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GP Ungarn

Schumi auf Pole Position vor Barrichello

Michael Schumacher setzte bei dem für die Startaufstellung entscheidenden Einzelzeitfahren die Bestzeit vor seinem Ferrari-Teamkollegen Rubens Barrichello und Takuma Sato (BAR-Honda). Zum vierten Mal in diesem Jahr schafften es beide Ferrari in die erste Startreihe. Für Schumacher ist es die siebte Pole-Position des Jahres.

14.08.2004

„Ich habe eine gute Runde geschafft. Schön, dass wir uns nach der Sommerpause so gut zurückmelden konnten“, meinte Schumacher. „Wir, und auch unsere Partner, haben bei den Tests vor der Sommerpause sehr hart gearbeitet. Das zahlt sich jetzt aus.“

Trumpfkarte für Ferrari war diesmal eine Neuentwicklung von Reifenpartner Bridgestone. Auf dem Hungaroring, jener Strecke, auf der Schumacher 2003 überrundet gerade mal auf Platz acht gefahren war, sorgten neue Hinterreifen für den entscheidenden Vorsprung der Roten.

BAR-Honda bleibt das Überraschungsteam der Saison

Bester aus dem Lager der Michelin-Piloten war BAR-Honda-Mann Sato. „An der schnellsten Stelle des Kurses habe ich einen Fehler gemacht“, ärgerte sich der drittplatzierte Japaner. Sato teilt sich die zweite Startreihe mit seinem Teamkollegen Jenson Button. „Ich greife morgen voll an“, kündigte der kampfeslustige Asiate an.

BAR, das Überraschungsteam der Saison, etabliert sich damit immer besser in der Spitze. WM-Platz zwei liegt für das Team von David Richards in Reichweite. Die Autos von Rivale Renault, die mit neun Punkten Vorsprung auf BAR auf Tabellenplatz zwei rangieren, starten morgen nur von Platz fünf (Fernando Alonso) und neun (Jarno Trulli). Der Italiener verschenkte mit einem Fahrfehler im mittleren Sektor eine bessere Platzierung.

Mit jeweils einer Sekunde Rückstand auf die Ferrari boten die beiden Williams-BMW trotz neuer Nasen eine enttäuschende Leistung. Bemerkenswert ist nur, dass es Ralf Schumachers Ersatzmann Antonio Pizzonia gelang, Platzhirsch Juan Pablo Montoya im direkten Vergleich zu schlagen. Dies, obwohl der Brasilianer zehn Kilo Benzin mehr an Bord hatte als der Kolumbianer und daher morgen drei Runden später zum Tanken kommen wird. Einträchtig beklagten sich beide Fahrer über starkes Untersteuern. Die Erwartungen für das morgige Rennen sind bei den Weißblauen gering: Denn es steht in den Sternen, ob das Problem der Scheckenstarts gelöst ist. In den letzten drei Wochen war nur ein Test, der so genannte Shakedown über maximal 50 Kilometer erlaubt.

Gut in Szene setzte sich das Sauber-Team. Giancarlo Fisichella schaffte den achten Startplatz. Er profitierte ebenso wie die Ferrari-Fahrer von den Bridgestone-Reifen. Im Prequalifying hatte Felipe Massa sogar die drittschnellste Zeit gesetzt. In Bezug auf die Startaufstellung profitierte Massa davon allerdings nicht. Denn an seinem Auto musste der Ferrari-Motor gewechselt werden, was mit dem Abzug von zehn Startplätzen geahndet wird. Das Team verzichtete daher darauf, ihn beim entscheidende Einzelzeitfahren auf die Piste zu schicken. So kann der Brasilianer morgen mit neuen Reifen von der Boxengasse aus starten.

McLaren-Mercedes fährt wieder nur hinterher

McLaren blamierte sich mit den Startplätzen zehn für Kimi Räikkönen und zwölf für David Coulthard nach Kräften. Gut möglich, dass Räikkönens drittschnellste Trainingszeit vor drei Wochen in Hockenheim nur ein Zwischenhoch war. Als Grund für den Rückschlag führte das Team falsche Reifenwahl an. „Wir haben auf die harten Reifen gesetzt“, hieß es. Auch Michael Schumacher war angesichts der McLaren-Schlappe erstaunt: „Ich habe vor allen die McLaren weiter vorn erwartet", sagte der Weltmeister. „Aber vielleicht fahren die morgen ja eine andere Taktik.“

Bei Nick Heidfeld zeigte sich dank der neuen Bridgestone-Reifen ein leichter Aufwärtstrend. Der Rheydter verbuchte lediglich drei Sekunden Rückstand auf die Pole, so wenig wie noch nie in diesem Jahr. Heidfeld schaffte dennoch nur Startplatz 16. Im Trainingsduell mit Teammate Giorgio Pantano steht es jetzt 8:4 für den Deutschen.

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