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Grand Prix Türkei - Ergebnis Rennen

Jenson Button baut Siegesserie aus

GP Türkei 2009 Foto: dpa 51 Bilder

Jenson Button konnte am Sonntag (7.6.) in Istanbul den vierten Grand Prix-Sieg in Folge verbuchen und seinen Vorsprung in der WM-Wertung weiter ausbauen. Red Bull belegte mit Mark Webber auf Rang zwei und Sebastian Vettel auf drei nur die unteren Plätze auf dem Podium.

07.06.2009 Tobias Grüner

Wer soll Jenson Button in dieser Saison noch aufhalten? Im siebten Rennen des Jahres verbuchte der Brawn-Pilot nun schon den sechsten Sieg. Mit einer erneut fehlerfreien Vorstellung fuhr der WM-Spitzenreiter überlegen vor dem Red Bull-Duo Mark Webber und Sebastian Vettel über die Ziellinie. Sein nächster Verfolger in der WM-Wertung, Teamkollege Rubens Barrichello, musste nach einem verkorksten Rennen in Runde 48 aufgeben.

"So gut lief das Auto in dieser Saison noch nie", jubelte der Dauersieger anschließend. "Am liebsten hätte ich mein ganzes Team mit auf das Podium genommen. Es wird einfach immer besser und besser. Heute war es einfach nur perfekt. Fantastisch!"

Dabei sah es nach dem Qualifying zunächst so aus, als drohe für Button in der Türkei etwas mehr Gegenwehr als in den letzten Rennen. Doch Vettel konnte sich nur kurz über seine Pole Position freuen. Schon nach wenigen Metern unterlief dem Heppenheimer ein entscheidender Fehler, der dem Engländer kampflos die Führung bescherte. "In Kurve neun herrschte heute Rückenwind, während es in den letzten Tagen Gegenwind gab", suchte Vettel nach einer Entschuldigung. "Es war klar mein Fehler, aber ich glaube, wir hätten Jenson heute sowieso nicht schlagen können."

Vettel probierte mit einer riskanten Dreistopp-Strategie den Briten unter Druck zu setzen, verlor dabei allerdings noch einen Platz gegen Teamkollege Mark Webber, der nur zweimal zum Service ging. "Nachdem klar war, dass wir Button heute nicht angreifen können, war ich überrascht, dass wir nicht auf eine Zweistoppstrategie umgestellt haben. Das wäre meiner Meinung nach sinnvoller gewesen. Da muss ich noch einmal beim Team nachhaken", erklärte der Deutsche anschließend enttäuscht.

Trulli entscheidet Duell um Platz vier

Hinter dem Spitzentrio entwickelte sich ein enges Duell zwischen Jarno Trulli und Nico Rosberg um Platz vier. Nachdem es lange gut für den deutschen Williams-Piloten ausgesehen hatte, sicherte sich am Ende doch der italienische Toyota-Routinier dank einer besseren Taktik die fünf WM-Punkte. "Trulli war einfach nicht zu schlagen heute", erkannte Rosberg anschließend an. Trotzdem war der Wiesbadener nicht unzufrieden: "Ich hoffe, dass ich jetzt jedes Rennen in die Punkte fahren kann."

Hinter Rosberg fuhr mit Felipe Massa auf Platz sechs das beste KERS-Auto über die Ziellinie.  Nach dem Aufwärtstrend in Monaco zeigten beide Ferrari im Rennen von Istanbul eine eher blasse Vorstellung. Der auf Platz sechs gestartete Kimi Räikkönen verfehlte auf Position neun sogar die Punkte.

Kubica mit ersten WM-Punkten

Die letzten Zähler kassierten Robert Kubica auf sieben und Timo Glock auf Rang acht. Für den BMW-Sauber-Piloten waren es die ersten WM-Punkte in dieser Saison überhaupt. Toyota-Pilot Glock konnte seine Serie von Top-Ten-Plätzen auch im siebten Rennen halten. "Mit dem Punkt müssen wir zufrieden sein", sagte Glock vorsichtig. "Am Start hatte ich etwas Pech und zwei Plätze verloren. Sonst wäre vielleicht noch etwas mehr drin gewesen."

Die anderen beiden Deutschen gingen dagegen leer aus. Kubicas Teamkollege Nick Heidfeld fuhr mit dem überarbeiteten BMW nur auf Platz elf, Adrian Sutil konnte seine gute Leistung im Qualifying mit Rang 17 nicht bestätigen. "Ich bin enttäuscht von dem Rennen", erklärte Heidfeld wenig überraschend. "Ich habe von Anfang an Positionen verloren und kämpfte mit kalten Reifen." Schon in Monaco hatten die BMW keine Temperatur in die Gummis bekommen. Sutil gab sich da schon etwas versöhnlicher: "Von der Pace her waren wir ganz zufrieden. Natürlich haben wir uns mehr erhofft. Die Strategie war vielleicht nicht ganz richtig."

Button zieht in der WM-Wertung davon

Nach dem Ausfall von Barrichello hat Button nun einen komfortablen Vorsprung von 26 Punkten in der WM-Wertung. "Das ist schon ein schönes Gefühl", erklärte der Brawn-Pilot. "Vor allem weil es jetzt zum Heimspiel nach Silverstone geht." Dann will aber auch Red Bull wieder angreifen: "Ich denke, da werden wir auch sehr schnell sein", freute sich Mark Webber bereits. Die meisten Fans würde es nach dem erneut ereignisarmen Rennen sicher freuen, wenn Button mal wieder ein wenig mehr Gegenwehr bekommen würde.

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