Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Grand Prix Singapur - Ergebnis Training 1

Beide Brawn GP an der Spitze

Rubens Barrichello Foto: dpa 33 Bilder

Rubens Barrichello hat am Freitag (25.9.) für die erste Bestzeit des Singapur-Wochenendes gesorgt. Der Brawn GP-Pilot verwies seinen Teamkollegen Jenson Button um 17 Hunderstel auf Rang zwei. Sebastian Vettel landete als bester Deutscher auf Rang fünf.

25.09.2009 Tobias Grüner

Der Titelzweikampf zwischen den beiden Brawn-Piloten geht vier Rennen vor Saisonende in die entscheidende Phase. Schon im ersten Training von Singapur setzten Rubens Barrichello und Jenson Button ein Zeichen an die Konkurrenz indem sie die beiden schnellsten Runden drehten.

Rubens Barrichello mit Bestzeit

Button-Verfolger Barrichello war mit 1:50.179 Min. am Ende 17 Hundertstel schneller als WM-Spitzenreiter Button, der sich kurz vor dem Ende noch auf Rang zwei schob. Auch Red Bull gab im ersten Training ein Lebenszeichen ab. Nach zuletzt eher schwächeren Rennen zeigten Mark Webber und Sebastian Vettel mit den Plätzen drei bzw. fünf, dass sie den WM-Kampf zumindest theoretisch so lange wie möglich offen halten wollen.

Zwischen die beiden Red Bull schob sich noch Fernando Alonso auf Rang vier. Obwohl eigentlich keine Updates mehr in dieser Saison geplant waren, zeigte sich der Renault bei der ersten Ausfahrt in Singapur optisch verändert. Das Team musste die Sponsorenlogos von "ING" und "Mutua Madrilena" entfernen. Stattdessen prangte der Renault-Schriftzug groß auf der Motorabdeckung und den Seitenkästen.

Piquet-Nachfolger Grosjean mit Crash

Ausgerechnet Alonsos Teamkollege Romain Grosjean sorgte für die spektakulärste Szene im ersten Test. Als wollte er den skandalösen Piquet-Crash aus dem Vorjahr kopieren, setzte der Franzose seinen Renault per Dreher in die Mauer. Grosjean erwischte dabei zwar die gleiche Kurve, allerdings fehlte dem Youngster etwas Schwung. Nach einer Dreiviertel-Drehung schlug er zuerst mit der Front in der gegenüberliegenden Bande ein.

Um den havarierten Renault zu bergen, musste das Training zur Halbzeit für zehn Minuten unterbrochen werden. Mit nur neun gefahrenen Runden belegte der durch Magenprobleme geschwächte Grosjean am Ende den letzten Platz.

McLaren in Lauerstellung

Besser lief das Training für McLaren-Mercedes. Mit den Plätzen sechs und sieben hielten sich Heikki Kovalainen und Lewis Hamilton allerdings noch in Lauerstellung. Dank Hybrid-System und vielen Updates am Auto gehören die Silberpfeile zum engsten Favoritenkreis. Auch BMW-Sauber fährt ein großes Upgrade, was Robert Kubica auf Position acht führte. Teamkollege Nick Heidfeld ging das Wochenende auf Platz 14 dagegen etwas gemächlicher an.

Etwas besser lief es für Nico Rosberg (Williams) und Adrian Sutil (Force India), die auf den Rängen elf und zwölf die Top Ten nur knapp verpassten. Auch der fünfte Deutsche im Bunde, Timo Glock (Toyota), reihte sich auf Rang 15 im Hinterfeld ein.

Erwähnenswert ist auch, dass die Piloten im ersten Training gut fünf Sekunden langsamer unterwegs waren als Kimi Räikkönen bei seiner Pole-Runde im Vorjahr. Die Strecke war im ersten Test noch sehr staubig. Häufig konnte man beobachten, wie die Piloten neben der Ideallinie unterwegs waren. Auch die neue, langsamere Schikane und die erweiterte Zielkurve sind für den Zeitenverlust verantwortlich.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden