfähiger sein als noch in der Hitze des Vortages. Am Freitag klagte Vettel noch über schnelle Auflösungserscheinungen der Reifen.

Button knapp vor Force India

Konkurrent Brawn war sogar noch langsamer als das Bullen-Team. Platz 13 für Rubens Barrichello und sogar nur Rang 17 für Jenson Button deuten darauf hin, dass die weißen Autos die ganze Zeit mit viel Sprit unterwegs waren. Mit dem Wissen im Hinterkopf, die ersten beiden Runden auf jeden Fall zu überstehen, konzentrierte man sich nur auf die Setup-Arbeit mit vollen Tanks.

Am Ende des Zeitenklassements reihten sich wieder einmal die beiden Force India-Piloten ein. Nach den guten Vorstellungen in Silverstone und am Nürburgring scheint das Team von Adrian Sutil nun wieder von der Konkurrenz überholt worden zu sein. Negativer Höhepunkt war der Crash von Sutil im dritten Training. 20 Minuten vor dem Ende der Session krachte der Gräfelfinger in Kurve acht in die Reifenstapel.

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