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GP Ungarn

Silberne Startreihe eins

Foto: McLaren 55 Bilder

Silberpfeil-Pilot Lewis Hamilton hat sich im Qualifying von Budapest am Samstag (2.8.) die vierte Pole Position der Saison gesichert. Der 23-Jährige startet am Sonntag neben seinem Teamkollegen Heikki Kovalainen in Reihe eins.

02.08.2008 Tobias Grüner

"Die ersten beiden Plätze sind wirklich ein Traum", jubelte Mercedes-Sportchef Norbert Haug über die Doppel-Pole seiner Silberpfeile. Auch der Pole-Setter selbst war verständlicherweise zufrieden: "Das Auto war das ganze Wochenende gut. Wir mussten die Leistung heute nur noch einmal bestätigen." Damit untermauerte der Brite seine große Favoritenstellung für das Rennen. Nach seinen Siegen in Silverstone und Hockenheim ist der Hattrick zum Greifen nah.

Auch Kovalainen geht von Platz zwei optimistisch ins Rennen. "Wir können machen, was wir wollen, wir fahren immer gute Zeiten", kommentierte der selbstbewusste Finne die Teamleistung. "Wir können uns fast nur noch selber schlagen."

Die zweite Startreihe teilt sich die Konkurrenz von Ferrari und BMW-Sauber. Felipe Massa fuhr mit drei Zehntel Rückstand auf Rang drei, Robert Kubica lief nur ein weiteres Zehntel dahinter auf Rang vier ein. Massa bezeichnet das Qualifying anschließend als einen Schritt nach vorne: "In Q2 hat man gesehen, dass wir wieder näher dran sind." Dabei sollte der Brasilianer allerdings nicht übersehen, dass McLaren im mittleren Teil mit den weichen Reifen unterwegs war, die im Gegensatz zum Vormittagstraining im heißeren Qualfiying plötzlich langsamer waren.

Glock in der dritten Reihe

Dahinter konnte Timo Glock für eine kleine Sensation sorgen. Mit einer überzeugenden Leistung stellte der Odenwälder seinen Toyota auf Rang fünf, noch vor Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen. "Ich bin wirklich happy mit Platz fünf. Das ist eine gute Ausgangslage für das Rennen", freute sich Glock. Im spritneutralen zweiten Abschnitt fuhr der Toyota-Pilot sogar die zweitbeste Zeit: "Danach hatte ich mir vielleicht sogar noch ein wenig mehr ausgerechnet."

Startreihe vier teilen sich Fernando Alonso und Mark Webber. Besonders optimistisch geht der Australier allerdings nicht ins Rennen. "Wir waren heute nicht besonders schnell. Ich stehe auf der falschen Seite der Startaufstellung und von der Spritmenge bin ich wohl auch nicht so gut aufgestellt." Dahinter komplettieren Jarno Trulli und Nelsinho Piquet die Top Ten. Dabei dürfte der Brasilianer wie schon in Hockenheim deutlich schwerer sein als Teamkollege Alonso.

Vettel mit Pech

Die anderen deutschen Piloten scheiterten bereits vor der letzten Quali-Runde. An knappsten verpasste Sebastian Vettel die Top Ten: Nur 13 Tausendstel fehlten dem Heppenheimer am Ende auf Piquet. "Es ist natürlich schade, wenn man so knapp ausscheidet", sagte Vettel anschließend. "Aber wenigstens starte ich morgen von der sauberen Seite, was zumindest gegenüber dem Zehnten und Zwölften ein Vorteil ist."

Keine Chance auf ein Weiterkommen hatte dagegen Nico Rosberg. Beim Williams des Wiesbadeners streikte in der zweiten Quali-Runde die Technik. Wegen eines Hydraulikproblems konnte Rosberg nicht einmal eine gezeitete Runde auf den Asphalt legen und muss nun von Platz 14 ins Rennen gehen. "Eine Reparatur hätte zu viel Zeit in Anspruch genommen", erklärte Teamchef Frank Williams. Der Pilot war dementsprechend bedient: "Wenn alles gepasst hätte, wäre ich vielleicht unter die ersten Zehn gefahren. Die Chance war auf jeden Fall da."

Heidfeld scheitert früh

Einen Platz dahinter sorgte BMW-Pilot Nick Heidfeld die größte Enttäuschung aus deutscher Sicht. Der Viertplatzierte von Hockenheim scheiterte bereits in der ersten K.O.-Runde. "In meiner schnellen Runde musste ich zwei Fahrzeuge überholen", schimpfte der Mönchengladbacher. "Und in der letzten Kurve hat mich auch noch Bourdais aufgehalten. Das hat sicher eine halbe Sekunde und den Einzug in Q2 gekostet."

BMW beschwerte sich über die unkooperative Fahrweise des  Franzosen bei der Rennleitung und bekam Recht: Bourdais wird in der Startaufstellung um fünf Plätze zurückversetz. Das hilft Heidfeld - nun auf Startplatz 15 - allerdings auch nicht viel weiter, da die Strecke in Budapest kaum Überholmöglichkeiten bietet.

Weniger überraschend ist dagegen, dass Force India-Pilot Adrian Sutil aus der letzten Reihe startet: "Das war einfach ein verkorkstes Qualifiying", so der nüchterne Kommentar des Gräfelfingers.

GP Ungarn: Ergebnis Qualifying
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