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GP Ungarn - Training 3

Vettel meldet sich mit Bestzeit zurück

Sebastian Vettel GP Ungarn - Formel 1 - 29.7.2011 Foto: xpb 43 Bilder

Sebastian Vettel ist nicht unterzukriegen. Im dritten Training zum GP Ungarn verwies er Fernando Alonso und Jenson Button auf die Plätze zwei und drei.

30.07.2011 Bianca Leppert

Der Kampfgeist von Sebastian Vettel zahlt sich in Ungarn einmal mehr aus. Der Red Bull-Pilot ließ seine Mechaniker eine extra Nachtschicht einlegen, nachdem er am Freitag noch nicht mit seinem Auto zufrieden war. Eigentlich dürfen die Mechaniker zwischen 2 Uhr und 8 Uhr nicht am Auto arbeiten. Nur vier Mal in der Saison darf diese Regel gebrochen werden. In Ungarn zog Red Bull eine dieser Trumpfkarten, um das Setup an Vettels Auto noch zu verbessern. Der Heppenheimer entschied sich wieder auf die Version mit den alten Teilen umzusteigen, während Webber mit den neuen Teilen am Auto unterwegs ist. Der Lohn war die Bestzeit von 1:21,168 Minuten in der Generalprobe für das Qualifying.

Hamilton unterläuft Fahrfehler

Fernando Alonso war mit Ferrari der erste, der einen Versuch auf den Option-Reifen unternahm. Die Zeit des Spaniers wurde von Vettel am Ende des Trainings aber um 0,301 Sekunden unterboten. Jenson Button hielt auf Platz drei mit 0,471 Sekunden Rückstand die McLaren-Flaggen hoch. Mark Webber folgte knapp mit nur sechs Tausendstelsekunden Rückstand auf Button.

Während die ersten vier Piloten innerhalb einer halben Sekunde liegen, klaffte dahinter eine etwas größere Lücke. Felipe Massa trennen auf Rang fünf bereits 0,834 Sekunden von der schnellsten Zeit Vettels. Die sechste Position ging an Nico Rosberg im Mercedes GP. Lewis Hamilton brachte das McLaren-Programm etwas durcheinander, weil er auf seiner fliegenden Runde in der ersten Kurve weit rauskam und neben der Strecke landete. Der Grund waren Bremsprobleme. Mehr als der siebte Platz war damit nicht drin. Michael Schumacher zog gegen Teamkollege Rosberg einmal mehr den Kürzeren und wurde Achter. Mit Vitaly Petrov und Paul di Resta schafften es auch Renault und Force India noch in die Top Ten.

Nick Heidfeld verpasste den Einzug unter die besten zehn nur knapp. Für den Deutschen läuft es seit Beginn des Wochenendes nicht nach Plan. Am Samstagmorgen verlor er wertvolle Trainingszeit, weil das Team ein Spritproblem an seinem Renault entdeckte. Hinter Heidfeld reihte sich das Sauber-Duo Sergio Perez und Kamui Kobayashi ein.

Sutil und Glock hinken hinterher

Für die restlichen Vertreter des Team Deutschlands verlief das dritte Training auch nicht unbedingt zufriedenstellend. Adrian Sutil musste mit Platz 16 Vorlieb nehmen und war mit 2,7 Sekunden Rückstand nicht bei der Musik. Timo Glock haderte ebenfalls und hinkte auf Platz 23 gar sechs Sekunden mit seinem Virgin hinterher.

Am Vormittag war es mit 22 Grad etwas wärmer als am Vortag. Nach Aussagen einiger Fahrer beeinflusste vor allem der starke Wind das Fahrverhalten.

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