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Grand Prix Spanien

Ergebnis Training 1 - Button vorne

Jenson Button Foto: Brawn GP 19 Bilder

Im ersten Training zum GP Spanien hat WM-Spitzenreiter Jenson Button am Freitag (8.5.) die Bestzeit gefahren. Die beiden BMW-Sauber hinterließen auf den Rängen drei und vier einen guten Eindruck.

08.05.2009 Tobias Grüner

Beim ersten Auftritt auf europäischem Boden setzte der WM-Führende Brawn-Pilot direkt ein Ausrufezeichen: Mit seiner schnellsten Runden in 1:21.799 Min. verwies Jenson Button Konkurrent Jarno Trulli mit dreieinhalb Zehntel auf Rang zwei. Allerdings hatte der Engländer bei seiner schnellen Runde schon die weichen Reifen aufgezogen, die auf dem Circuit de Catalunya Vorteile gegenüber der harten Mischung aufweisen.

BMW-Sauber nicht ohne Probleme

Nach der Pleite von Bahrain ließ sich auch das BMW-Sauber-Duo vorne blicken. Robert Kubica belegte Rang drei mit rund vier Zehntel Rückstand, Nick Heidfeld wurde mit 0,856 Sekunden Rückstand Vierter. Auch BMW setzte auf weiche Reifen schon im Freien Training. Wie groß der Sprung nach vorne wirklich ist, wird aber wohl erst das Qualifying am Samstag (9.5.) zeigen.
 
Ganz ohne Probleme lief auch der Barcelona-Auftakt für BMW-Sauber nicht: Beim Auto von Heidfeld gab es Bremsprobleme vorne rechts, das System musste gewechselt werden, wodurch der Mönchengladbacher wertvolle Testzeit mit der stark veränderten Aerodynamik verloren ging. "Wir haben ein komplett neues Auto, da müssen wir erst einmal die richtige Abstimmung finden", klagte Teamchef Mario Theissen. Heidfeld hatte durch die technischen Probleme beim ersten Test allerdings nur 14 Runden zur Verfügung.

Williams gut aufgestellt

Knapp hinter den beiden BMW-Sauber folgten auf den Rängen fünf und sechs zwei weitere Teamkollegen. Die Williams-Piloten Nico Rosberg und Kazuki Nakajima zeigten früh, dass mit ihnen an diesem Wochenende zu rechnen ist. Allerdings fährt das Williams-Team Freitags gerne mal mit etwas weniger Sprit im Tank als die Konkurrenz.
 
Mit Timo Glock auf Rang zehn fuhr ein dritter Deutscher in die Top Ten. Der Kölner verfehlte die Zeit seines Teamkollegen Jarno Trulli aber deutlich um knapp sieben Zehntel. Auch Sebastian Vettel ließ es etwas ruhiger angehen, und platzierte sich mit über einer Sekunde Rückstand auf Position 13. Am Ende des Klassements rangierte Adrian Sutil mit seinem Force India.

Deutsche Piloten neben der Spur

Die deutschen Fahrer waren zwar nicht die schnellsten im Feld, aber wenigstens sorgten sie im ersten Test für die beste Action. Im offiziellen Trainingsreport der FIA wurden genau fünf Piloten durch Fahrfehler und Ausritte neben die Strecke auffällig. Sie ahnen es bereits: Es handelte sich dabei um das deutsche Quintett.

Zuerst verbremste sich Heidfeld in Kurve zehn, Nico Rosberg drehte sich in Kurve 14 und Adrian Sutil verpasste in Kurve 1 direkt nach Start-Ziel deutlich die Ideallinie. Dem wollten auch Vettel und Glock in Nichts nachstehen, als sie jeweils in Kurve 4 einen holprigen Ausritt ins Kiesbett wagten und ihren Mechanikern eine Ladung Kieselseine in die Box transportierten.

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