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GP USA 2013 (Training 1)

Nebel und Heli-Panne verkürzen Austin-Auftakt

Nebel - GP USA 2013 Foto: xpb 82 Bilder

Das Grand Prix-Wochenende in Austin legte am Freitag (15.11.2013) einen klassischen Fehlstart hin. Dichter Nebel über dem Circuit of the Americas sorgte dafür, dass der Rettungshubschrauber nicht an die Strecke kam. Die Sitzung musste am Ende auf 46 Minuten verkürzt werden.

15.11.2013 Tobias Grüner

In Austin spielt dieses Jahr das Wetter verrückt. An den Tagen zuvor hatten die Mechaniker mit frostigen Temperaturen zu kämpfen. Am Freitag kletterte das Thermometer zwar endlich in mildere Bereiche, dafür machte sich in der Früh eine hartnäckige Nebelbank über dem texanischen Hügelland breit.

Nebel und Helikopter-Problem verkürzen Austin-Auftakt

Die bescheidenen Sichtverhältnisse waren vor allem für den Rettungshubschrauber ein Problem. Der Helikopter, der rechtzeitig vor der Sitzung aus Austin kommen sollte, konnte nicht starten. Als sich der Nebel verzogen hatte, wurde die Sitzung mit 40-minütiger Verzögerung kurz gestartet. Doch 14 Minuten später waren wieder die roten Flaggen draußen.
 
Schuld an der erneuten Unterbrechung hatte wieder der Helikopter. Offenbar wurde an dem bestellten Fluggerät ein technisches Problem festgestellt. Bis Ersatz gefunden wurde, vergingen weitere 34 Minuten. Um 10:28 Uhr Ortszeit war der Rettungshubschrauber vom nahen Flughafen endlich an der Strecke eingetroffen und es konnte weitergehen. Insgesamt blieb den Piloten damit nur 46 Minuten Zeit auf der Piste.

Kovalainen und Kvyat geht wertvolle Trainingszeit verloren

Besonders ärgerlich waren die Unterbrechungen für die Neulinge, allen voran Heikki Kovalainen. Der Ersatzmann von Kimi Räikkönen kann jede Minute im Auto gebrauchen, um sich an sein neues Gefährt zu gewöhnen. Obwohl der Sitz noch nicht ganz passte, kam der Finne schnell auf ein gutes Tempo. Am Ende fehlten nur zweieinhalb Zehntel auf Teamkollege Romain Groshjean.
 
Auch Rookie Daniil Kvyat hätte gerne noch etwas mehr Zeit gehabt. Der Red Bull-Junior bekam in Austin die erste Gelegenheit, sein Talent im Rahmen eines Grand Prix-Wochenendes zu beweisen. Kommende Saison wird er Daniel Ricciardo im Toro Rosso ersetzen. Bei seinem Auftritt in Austin landete der junge Russe auf Rang 17 und blieb dabei immerhin knapp vor Sebastian Vettel.

Alonso setzt erste Bestzeit in Austin

Der Weltmeister ließ das Wochenende etwas ruhiger angehen. Wegen der verkürzten Sitzung und den Unterbrechungen sind die Zeiten sowieso mit Vorsicht zu genießen. Fernando Alonso ließ sich im Ferrari am Ende die Bestzeit notieren. Nur 28 Tausendstel dahinter landete McLaren-Pilot Jenson Button auf Rang 2. Valtteri Bottas im Williams wurde überraschend Dritter – 45 Tausendstel hinter der Bestzeit.

Nico Rosberg war schnellster unter den deutschen Piloten. Der Mercedes-Fahrer kam hinter Esteban Gutierrez (Sauber) auf Rang 5. Nico Hülkenberg im zweiten Sauber belegte am Ende den neunten Platz. Adrian Sutil im Force India ließ sich die 14.-schnellste Zeit notieren. Vettel war wie bereits erwähnt auf Rang 18 langsamster aus dem deutsche Quartett.

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