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Grand Prix Italien - Ergebnis Training 1

Zweimal McLaren an der Spitze

Lewis Hamilton Foto: dpa 56 Bilder

McLaren-Mercedes hat schon im ersten Training von Monza seine Favoritenstellung bestätigt. Lewis Hamilton fuhr bei seiner Bestzeit am Freitagmorgen (11.9.) knapp vier Zehntel schneller als Teamkollege Heikki Kovalainen auf Rang zwei.

11.09.2009 Tobias Grüner

Viele Experten haben es schon vor Monza befürchtet: Der Mercedes-Motor wird in Kombination mit dem Hybrid-Antrieb KERS auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke in der Lombardei eine starke Vorstellung abgegeben. Und schon im ersten Training sorgten Lewis Hamilton und Heikki Kovalainen für klare Verhältnisse. Der Weltmeister fuhr in 1:23.936 Min. die erste Bestzeit des Wochenendes. Sein finnischer McLaren-Teamkollege belegte knapp vier Zehntel dahinter Rang zwei.

Force India und BMW bestätigen gute Form

Auch auf dem dritten Platz stand am Ende ein Auto mit Mercedes-Antrieb. Adrian Sutil im Force India bestätigte die gute Form aus Spa und zeigt seine Ambitionen auf eine Punkteplatzierung. Hinter Fernando Alonso (Renault) platzierte sich auf Rang fünf mit Nick Heidfeld direkt der nächste Deutsche. Auch BMW-Sauber zeigte zuletzt in Belgien aufsteigende Form und würde in Monza gerne daran anknüpfen.

Von den vier WM-Konkurrenten lieferte Spitzenreiter Jenson Button im ersten Training die beste Vorstellung ab. Hinter Toro Rosso-Mann Sebastien Buemi reihte sich der Brawn-Pilot auf Position sieben im Klassement ein. Mark Webber schob sich als bester Red Bull-Fahrer auf Rang neun.

Vettel schont Motoren

Teamkollege Sebastian Vettel musste auch in Monza erst einmal nur zuschauen. Da der Vorjahressieger nun nur noch einen frischen Motor für den Rest der Saison besitzt, musste im ersten Training das Material geschont werden. Mit nur acht gefahrenen Runden sprang nur der 18. Platz heraus. Dabei wies Vettel bereits einen Rückstand von zwei Sekunden auf die Spitze auf.

Nur bei Toyota lief es zunächst noch schlechter. Jarno Trulli auf Rang 19 und Timo Glock auf Platz 20 bewiesen, dass die Japaner in Monza nicht zu den Favoriten gehören. Auch Nico Rosberg im Williams legte auf Position 13 den erwartet schwierigen Start hin.

Gut lief es dagegen bei Giancarlo Fisichella. Bei seinem ersten Einsatz für Ferrari belegte der Italiener Rang acht und war dabei sogar drei Hundertstel schneller als Teamkollege Kimi Räikkönen. Vorgänger Luca Badoer war dieses Kunststück in seinen zwei Rennen als Ersatzmann für Felipe Massa nie gelungen.

Kerbs sorgen für Flugeinlagen

Für Aufregung sorgten im ersten Training auch die im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöhten Kerbs in den engen Schikanen. Wo die Piloten früher mit dem halben Auto abkürzen konnten, müssen sie nun eine deutlich rundere Linie durch die künstlichen Bremszonen finden. Wer zu schnell war, wurde entweder frühzeitig geradeaus durch den Notausgang gezwungen oder musste über die Kerbs rumpeln. Zwar ließ die Rennleitung die Streckenbegrenzungen nach Kritik der Piloten über Nacht etwas abflachen, dennoch legten einige Fahrer wie z.B. Hamilton spektakuläre Flugeinlagen auf den Kerbs ein.

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