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Grand Prix England - Ergebnis Training 2

Vettel mit zweiter Trainingsbestzeit

Sebastian Vettel Foto: dpa 31 Bilder

Sebastian Vettel konnte auch im zweiten Training am Freitag (19.6.) die Bestzeit setzen. Erneut verwies der Heppenheimer seinen Red Bull-Teamkollegen Mark Webber auf Rang zwei. Auf Position drei landete überraschend Adrian Sutil im modifizierten Force India.

19.06.2009 Tobias Grüner

Der Red Bull RB5 Version 2.0 scheint ein großer Wurf zu sein. Im Freitagstraining von Silverstone war das überarbeitet Sportgerät von Sebastian Vettel und Mark Webber erneut nicht zu schlagen. Während der Deutsche seinen Teamkollegen an der Spitze um anderthalb Zehntel auf Position zwei verdrängte, klaffte zum Besten des restlichen Feldes schon ein Respektsabstand von knapp sieben Zehnteln. Nur am Ende kam der Red Bull-Kommandostand in Sorge. Bei Webber streikte die Elektronik und zwang den Australier fünf Minuten vor Trainingsschluss zum frühzeitigen Feierabend.

Sutil überraschend weit vorne

Auch der drittplatzierte Adrian Sutil wäre eigentlich eine eigene Geschichte wert. WieVettel geht auch der Gräfelfinger mit großteilig überarbeitetem Material an den Start. Die Arbeit der Ingenieure scheint sich gelohnt zu haben: So weit oben im Klassement befand sich ein Force India in dieser Saison noch nicht. Allerdings scheint der Deutsche schon einmal ausprobiert zu haben, wie weit es ohne Sprit nach vorne gehen könnte. Teamkollege Giancarlo Fisichella landete nur auf Rang 19 und dürfte dabei deutlich schwerer unterwegs gewesen sein.

Hinter dem viertplatzierten Williams von Kazuki Nakajima zeigte Fernando Alonso erneut einen Trend nach oben. Der Spanier war schon im ersten Training vorne dabei. Hinter dem Renault landete der erste Brawn GP von Rubens Barrichello nur auf Position sechs. Wie am Vormittag betrug der Rückstand auf Red Bull bereits acht Zehntel. WM-Spitzenreiter Jenson Button ließ es zur Verwunderung der einheimischen Fans sogar noch langsamer angehen. Mit 1,3 Sekunden Rückstand reihte sich der Brite nur auf Platz 14 ein.

Rosberg ungewöhnlich weit hinten

Auch Nico Rosberg ließ sich noch etwas Luft nach oben und fuhr mit mehr Sprit als gewöhnlich. Mit Platz neun platzierte sich der Williams-Pilot als dritter Deutscher unter den Top Ten. Timo Glock auf Platz 13 und Nick Heidfeld auf Position 15 müssen dagegen noch ein paar Zehntel finden. Allerdings sind die beiden Rheinländer bekannt dafür, dass sie am Freitag ein Setup für das Rennen suchen und nicht auf Bestzeitenjagd gehen.

Sorgen müssen sich die Fans von Ferrari machen. Felipe Massa und Kimi Räikkönen platzierten sich mit ihren roten Autos nur auf den Plätzen 17 und 18. Bei mehr als anderthalb Sekunden Rückstand auf die Spitze spotten Beobachter schon, dass sich das Team in letzter Zeit zu viel um die Politik gekümmert hat.

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