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Grand Prix Italien - Ergebnis Qualifying

Hamilton steht vor Sutil auf Pole Position

Sutil, Hamilton & R�ikk�nen Foto: dpa 36 Bilder

Lewis Hamilton hat sich in der Qualifikation von Monza am Samstag (12.9.) die Pole Position gesichert. In einem heißen Finale setzte sich der Weltmeister mit knapp zwei Zehnteln Vorsprung gegen Force India-Pilot Adrian Sutil durch.

12.09.2009 Tobias Grüner

Es deutete sich bereits das ganze Wochenende an. Force India gegen McLaren heißt das große Duell in Monza. Im Qualifying behielt der Weltmeister noch die Oberhand. Lewis Hamilton fuhr in 1:24.066 Min. die schnellste Runde im dritten Abschnitt und steht im Rennen am Sonntag auf dem ersten Startplatz.

Direkt neben dem Silberpfeil steht allerdings schon der Force India von Adrian Sutil. Der Deutsche verpasste die Zeit seines guten Kumpels aus alten Formel 3-Zeiten nur um knappe zwei Zehntel. "Es war wirklich ein sehr enges Duell", erklärte Hamilton anschließend. "Es ist schon eine Zeit lang her, dass wir beide nach dem Qualifying hier zusammensaßen. Die Force India sind verdammt schnell. Das wird nicht leicht morgen."

Sutil überwältigt von Startplatz zwei

"Das ganze Wochenende war ein großer Erfolg für uns", erklärte ein überwältigter Adrian Sutil. "Es ist einfach ein ganz anderes Gefühl im Auto, wenn man vorne mitfahren kann. Es macht einfach jede Menge Spaß." Dabei hatte Sutil zunächst noch Probleme. "Im Q1 hatte ich noch Übersteuern. Erst mit mehr Gummi lief es am Ende besser. Das war nicht leicht heute."

Hinter dem ungewöhnlichen Duo in der ersten Startreihe hält Kimi Räikkönen auf Platz drei die italienischen Fahnen hoch. Der Spa-Sieger wird versuchen, mit der Kraft seines Hybrid-Systems direkt am Start am Force India vorbeizugehen. Schon in Belgien legte der Ferrari-Mann ganz früh den Grundstein zum Erfolg. "In den letzten Rennen hat man gesehen, dass unser Auto im Rennen noch etwas besser ist. Ich hoffe, das ist auch morgen so. Es war eines unserer besten Qualifyings und es kam zu einem guten Zeitpunkt bei unserem Heim-Grand Prix."

Räikkönen einziger Nicht-Mercedes in den ersten Sieben

Räikkönen ist allerdings der einzige Pilot unter den ersten sieben, der nicht mit Mercedes-Power im Heck unterwegs ist. "Das hat es noch nie gegeben", jubelte Mercedes Sportchef Norbert Haug über die Dominanz seiner Motoren. Hinter dem zweiten McLaren von Heikki Kovalainen auf Rang vier folgen auf den Plätzen fünf und sechs bereits die beiden Brawn GP von Rubens Barrichello und Jenson Button. Dabei konnte der Brasilianer seinen Teamkollegen erneut schlagen und den positiven Trend fortsetzen.

Die vierte Reihe teilen sich der zweite Force India von Tonio Liuzzi und Renault-Pilot Fernando Alonso. Erst am Ende der Top Ten reihten sich die beiden Red Bull-Piloten ein. Sebastian Vettel schlug seinen Teamkollegen Mark Webber um anderthalb Zehntel. Am Sonntag versuchen beide Bullen mit einer Einstopp-Strategie nach vorne zu kommen. "Wir müssen mal schauen, wie schwer die anderen sind. Aber ich denke, dass wir schneller hätten sein sollen", erklärte der Deutsche etwas ratlos.

Motorenprobleme bei BMW-Sauber

Der zweite Trainingsabschnitt endete vor allem für BMW-Sauber in einer Blamage. Mit großen Ambitionen gestartet rollten beide Piloten mit Motorproblemen aus. Robert Kubica startet am Sonntag von Platz 13, Nick Heidfeld geht von Rang 15 ins Rennen. "Es sieht in beiden Fällen nach einem Motorschaden aus", erklärte Teamchef Mario Theissen. "Obwohl beide Triebwerke brandneu waren."

Zwischen die beiden blau-weißen Boliden schob sich noch Giancarlo Fisichella. Das Qualifying hat deutlich bewiesen, dass der Italiener vielleicht ein Rennen zu früh aus dem Force India in den Ferrari gewechselt ist. "Das Ergebnis ist trotzdem gut", erklärte der Römer. "Nach dem Unfall heute morgen hatte ich nicht mehr das richtige Setup gefunden."

Glock und Rosberg scheitern früh

Aus deutscher Sicht war schon der erste Qualifikationsabschnitt verlustreich. Toyota-Pilot Timo Glock blieb nur 22 Tausendstel hinter seinem Teamkollegen Jarno Trulli auf Rang 16 hängen. Der Schuldige für das frühe Ausscheiden war schnell ausgemacht: "Buemi ist vor mir aus der Schikane auf die Strecke gekommen und die ganze Runde vor mir hergefahren."

Für Nico Rosberg lief es ebenfalls schlecht. Auf Startplatz 18 steht er sogar noch einen Rang hinter seinem Teamkollegen Kazuki Nakajima. Der Japaner konnte das teaminterne Duell erst das dritte Mal in dieser Saison gewinnen. Rosberg suchte die Schuld nicht bei anderen: "Es war eine Katastrophe. Ich habe mich das ganze Wochenende nicht richtig wohl gefühlt im Auto. Es ist einfach zu schwierig zu fahren. Heute hat wirklich nichts geklappt." Hinter Rosberg stehen nur die beiden Toro Rosso von Sebastien Buemi und Jaime Alguersuari.

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