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Grand Prix China - Ergebnis Qualifying

Sebastian Vettel schnappt sich die Pole

Sebastian Vettel Foto: dpa 25 Bilder

Sebastian Vettel hat sich am Samstag (18.4.) in Shanghai die zweite Pole Position seiner Karriere gesichert. Der Heppenheimer verwies Fernando Alonso um knapp zwei Zehntel auf den zweiten Platz. Mark Webber wurde Dritter.

18.04.2009 Tobias Grüner

Das Qualifying zum Grand Prix von China endete mit einigen faustdicken Überraschungen. Sebastian Vettel stellte seinen Red Bull auf die Pole Position. Fernando Alonso erlebte auf Rang zwei eine Auferstehung mit seinem Renault. Mark Webber auf Rang drei komplettierte das gute Ergebnis von Red Bull.

"Das kam wirklich überraschend für uns", freute sich Vettel anschließend. "Wir hatten große Sorgen, dass das Auto nicht hält." Wegen den Problemen mit der Antriebswelle ging Vettel in jedem Abschnitt nur ein einziges Mal auf die Strecke: "Das war sehr schwierig. Wenn Du nur einen Versuch hast, darfst Du Dir keinen Fehler erlauben." Dem Sonntag blickt der Youngster mit gemischten Gefühlen entgegen: "Ich freue mich, aber es wird ein langes Rennen. Ich hoffe, dass das Auto hält."

Alonso mit Doppeldiffusor in die erste Startreihe

Auch für Fernando Alonso kam der zweite Platz nicht erwartet: "Es war ein seltsames Wochenende für uns. Heute morgen konnten wir nur drei Runden fahren und jetzt stehe ich in der ersten Startreihe." Im Abschlusstraining hatte der Spanier noch ein Problem mit dem Auspuff, der Teile des Unterbodens zu stark erhitzte. Im neuen Unterboden liegt aber auch die Stärke des Renaults: Alonso ist der erste Pilot neben den bekannten Brawn GP, Williams und Toyota, der mit einem Doppel-Diffusor unterwegs ist. Das neue Teil wurde erst am Samstagmorgen eingebaut.

Brawn in der Verfolgerrolle

Die in den ersten Rennen noch dominierenden Brawn GP-Piloten Jenson Button und Rubens Barrichello müssen dagegen am Sonntag von den Plätzen vier und fünf starten. Hinter dem sechstplatzierten Toyota-Pilot Jarno Trulli fuhr mit Nico Rosberg ein zweiter Deutscher unter die Top Ten. "Ich hatte mir schon mehr erhofft, aber soweit das Beste rausgeholt", erklärte der Williams-Pilot etwas enttäuscht.

Neben Alonso erlebten auch zwei weitere Weltmeister einen Aufwärtstrend. Kimi Räikkönen fuhr mit seinem Ferrari überraschend auf Rang acht, Lewis Hamilton gab auf Platz neun ein Lebenszeichen für McLaren ab. Sebastien Buemi komplettierte mit etwas Respektsabstand die ersten Zehn.

Glock und Heidfeld enttäuscht

Mit Nick Heidfeld und Timo Glock verabschiedeten sich zwei deutsche Piloten schon im Mittelabschnitt. Glock kam nach seinem Getriebeschaden im Abschlusstraining nicht über Platz 14 hinaus. "Uns hat leider die Trainingszeit gefehlt", erklärte der Kölner. Dazu kommen noch fünf Startplätze Strafe für den Wechsel der Schaltbox.

Nick Heidfeld kam auch im dritten Rennen der Saison nicht in das Q3. Eine Hundertstel fehlte am Ende auf das rettende Ufer in Form von Toro Rosso-Pilot Sebastien Buemi. "In der ersten Runde ging es noch. Im zweiten Abschnitt hatte ich einfach kein Grip mehr." Der Mönchengladbacher blieb nur die Hoffnung auf Regen im Rennen und auf ein großes Aerodynamik-Update in Barcelona.

Kubica scheitert früh

Das prominenteste Opfer im ersten Qualifying-Abschnitt war Heidfelds Teamkollege Robert Kubica. Der Pole blieb knapp drei Zehntel hinter dem rettenden Ufer zurück und startet am Samstag aus der vorletzten Reihe. "Ich hatte mit den weichen absolut keinen Grip", klagte der Pole. Dazu kam ein kleiner Fehler in Kurve 11 und das Qualifying war schnell beendet.

Dahinter stehen nur der zurückgestufte Timo Glock und die beiden Force India von Adrian Sutil und Giancarlo Fisichella. Der Deutsche konnte seinen italienischen Teamkollegen in Shanghai zum ersten Mal diese Saison hinter sich lassen. Er entschied das Trainingsduell aber nur ganz knapp mit drei Tausendsteln Vorsprung für sich.

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