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GP Ungarn wertlos?

Wenn die Rennkommissare nach der ersten Qualifikation erneut über den Startunfall in Hockenheim debatieren, drohen neue Strafen, Proteste und Verhandlungen.

21.08.2003

Der Startunfall beim GP von Deutschland in Hockenheim zwischen Kimi Räikkönen, Rubens Barrichello und Ralf Schumacher beschäftigt die Gemüter und die Sportsgerichtsbarkeit auch in Budapest beim Ungarn-GP: Nachdem sich das FIA-Berufungsgericht am Dienstag nicht dem Urteil der Rennkommissare anschließen wollte, nach der der Williams-BMW-Pilot Ralf Schumacher die Alleinschuld an dem Unfall trage, ihm aber eine Teilschuld zusprach, dann tragen logischer Weise auch die anderen Unfallbeteiligten eine Mitschuld.

Dieser Umstand muss nun von den Rennkommissaren neu verhandelt werden. Zuständig sind nur jene drei Rennkommissare, die auch in Hockenheim anwesend waren und das Urteil zum Thema Ralf Schumacher gesprochen haben. Deshalb müssen diese drei Kommissare nun nach Budapest reisen, um am Freitagnachmittag in einer weiteren Verhandlung die Unschuld, Mitschuld oder Teilschuld von Kimi Räikkönen und Rubens Barrichello zu klären.

Strafmaß offen

Das mögliche Strafmaß ist völlig offen. Von einer Geldstrafe bis zur Rückversetzung um zehn Startplätze in der Startaufstellung ist alles möglich – und natürlich ist auch eine Berufung mit anschließender Verhandlung in Paris nicht ausgeschlossen. Die betroffenen Piloten sehen die Sache relaxt: "Wir werden sehen, was passiert", ließ sich McLaren-Mercedes-Pilot Kimi Räikkönen in der Pressekonferenz am Freitag entlocken. Und Ferrari-Fahrer Rubens Barrichello bekräftigte noch einmal den Standpunkt der Fahrer: "Für mich war das ein normaler Rennunfall. Es dürfte schwer sein, hier einen Schuldigen zu bestimmen."

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