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GP USA

Rennen für die Katz?

Foto: dpa

Nach langen Verhandlungen einigten sich alle Teams außer Ferrari, in Indianapolis nur nach Einbau einer Schikane anzutreten. Nun droht eine Absage oder ein Rennen ohne Wertung.

19.06.2005

Michelin gab seinen Kunden bereits am Morgen die Empfehlung, nicht zu starten, nachdem die Sporthoheit FIA den Einsatz von 200 hastig eingeflogenen Ersatzreifen verbot. Der Reifenhersteller verkündete in einem offiziellen Statement, man könne die Sicherheit der Fahrer nicht garantieren.

Nach langen Verhandlungen sprachen sich dann neun Teams für den Einbau einer Schikane in der überhöhten Zielkurve aus, darunter auch die Bridgestone-Kunden Jordan und Minardi. Ferrari spielte nicht mit. Doch wieder spielte die FIA nicht mit. Es sei unsportlich, zugunsten einige Teilnehmer mit technischen Problemen die Strecke zu ändern, von weiteren Sicherheitsbedenken durch die Schikane ganz abgesehen.

Nun liegt der schwarze Peter bei Veranstalter Tony George muss sich bis 12.30 Uhr Ortszeit (18.30 MEZ) entscheiden, ob er eine Schikane einbaut, um die Veranstaltung zu retten. Die FIA ließ aber durchblicken, dass ein Rennen mit Schikane nicht zur Formel 1-WM zählen darf. Es würden also keine Punkte vergeben.

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