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Grand Prix Monaco

Rosberg wieder mal mit Trainingsbestzeit

Monte Carlo 2009 Foto: dpa 22 Bilder

Im zweiten Training vom Monaco konnte Nico Rosberg die schnellste Zeit des Tages fahren. Der Williams-Pilot verwies auf seiner Heimstrecke den Silberpfeil von Weltmeister Lewis Hamilton um zwei Zehntel auf Rang zwei.

21.05.2009 Tobias Grüner

Mit der neunten Trainingsbestzeit in dieser Saison hat Nico Rosberg seine zuvor geäußerten Ansprüche auf einen Podestplatz untermauert. Der Wahlmonegasse fuhr in 1:15.243 Min. die schnellsten Runde des Tages und präsentierte sich bei seinem Heim-Grand Prix in guter Form. Allerdings ist Williams bekannt dafür, schon im freien Training mit etwas weniger Sprit zu fahren.

Brawn GP bringt sich in Stellung

Hinter dem zweitplatzierten Lewis Hamilton sorgten auch die beiden Brawn GP-Piloten für ein Ausrufezeichen. Mit den Rängen drei für Rubens Barrichello und vier für WM-Spitzenreiter Jenson Button zählt das Aufsteigerteam der Saison auch beim Klassiker in Monte Carlo zu den absoluten Favoriten.
 
Nach dem Motorschaden am Vormittag zeigte auch Konkurrent Sebastian Vettel in der zweiten Sitzung eine ansprechende Leistung. Sechs Zehntel hinter der Tagesbestzeit ließ sich der Heppenheimer allerdings noch etwas Luft nach oben. Bei Teamkollege Mark Webber lief es dagegen nicht optimal. Die Innereien im Differential mussten gewechselt werden. Die Reparatur reichte noch weit in die zweite Trainingssitzung. Nach verspätetem Beginn kam der Australier am Ende nur auf 27 Runden.

Zufrieden waren auch Ferrari und Renault. Sowohl Felipe Massa als auch Kimi Räikkönen fuhren in beiden Trainings unter die Top Ten. "Wir hatten relativ viel Sprit an Bord", erklärte Ferrari-Teamchef Stefano Domenicalo, "dafür waren die Runden exzellent." Ähnlich äußerte sich auch Flavio Briatore: "Wir denken, dass Nico Rosberg sehr leicht war. Ich denke, wir können diese Zeit auch fahren. Leider hing Fernando Alonso in seiner schnellsten Runde im Verkehr fest." Als gutes Zeichen wertete der Teamchef auch, dass Nelson Piquet auf zehn gut unterwegs war.

Frust bei BMW-Sauber und Toyota

Noch weniger als Webber fuhr nur Robert Kubica. Beim Polen verabschiedete sich das BMW-Triebwerk in spektakulärer Weise und beendete das Training schon nach zwei Runden. "Das wäre sowieso der letzte Einsatz des Motors gewesen", erklärte BMW-Sportchef Mario Theissen. Auch bei Teamkollege Nick Heidfeld läuft es noch nicht rund. Wie am Vormittag belegte der Mönchengladbacher auch am Nachmittag nur Rang 17. "Es war ein enttäuschender Tag. Wir sind nicht zufrieden mit den Rundenzeiten. Wir müssen schneller werden. Leider haben Bremsprobleme viel Zeit gekostet", klagte Theissen.
 
Einen ähnlich schwachen Eindruck wie BMW-Sauber hinterließ auch Toyota. Timo Glock verbesserte sich von Rang 19 im ersten Training nun immerhin auf Platz 18. Damit sind die rot-weißen aber noch weit von der Spitze und den eigenen Ansprüchen entfernt. Sogar Adrian Sutil vom Hinterbänklerteam Force India blieb auf Rang 13 vor beiden Toyota.

Viel Action auf der Strecke

Während im ersten Training noch Abtasten angesagt war, ging es in der zweiten Session richtig zur Sache. Zahlreiche Dreher und Verbremser deuteten darauf hin, dass die Piloten auf der Suche nach dem Limit die Grenzen etwas überschritten. Zwischen Force India-Pilot Giancarlo Fisichella und Ferrari-Mann Felipe Massa entwickelte sich kurz vor Ende des Tests sogar noch ein heißer Disput auf der Strecke, als sich beide gegenseitig behinderten.

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